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Geothermie-Revolution in Österreich: Energie für Hunderttausende

8. April 2026 um 16:35
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Österreich steht vor einem energiepolitischen Meilenstein: Das Parlament ebnet den Weg für eine umfassende Nutzung der Geothermie, jener erneuerbaren Energiequelle, die tief unter unseren Füßen sch...

Österreich steht vor einem energiepolitischen Meilenstein: Das Parlament ebnet den Weg für eine umfassende Nutzung der Geothermie, jener erneuerbaren Energiequelle, die tief unter unseren Füßen schlummert und das Potenzial hat, hunderttausende österreichische Haushalte mit nachhaltiger Energie zu versorgen. Der SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll spricht von einem "riesigen Schatz" in der Tiefe, der endlich gehoben werden soll.

Durchbruch im Wirtschaftsausschuss: Alle Parteien ziehen mit

In einer bemerkenswerten Demonstration der politischen Einigkeit haben alle Parteien im Wirtschaftsausschuss für den SPÖ-Antrag zum beschleunigten Geothermie-Ausbau gestimmt. Diese einstimmige Entscheidung unterstreicht die Dringlichkeit und das erkannte Potenzial dieser Technologie für Österreichs Energiezukunft. Die entsprechenden Gesetzesänderungen sollen noch vor Jahresende im Parlament beschlossen werden – ein ambitionierter Zeitplan, der die hohe Priorität des Vorhabens verdeutlicht.

Die tiefe Geothermie unterscheidet sich fundamental von anderen erneuerbaren Energiequellen durch ihre einzigartigen Eigenschaften. Während Solarenergie nur bei Sonnenschein und Windkraft nur bei entsprechenden Windverhältnissen Strom produziert, steht geothermische Energie rund um die Uhr zur Verfügung. Diese Grundlastfähigkeit macht sie zu einem unverzichtbaren Baustein der österreichischen Energiewende.

Was ist tiefe Geothermie eigentlich?

Unter tiefer Geothermie versteht man die Nutzung von Erdwärme aus Tiefen zwischen 400 und 7.000 Metern. In diesen Bereichen herrschen Temperaturen zwischen 20 und 200 Grad Celsius, die durch natürliche geologische Prozesse entstehen. Österreich verfügt über außergewöhnlich günstige geologische Voraussetzungen, insbesondere durch das Molassebecken, das sich von Bayern über Oberösterreich bis ins Burgenland erstreckt.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Durch Tiefenbohrungen wird heißes Wasser oder Dampf an die Oberfläche gefördert, um Strom zu erzeugen oder direkt für Fernwärme zu nutzen. Nach der Energiegewinnung wird das abgekühlte Wasser wieder in den Untergrund zurückgeleitet, wodurch ein nachhaltiger Kreislauf entsteht. Diese Technologie ist bereits seit Jahrzehnten bewährt und wird in Ländern wie Island, den USA oder der Türkei erfolgreich eingesetzt.

Enormes ungenutztes Potenzial in Österreich

Die Zahlen sind beeindruckend: Expertenschätzungen zufolge liegt das technisch nutzbare geothermische Potenzial Österreichs bei 700 bis 1.000 Megawatt thermischer Leistung. Um diese Dimension zu verstehen: Ein Megawatt kann etwa 1.000 Haushalte mit Strom versorgen. Das bedeutet, dass die österreichische Geothermie theoretisch zwischen 700.000 und einer Million Haushalte mit erneuerbarer Energie beliefern könnte.

Besonders vielversprechend ist die Situation im Wiener Becken, wo geologische Untersuchungen außergewöhnlich günstige Bedingungen identifiziert haben. Die dort vorhandenen Thermalwasservorkommen in Tiefen zwischen 1.000 und 3.000 Metern weisen Temperaturen von 40 bis 100 Grad Celsius auf – ideal für die Energiegewinnung. Weitere geologisch geeignete Regionen finden sich in Oberösterreich, der Steiermark und im Burgenland.

Trotz dieser enormen Möglichkeiten werden derzeit nur 10 bis 15 Prozent des verfügbaren Potenzials genutzt. Diese dramatische Unterausschöpfung einer heimischen, nachhaltigen Energiequelle verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf. Während Österreich jährlich Milliarden für Energieimporte ausgibt, bleibt diese "Energie-Goldgrube" weitgehend unerschlossen.

