Elektroautos werden in der Regel mit einer Leistung von 11 bis 24kW geladen. Eine herkömmliche Haushaltssteckdose hat eine Leistung von 2,3kW. Dass diese Stromleistung daher nicht immer ausreicht steht außer Frage. Doch welche Optionen gibt es für eine effiziente und gleichzeitiges Laden mehrerer E-Autos? Sogenannte Wallboxes schaffen Abhilfe. Diese werden direkt am Stromverteilerkasten eines Hauses angeschlossen, um so Kabelbrände und diverse andere Risiken zu minimieren. Die Installation und der Anschluss sollte jedoch unbedingt durch einen erfahrenen Elektroinstallateur erfolgen, welcher zusätzlich auch die Kapazitäten des Hausanschlusses prüft und ermittelt, wieviel Ladepunkte möglich sind beziehungsweise ob eine Leistungserhöhung des Stromanschlusses durch den Netzbetreiber notwendig ist.
Neben der Wallbox wird darüber hinaus noch eine zentrale Steuerung benötigt, welche die Stromlasten der Ladeanschlüsse steuert. Dabei wird zwischen so genanntem dynamischen und statischem Lastmanagement unterschieden. Bei der statischen Variante wird für jeden Ladepunkt eine vorgesehene Gesamtleistung berechnet und festgelegt und bedarfsabhängig auf die zahlreichen Elektroautos verteilt. Bei der dynamischen Version wird der aktuelle Stromverbrauch des Hauses zur Berechnung herangezogen und davon ausgehend ausgerechnet, welche Restleistung für das Laden der Elektroautos übrigbleibt. So wird etwa das Strompotential nachts deutlich besser genutzt als mit der statischen Regelung.