Mitten in Wien verbirgt sich ein Naturjuwel, das nun die Herzen junger Entdecker höher schlagen lässt! Die Stadt Wien hat das ehemalige Bahnhofsareal Breitenlee erworben und plant, es in ein atemberaubendes Natura 2000-Schutzgebiet zu verwandeln. Doch warum ist dieses Projekt so wichtig und was erwa
Mitten in Wien verbirgt sich ein Naturjuwel, das nun die Herzen junger Entdecker höher schlagen lässt! Die Stadt Wien hat das ehemalige Bahnhofsareal Breitenlee erworben und plant, es in ein atemberaubendes Natura 2000-Schutzgebiet zu verwandeln. Doch warum ist dieses Projekt so wichtig und was erwartet die jungen Forscher vor Ort?
Das Areal Breitenlee, einst ein unvollendeter Verschiebebahnhof, der während des Ersten Weltkriegs begann, soll nun in ein Naturparadies umgewandelt werden. Hier finden sich seltene Tier- und Pflanzenarten, die in der Großstadt einzigartig sind: der schillernde Wiedehopf, die flinke Zauneidechse und über 160 Wildbienenarten. Diese Vielfalt ist nicht nur ein Schatz für Wien, sondern auch ein stabilisierender Faktor für unsere Ökosysteme.
Die Stadt Wien und das Kinderbüro der Universität Wien laden Schulkinder ein, die Geheimnisse der Natur in ihrer Umgebung zu erkunden. In spannenden Workshops und Exkursionen können sie die Lebensräume von Breitenlee hautnah erleben. Hier werden sie zu Botschaftern der Biodiversität und lernen, warum Grünkorridore wie Breitenlee so wichtig sind. Aber das ist noch nicht alles!
Im Rahmen der Kinderuni Wien, die vom 7. bis zum 18. Juli stattfindet, erwarten die jungen Teilnehmer Vorlesungen und Diskussionen zum Thema Biodiversität. Die Anmeldung erfolgt unter kinderuni-anmeldung.at.
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky betont die Bedeutung des Projekts: „Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der globalen Erderhitzung viel stärker betroffen als ihre Eltern und Großeltern.“ Die Stadt Wien setzt alles daran, bis 2040 klimaneutral und klimaresilient zu werden. Das Schutzgebiet Breitenlee ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.
Das rund 90 Hektar große Areal war einst im Besitz der ÖBB und wird nun renaturiert. Erste Maßnahmen wie die Entsiegelung und die Entfernung invasiver Pflanzenarten sind bereits geplant. Die Stadt Wien hofft auf Förderungen des Biodiversitätsfonds des Bundes und plant, EU-Mittel für die Umsetzung der Maßnahmen zu beantragen.
Die abschließende Biodiversitätstagung im Herbst wird ein Highlight: Kinder diskutieren mit Wissenschaftlern und Vertretern der Stadtregierung auf Augenhöhe über die Bedeutung von Biodiversität und Umweltschutz. Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien – Umweltschutz, sieht hierin eine wertvolle Perspektive für die Umweltschutzarbeit: „Wir gewinnen durch die Kinder- und Jugendperspektive einen neuen wertvollen Blick.“
Grafiken zum Projekt sind unter wien.gv.at/natur-breitenlee abrufbar, Pressebilder folgen unter wien.gv.at/pressebilder.