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Umwelt

Greenpeace deckt auf: Supermarkt-Backboxen versagen bei Bio-Snacks

23. März 2026
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Wer beim schnellen Einkauf im Supermarkt zur Pizzaschnecke oder Apfeltasche greift, bekommt oft weniger Qualität als erwartet. Ein aktueller Greenpeace-Marktcheck enthüllt massive Unterschiede bei Bio-Qualität und Herkunft in den Backboxen österreichischer Supermärkte.

Wer beim schnellen Einkauf im Supermarkt zur Pizzaschnecke oder Apfeltasche greift, bekommt oft weniger Qualität als erwartet. Ein aktueller Greenpeace-Marktcheck enthüllt Unterschiede bei Bio-Qualität und Herkunft in den Backboxen österreichischer Supermärkte. Während Brot und Gebäck durchaus einen höheren Bio-Anteil aufweisen, schneiden Snacks und süße Backwaren deutlich schlechter ab.

Backboxen in Österreich

Über 80 Prozent der Backwaren werden in österreichischen Supermärkten gekauft. Viele Produkte in den Backboxen basieren auf Teiglingen, die vielfach industriell vorproduziert, tiefgekühlt geliefert und erst in der Filiale fertig gebacken werden.

Greenpeace-Marktcheck offenbart Unterschiede

Der aktuelle Marktcheck der Umweltschutzorganisation Greenpeace zeigt: Der durchschnittliche Bio-Anteil von 20 Prozent wird vorwiegend durch Basisprodukte wie Brot und Gebäck erreicht. Bei pikanten Snacks liegt der Bio-Anteil bei rund zehn Prozent, bei süßen Mehlspeisen fand Greenpeace kein einziges Bio-Produkt.

Gundi Schachl, Leiterin des Greenpeace-Marktchecks: „Die Menschen in Österreich vertrauen darauf, dass in ihrem Gebäck hochwertige und heimische Zutaten stecken – egal, ob sie einen Laib Brot oder eine Pizzaschnecke kaufen. Doch gerade beim Griff in die Backbox für den schnellen Snack zwischendurch wird dieses Vertrauen oft enttäuscht.“

Herkunft der Zutaten

Während bei Brot und Semmeln laut Marktcheck meist Österreich als Herkunft dominiert, wird bei Snacks und süßen Backwaren häufiger auf importierte Tiefkühl-Teiglinge mit Mehl aus dem Ausland gesetzt. Insgesamt stammt das Mehl bei Pizzaschnecken, Apfeltaschen und ähnlichen Produkten nur zu rund 40 Prozent von heimischen Feldern, so Greenpeace.

Pflanzliche versus tierische Zutaten

Die Analyse zeigt zudem: Bei Brot und Semmeln sind über 80 Prozent der Waren rein pflanzlich. Bei Snacks und Mehlspeisen enthalten laut Greenpeace die meisten Produkte tierische Zutaten; nur etwa zwei Prozent der süßen Backwaren kommen ohne Milch oder Ei aus.

Billa Plus führt das Ranking an

Im Marktcheck belegt Billa Plus Platz eins aufgrund der besten Auswahl an Bio-Backwaren. Positiv hervorgehoben wurde außerdem, dass Billa und Billa Plus seit Februar alle rein pflanzlichen Artikel klar kennzeichnen.

Forderungen von Greenpeace

Greenpeace fordert den Handel auf, das Bio-Sortiment in den Backboxen auszuweiten und verstärkt auf Zutaten aus Österreich zu setzen. „Dass man bei Mehlspeisen wie Apfeltaschen oder Schokocroissants derzeit vergeblich nach Bio-Qualität sucht, ist eine verpasste Chance“, sagt Schachl.

Den zusammenfassenden Websiteartikel des Marktchecks finden Sie hier:
https://greenpeace.at/marktcheck/backboxen-maerz26

Bildmaterial und Audio-O-Töne sowie weiterführende Informationen finden Sie unter:
https://act.gp/4b64Gy2

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Schlagworte

#Greenpeace#Handel#Konsum#Nahrungsmittelindustrie

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