Rechtliche Hindernisse bremsen Fortschritt

Die Hauptursache für diese Situation liegt in den komplexen und teils widersprüchlichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Das österreichische Mineralrohstoffgesetz und das Wasserrechtsgesetz enthalten Bestimmungen, die ursprünglich nicht für geothermische Projekte konzipiert wurden. Diese rechtliche Unsicherheit führt zu langwierigen Genehmigungsverfahren, die Investoren abschrecken und Projekte um Jahre verzögern.

Ein konkretes Beispiel: Während in Deutschland geothermische Projekte oft binnen zwei Jahren realisiert werden, dauern entsprechende Vorhaben in Österreich aufgrund der rechtlichen Hürden häufig fünf bis acht Jahre. Diese Verzögerungen verteuern Projekte erheblich und machen sie für private Investoren unattraktiv.

Österreich im internationalen Vergleich

Ein Blick über die Grenzen zeigt das verschenkte Potenzial besonders deutlich. In Deutschland wurden in den letzten Jahren über 40 geothermische Kraftwerke errichtet, die zusammen mehr als 400 Megawatt Leistung bereitstellen. Die Schweiz hat trotz ihrer gebirgigen Topografie bereits mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt, während Österreich mit seinen günstigeren geologischen Bedingungen deutlich hinterherhinkt.

Besonders beeindruckend ist die Entwicklung in Bayern, das geologisch dem österreichischen Alpenvorland sehr ähnelt. Dort versorgen bereits über 20 geothermische Anlagen mehr als 150.000 Haushalte mit Strom und Wärme. Die bayerische Stadt Unterschleißheim etwa deckt ihren gesamten Wärmebedarf durch Geothermie ab – ein Modell, das auch für österreichische Gemeinden interessant wäre.

Island, der weltweite Vorreiter der Geothermie, bezieht bereits 90 Prozent seines Wärme- und 30 Prozent seines Strombedarfs aus geothermischen Quellen. Während die isländischen Bedingungen aufgrund der vulkanischen Aktivität exceptional sind, zeigen sie doch das theoretische Potenzial dieser Technologie.

Konkrete Auswirkungen für österreichische Bürger

Die geplante Geothermie-Offensive würde sich direkt auf das Leben der österreichischen Bevölkerung auswirken. Kurzfristig entstehen durch den Bau geothermischer Anlagen hunderte hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Bohrung, Anlagenbau und Betrieb. Diese Jobs sind regional verankert und können nicht ins Ausland verlagert werden.

Mittelfristig profitieren Verbraucher von stabileren Energiepreisen. Geothermie-Strom kann langfristig zu konstanten Kosten produziert werden, da keine Brennstoffkosten anfallen. Dies bietet Schutz vor den volatilen Preisen fossiler Energieträger, die in den letzten Jahren zu erheblichen Belastungen für Haushalte und Unternehmen geführt haben.

Für Gemeinden in geothermisch geeigneten Regionen eröffnen sich neue Einnahmequellen durch Gewerbesteuer und Pachterlöse. Das Beispiel der bayerischen Gemeinde Kirchweidach zeigt, wie eine einzelne Geothermie-Anlage die kommunalen Finanzen nachhaltig stärken kann: Die Gemeinde erhält jährlich über 200.000 Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen.

Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz als Grundstein

Parallel zum Geothermie-Antrag wurde im Wirtschaftsausschuss auch das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) beschlossen, das erstmals konkrete Ausbauziele für die tiefe Geothermie definiert. Dieses Gesetz schafft den rechtlichen Rahmen für eine systematische Entwicklung der geothermischen Ressourcen Österreichs.

Das EABG sieht vor, dass bis 2030 mindestens 200 Megawatt geothermische Leistung installiert werden sollen. Diese Zielsetzung entspricht etwa einer Verdreifachung der derzeit installierten Kapazität und würde rund 200.000 Haushalten eine nachhaltige Energieversorgung ermöglichen. Für die Zeit nach 2030 sind noch ambitioniertere Ziele geplant.

Besonders wichtig ist die im Gesetz vorgesehene Vereinfachung der Genehmigungsverfahren. Künftig sollen geothermische Projekte als Vorhaben im öffentlichen Interesse eingestuft werden, was beschleunigte Verfahren ermöglicht. Zudem werden einheitliche Standards für Umweltverträglichkeitsprüfungen geschaffen, die Planungssicherheit für Investoren bieten.

Internationale Erfahrungen als Vorbild

Die geplanten österreichischen Reformen orientieren sich an bewährten internationalen Modellen. In Frankreich etwa hat die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren zu einem regelrechten Geothermie-Boom geführt. Binnen fünf Jahren verdoppelte sich dort die installierte Leistung, und über 60 neue Projekte sind derzeit in Planung.

