PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseTools
Zurück zum Newsroom
Politik

Grenzenlose Unsicherheit: Europas Außengrenzen im Fokus!

1. September 2025 um 07:41
Teilen:

Wien (OTS) - Am zehnten Jahrestag von Angela Merkels berühmtem Satz „Wir schaffen das“, entfacht die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger eine hitzige Debatte über den Zustand der europäischen Außengrenzen. Die Sicherheitslage in Europa sei, laut Steger, besorgniserregend wie nie zuvor. Mit run

Wien (OTS) - Am zehnten Jahrestag von Angela Merkels berühmtem Satz „Wir schaffen das“, entfacht die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger eine hitzige Debatte über den Zustand der europäischen Außengrenzen. Die Sicherheitslage in Europa sei, laut Steger, besorgniserregend wie nie zuvor. Mit rund neun Millionen Asylanträgen seit 2015 sieht sie die EU in einer tiefen Krise, die durch einen Mangel an politischem Willen zur Grenzkontrolle verschärft wird.

Ein Jahrzehnt der Herausforderungen

Der Satz „Wir schaffen das“ war 2015 ein Signal der Hoffnung und Offenheit, das die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel inmitten der Flüchtlingskrise aussprach. Doch was als humanitäre Geste begann, hat laut Kritikern wie Steger zu einer beispiellosen Herausforderung für die EU geführt. Trotz zahlreicher politischer Maßnahmen und Abkommen, wie dem Dublin-Abkommen, das Asylverfahren im ersten Aufnahmeland vorschreibt, bleibt die Situation angespannt.

Die Rolle der EU-Grenzschutzagentur Frontex

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Rolle der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Ursprünglich ins Leben gerufen, um die Außengrenzen der EU zu schützen, wird Frontex von Steger inzwischen eher als „Empfangskomitee für illegale Einwanderer“ beschrieben. Die Agentur sollte durch das Entry-Exit-System (EES) eigentlich alle Ein- und Ausreisen erfassen, doch die flächendeckende Anwendung lässt auf sich warten.

  • Das EES sollte 2022 eingeführt werden, doch es gibt Verzögerungen.
  • Frontex wird für ineffiziente Maßnahmen kritisiert.
  • Die Dublin-Regeln werden oft missachtet.

Kooperationen mit Drittstaaten: Ein Milliardenflop?

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kooperationen mit Drittstaaten wie der Türkei und afrikanischen Ländern. Diese Abkommen sollten eigentlich dazu dienen, die Migration zu kontrollieren und zu reduzieren. Doch laut Steger sind sie ineffiziente „Milliardenflops“, die wenig zur Lösung des Problems beitragen. Die Asylverfahren dauern weiterhin zu lange, und selbst bei negativen Asylbescheiden wird nur ein Bruchteil der illegal Eingereisten abgeschoben.

Die Europäische Menschenrechtskonvention als Hindernis?

Ein weiterer Aspekt, der die Situation kompliziert, ist die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK). Laut Steger wird diese oft ultra-exzessiv ausgelegt, was die Verfahren zusätzlich verzögert. Die EMRK ist ein internationales Abkommen zum Schutz der Menschenrechte in Europa, das sicherstellen soll, dass jeder, der in einem der Mitgliedstaaten lebt, grundlegende Rechte und Freiheiten genießt.

Der Migrationspakt: Prestigeprojekt oder Nebelgranate?

Der Migrationspakt der von der Leyen-Kommission, der unter anderem eine Rückführungsrichtlinie und die Zwangsverteilung illegaler Einwanderer beinhaltet, wird von Steger als „Nebelgranate“ bezeichnet. Diese Maßnahmen seien lediglich dazu gedacht, die Bevölkerung zu täuschen und die sinkenden Umfragewerte der EU zu stabilisieren.

Die Forderungen der FPÖ

Um die europäische Identität und Sicherheit zu bewahren, fordert Steger eine strikte „No-Way“-Politik. Diese beinhaltet:

  • Die Deattraktivierung des Asylstandorts.
  • Die Aussetzung des Asylrechts.
  • Den Aufbau von Ausreisezentren.
  • Eine großangelegte Abschiebeoffensive.
  • Bauliche Sicherungen der Außengrenzen.
  • Eine deutliche Aufstockung und Mandatsänderung der EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Historische Parallelen und Vergleiche

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Europa bereits mehrfach mit Migrationswellen konfrontiert war. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten die politischen Umbrüche und Kriege zu massiven Flüchtlingsströmen. In den 1990er Jahren brachte der Zerfall Jugoslawiens erneut viele Menschen nach Europa. Doch die heutige Situation ist einzigartig in ihrem Ausmaß und ihrer Komplexität.

Vergleich mit anderen EU-Ländern

Während Länder wie Italien und Griechenland aufgrund ihrer geografischen Lage besonders stark betroffen sind, hat auch Österreich eine zentrale Rolle im Migrationsgeschehen. Die geografische Lage in der Mitte Europas macht es zu einem wichtigen Transitland. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten hat Österreich jedoch strenge Asylgesetze und eine aktive Rückführungspolitik implementiert.

Was bedeutet das alles für die Bürger?

Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind vielfältig. Für die Bürger bedeutet dies einerseits eine erhöhte Sicherheitslage, andererseits aber auch Herausforderungen im sozialen Bereich. Die Integration von Flüchtlingen stellt Städte und Gemeinden vor große Aufgaben, von der Bereitstellung von Wohnraum bis zur Integration in den Arbeitsmarkt.

Expertenmeinungen und Zukunftsausblick

Ein fiktiver Experte kommentiert: „Die derzeitige Situation erfordert nicht nur kurzfristige Maßnahmen, sondern eine langfristige Strategie, um sowohl die humanitären als auch die sicherheitspolitischen Aspekte der Migration zu bewältigen.“

Zukunftsausblick: Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die EU in der Lage sein wird, eine gemeinsame und effektive Migrationspolitik zu entwickeln. Die politischen Spannungen innerhalb der Union könnten zu einer zunehmenden Fragmentierung führen, wenn keine Einigung erzielt wird.

Die Herausforderungen sind groß, aber mit einem koordinierten Ansatz und dem politischen Willen, Veränderungen herbeizuführen, könnte Europa einen Weg finden, sowohl seine Werte als auch seine Sicherheit zu bewahren.

Schlagworte

#Asylpolitik#EU-Grenzschutz#FPÖ#Frontex#Migration#Petra Steger#Sicherheit

Weitere Meldungen

OTS
SPÖ

SPÖ Niederösterreich nominiert Sven Hergovich zur Landtagswahl

20. Apr. 2026
Lesen
OTS
FPÖ

Hafenecker warnt: Social-Media-Verbot bedroht Freiheit

17. Apr. 2026
PRESSEFEUER

Die moderne Plattform für digitale Pressemitteilungen in Österreich.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.

Lesen
OTS
FPÖ

Hafenecker: Verlierer-Ampel schwingt Zensurhammer

17. Apr. 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen