In einer Zeit, in der Gesundheit und finanzielle Sicherheit für viele Menschen an oberster Stelle stehen, hat die jüngste Studie der UNIQA Insurance Group AG interessante Einblicke in die Vorsorgepräferenzen der Österreicher:innen geliefert. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Thema Gesundheits
In einer Zeit, in der Gesundheit und finanzielle Sicherheit für viele Menschen an oberster Stelle stehen, hat die jüngste Studie der UNIQA Insurance Group AG interessante Einblicke in die Vorsorgepräferenzen der Österreicher:innen geliefert. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Thema Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung immer wichtiger wird. Aber was genau bedeutet das für den Einzelnen und wie sieht die Zukunft der Vorsorge in Österreich aus?
Die aktuelle Studie, die am 20. Oktober 2025 veröffentlicht wurde, offenbart, dass 63 % der Österreicher:innen das Thema Vorsorge primär mit Gesundheit verbinden. Fast drei Viertel der Befragten (73 %) halten gesundheitliche Vorsorge für sehr oder eher wichtig. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Sorge um die eigene Gesundheit einen zentralen Platz im Leben der Menschen einnimmt.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Gesundheitsvorsorge schon immer ein Thema von Relevanz war. Doch mit den steigenden Kosten im Gesundheitswesen und den wachsenden Anforderungen an das Gesundheitssystem ist das Bedürfnis nach privater Vorsorge gewachsen. In Österreich, einem Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt, wird die Bedeutung der privaten Gesundheitsvorsorge zunehmend erkannt.
Die Studie zeigt auch, dass finanzielle und gesundheitliche Vorsorge für die meisten Menschen Hand in Hand gehen. 62 % der Befragten verbinden Vorsorge mit finanziellen Aspekten. Laut der Studie von UNIQA ist es kein 'Entweder-Oder', sondern ein 'Sowohl-als-auch'. Die Menschen möchten sich sowohl finanziell absichern als auch gesundheitlich vorsorgen.
Experten betonen, dass frühes Handeln in beiden Bereichen entscheidend ist. "Wer früh beginnt, kann mit kleinen Beträgen viel erreichen – sowohl für die finanzielle Sicherheit als auch für die eigene Gesundheit", so ein Experte aus der Versicherungsbranche. Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, sich frühzeitig mit beiden Themen auseinanderzusetzen.
Ein bemerkenswerter Aspekt der Studie ist das wachsende Interesse an privaten Krankenversicherungen. Fast zwei Drittel der Befragten (60 %) wünschen sich die Möglichkeit, einen Privatarzt konsultieren zu können. Doch nur 16 % können sich alle Wünsche im Bereich der Gesundheitsvorsorge uneingeschränkt erfüllen.
UNIQA reagiert auf dieses Bedürfnis mit einem neuen "Start"-Tarif, der pro Tag weniger kostet als eine Tasse Kaffee. Dieses Angebot soll es den Menschen erleichtern, in die private Gesundheitsvorsorge einzusteigen. Besonders bei jungen Menschen ist das Interesse an solchen Angeboten hoch. Die Zahlungsbereitschaft für private Krankenversicherungen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, insbesondere bei der jüngeren Bevölkerung.
Die Studie zeigt, dass die junge Generation besonders offen für private Vorsorgeangebote ist. Rund 35 % der 18- bis 29-Jährigen interessieren sich für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung in den nächsten ein bis zwei Jahren. Diese Zahl verdeutlicht, dass die junge Generation die Bedeutung von Gesundheitsvorsorge erkannt hat und bereit ist, in ihre Zukunft zu investieren.
Ein Experte für Jugendforschung kommentiert: "Die junge Generation ist sich der Herausforderungen bewusst, die die Zukunft bringt, und möchte sich bestmöglich absichern. Sie suchen nach flexiblen und leistbaren Lösungen, die ihnen Sicherheit bieten."
Während die gesundheitliche Vorsorge an Bedeutung gewinnt, bleibt auch die finanzielle Vorsorge ein zentrales Thema. 74 % der Befragten halten finanzielle Vorsorge für wichtig, doch 43 % machen sich häufig Sorgen um ihre finanzielle Situation. Diese Sorgen sind nicht unbegründet, denn viele Menschen empfinden die finanzielle Vorsorge als zu komplex und zeitaufwändig.
Besonders junge Menschen fühlen sich von der Komplexität der finanziellen Vorsorge überwältigt. 27 % der jungen Befragten empfinden das Thema als zu komplex, um damit zu beginnen, und 31 % geben an, keine Zeit zu haben, sich damit zu beschäftigen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es weiterhin großen Bedarf an Aufklärung und Wissensvermittlung gibt.
Bettina Fuhrmann, Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung, betont: "Das gefühlte Finanzwissen steigt, doch es gibt immer noch viel Overconfidence. Sachorientierte Information und Aufklärung sind entscheidend, um bewusste Entscheidungen treffen zu können." Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, das Finanzwissen der Bevölkerung zu stärken und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie benötigen, um ihre finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.
Die Ergebnisse der UNIQA-Studie zeigen deutlich, dass die Themen Gesundheit und Finanzen eng miteinander verknüpft sind. Für die Zukunft erwarten Experten, dass diese Verbindung weiter an Bedeutung gewinnen wird. Immer mehr Menschen werden erkennen, dass eine gute Gesundheitsvorsorge auch eine solide finanzielle Basis erfordert.
Die Herausforderung wird darin bestehen, die Menschen über die Möglichkeiten der Vorsorge aufzuklären und ihnen zu zeigen, wie sie diese in ihrem Alltag umsetzen können. Versicherungen wie UNIQA spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie flexible und leistbare Lösungen anbieten, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden.
Ein Vergleich mit anderen Ländern zeigt, dass Österreich in vielen Bereichen der Vorsorge gut aufgestellt ist. Doch es gibt auch Länder, die in bestimmten Aspekten weiter sind. In skandinavischen Ländern beispielsweise ist die private Vorsorge bereits stärker in der Gesellschaft verankert. Diese Länder können als Vorbild dienen, um die Vorsorge in Österreich weiter zu verbessern.
Ein Experte für internationale Versicherungsmärkte kommentiert: "Österreich hat ein starkes Gesundheitssystem, doch es gibt immer Raum für Verbesserungen. Der Blick auf andere Länder kann helfen, innovative Lösungen zu finden und die Vorsorge weiter zu stärken."
Die UNIQA-Studie zeigt, dass die Österreicher:innen bereit sind, mehr für ihre Gesundheit und finanzielle Sicherheit zu tun. Die Herausforderung besteht darin, ihnen die richtigen Werkzeuge und Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese Vorsorgeziele zu erreichen. Mit flexiblen und leistbaren Angeboten, wie sie von UNIQA bereitgestellt werden, und einer verstärkten Aufklärung über die Möglichkeiten der Vorsorge, kann Österreich auf einem guten Weg sein, die Gesundheit und finanzielle Sicherheit seiner Bürger:innen zu stärken.
Die vollständige Studie und weitere Informationen finden Sie auf der Website von UNIQA.