Auch die Niederlande haben durch gezielte rechtliche Anpassungen beeindruckende Erfolge erzielt. Das niederländische Modell sieht vor, dass geothermische Projekte bevorzugt behandelt werden, wenn sie zur kommunalen Wärmeversorgung beitragen. Diese Regelung hat dazu geführt, dass bereits über 20 niederländische Städte ihre Fernwärmenetze auf Geothermie umgestellt haben.

Herausforderungen und Risiken transparent betrachtet

Trotz aller Potenziale dürfen die Herausforderungen der Geothermie nicht verschwiegen werden. Das größte Risiko liegt in der geologischen Unsicherheit: Nicht jede Bohrung führt zu einem wirtschaftlich nutzbaren Ergebnis. Internationale Erfahrungen zeigen jedoch, dass bei sorgfältiger geologischer Vorerkundung die Erfolgsquote bei über 80 Prozent liegt.

Ein weiteres Diskussionsthema ist die induzierte Seismizität – also die Möglichkeit, dass geothermische Projekte kleine Erdbeben auslösen können. Während solche Ereignisse in der Vergangenheit vereinzelt aufgetreten sind, haben moderne Überwachungstechnologien und verbesserte Bohrverfahren dieses Risiko erheblich reduziert. In Österreich gelten zudem strenge seismologische Auflagen, die zusätzliche Sicherheit gewährleisten.

Die hohen Anfangsinvestitionen stellen ebenfalls eine Hürde dar. Eine geothermische Anlage erfordert Investitionen zwischen 10 und 50 Millionen Euro, wobei der Großteil für die Tiefenbohrungen aufgewendet wird. Hier sind staatliche Förderungen und Risikoabsicherungen erforderlich, um private Investoren für diese Zukunftstechnologie zu gewinnen.

Zukunftsperspektiven: Österreich als Geothermie-Pionier

Die mittelfristigen Aussichten für die österreichische Geothermie sind außerordentlich vielversprechend. Experten prognostizieren, dass bei konsequenter Umsetzung der geplanten Reformen bis 2035 über 500 Megawatt geothermische Leistung installiert werden könnten. Dies würde Österreich zu einem der führenden Geothermie-Länder Europas machen.

Besonders spannend ist die Entwicklung neuer Technologien wie der Enhanced Geothermal Systems (EGS), die auch in geologisch weniger günstigen Gebieten die Nutzung von Erdwärme ermöglichen. Diese Verfahren könnten das nutzbare Potenzial Österreichs nochmals erheblich erweitern und auch Regionen außerhalb der traditionellen Thermalgebiete für die Geothermie erschließen.

Die Verknüpfung mit anderen erneuerbaren Energien bietet zusätzliche Chancen. Geothermische Kraftwerke können als flexible Partner von Solar- und Windanlagen fungieren und deren schwankende Erzeugung ausgleichen. Diese Hybrid-Systeme maximieren die Effizienz des gesamten erneuerbaren Energiesystems.

Regionale Entwicklung und Arbeitsplätze

Der Geothermie-Ausbau verspricht erhebliche positive Effekte für die regionale Entwicklung. Besonders strukturschwache Gebiete mit geothermischen Ressourcen könnten von diesem Boom profitieren. Die Errichtung einer mittelgroßen geothermischen Anlage schafft während der Bauphase rund 200 Arbeitsplätze und im Dauerbetrieb etwa 20 bis 30 hochqualifizierte Dauerarbeitsplätze.

Darüber hinaus entstehen indirekte Beschäftigungseffekte in den Bereichen Zulieferung, Wartung und Dienstleistung. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts prognostiziert, dass der vollständige Ausbau der österreichischen Geothermie bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze schaffen könnte – ein bedeutender Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Regionen.

Die Technologie-Entwicklung im Geothermie-Bereich bietet österreichischen Unternehmen zudem die Chance, sich als Exporteure von Know-how und Technologie zu positionieren. Mehrere österreichische Firmen haben bereits international beachtete Innovationen in der Bohrtechnik und Anlagensteuerung entwickelt.

Umwelt- und Klimaschutzaspekte

Aus ökologischer Sicht bietet die Geothermie unschlagbare Vorteile. Pro Kilowattstunde erzeugter Energie verursacht sie nur etwa ein Zehntel der CO2-Emissionen eines Gaskraftwerks. Bei vollständiger Ausschöpfung des österreichischen Potenzials könnten jährlich über 2 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – ein bedeutender Beitrag zu den Klimazielen.

Anders als andere erneuerbare Energien benötigt die Geothermie nur minimale Flächenversiegelung. Eine geothermische Anlage mit 10 Megawatt Leistung beansprucht lediglich etwa 2 Hektar Fläche – deutlich weniger als vergleichbare Solar- oder Windparks. Diese Eigenschaft macht sie besonders attraktiv für dicht besiedelte Gebiete.

Der geschlossene Wasserkreislauf moderner geothermischer Anlagen gewährleistet, dass keine Grundwasserbestände beeinträchtigt werden. Im Gegenteil: Viele Anlagen können gleichzeitig zur Grundwasseraufbereitung genutzt werden, da das geförderte Thermalwasser oft gereinigt und anschließend wieder eingeleitet wird.

Finanzierung und Fördermodelle

Die Finanzierung geothermischer Projekte erfordert innovative Ansätze aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen und der geologischen Risiken. Die Bundesregierung plant die Einrichtung eines speziellen Risikoabsicherungsfonds, der private Investoren vor dem Fündigkeitsrisiko – also dem Risiko einer nicht wirtschaftlichen Bohrung – schützt.

Zusätzlich sollen zinsgünstige Kredite über die Österreichische Entwicklungsbank bereitgestellt werden. Diese Finanzierungsmodelle haben sich in anderen europäischen Ländern bewährt und zu einem deutlichen Anstieg der Investitionen geführt. In Deutschland etwa hat ein ähnliches Programm dazu beigetragen, dass sich die jährlichen Geothermie-Investitionen innerhalb von fünf Jahren verdreifacht haben.

Für Kommunen werden spezielle Beteiligungsmodelle entwickelt, die es Städten und Gemeinden ermöglichen, sich als Teilhaber an geothermischen Projekten zu beteiligen. Diese Modelle schaffen lokale Wertschöpfung und stärken die Akzeptanz in der Bevölkerung.

Internationale Kooperationen und Wissenstransfer

Österreich plant den Aufbau strategischer Partnerschaften mit führenden Geothermie-Nationen. Besonders die Zusammenarbeit mit Island, der Türkei und den Niederlanden soll den Wissenstransfer beschleunigen und österreichische Unternehmen beim Markteintritt in diesen Ländern unterstützen.

Ein geplantes Forschungszentrum für alpine Geothermie an der Montanuniversität Leoben soll österreichische Expertise in diesem speziellen Bereich ausbauen. Die besonderen geologischen Bedingungen der Alpen erfordern angepasste Technologien, deren Entwicklung auch international vermarktungsfähige Innovationen hervorbringen könnte.

Der europäische Geothermie-Markt wächst derzeit jährlich um über 10 Prozent. Österreichische Unternehmen, die frühzeitig in diese Technologie einsteigen, können von diesem Wachstum überproportional profitieren und sich als Technologieführer positionieren.

Der Weg zur Energieunabhängigkeit

Die Geothermie-Initiative ist mehr als nur ein Baustein der Energiewende – sie ist ein Schritt zur größeren Energieunabhängigkeit Österreichs. In Zeiten geopolitischer Spannungen und volatiler Energiemärkte gewinnt die Verfügbarkeit heimischer Energiequellen zunehmend an strategischer Bedeutung.

Während Österreich derzeit noch erhebliche Mengen fossiler Energie importiert, könnte eine vollständige Ausschöpfung des geothermischen Potenzials den Importbedarf um bis zu 15 Prozent reduzieren. Diese Verringerung der Energieimporte würde nicht nur die österreichische Handelsbilanz verbessern, sondern auch die Versorgungssicherheit erhöhen.

Die Grundlastfähigkeit der Geothermie macht sie zu einem idealen Partner der schwankenden erneuerbaren Energien. Während Solar- und Windenergie wetterabhängig sind, kann geothermische Energie konstant und planbar bereitgestellt werden. Diese Eigenschaften sind entscheidend für die Stabilität der Stromnetze in einer vollständig erneuerbaren Energiezukunft.

SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll betont abschließend: "Die heutige Entscheidung markiert einen Wendepunkt für Österreichs Energiezukunft. Wir heben einen Schatz, der seit Jahrmillionen unter unseren Füßen wartet und endlich zur nachhaltigen Energieversorgung unseres Landes beitragen wird. Die Geothermie bietet uns die einmalige Chance, Energiesicherheit, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung miteinander zu verbinden."

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