Inmitten globaler Spannungen und wachsender Unsicherheiten hat das Austrian Forum for Peace 2025 mit einer überraschend positiven Bilanz geendet. Die Konferenz, die vom 30. Juni bis 3. Juli auf der malerischen Burg Schlaining stattfand, zog Teilnehmer aus über 25 Ländern an, darunter hochrangige Ver
Inmitten globaler Spannungen und wachsender Unsicherheiten hat das Austrian Forum for Peace 2025 mit einer überraschend positiven Bilanz geendet. Die Konferenz, die vom 30. Juni bis 3. Juli auf der malerischen Burg Schlaining stattfand, zog Teilnehmer aus über 25 Ländern an, darunter hochrangige Vertreter internationaler Organisationen wie der Arabischen Liga, der EU und der Vereinten Nationen. Diese beeindruckende Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen machte das Forum zu einem einzigartigen Schauplatz für den Dialog über Frieden und Sicherheit.
Die vier Tage lange Veranstaltung stand unter dem Motto „Peace in Crisis“ und bot eine Plattform für Diskussionen über die drängendsten Herausforderungen der Friedensarbeit in der heutigen Zeit. Die Konferenzteilnehmer, darunter Wissenschaftler und Diplomaten, tauschten sich in intensiven Workshops und Panels aus. ACP-Direktor Tobias Lang hob die Bedeutung der internationalen Beteiligung hervor und erklärte: „Die Anwesenheit von Vertretern aus so vielen Ländern zeigt, dass der Wille zum Frieden stärker ist als die Kräfte, die uns trennen wollen.“
Ein besonders brisantes Thema war die Rolle der Desinformation in der modernen Welt. Am 2. Juli wurde in einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Peace in the Age of Disinformation – Rebuilding Trust in a Fractured World“ die Gefahr der inneren Destabilisierung durch Fake News und Propaganda beleuchtet. Experten betonten die Notwendigkeit von Aufklärung und Sensibilisierung, um diesen Bedrohungen zu begegnen. Ein Teilnehmer merkte an: „In einer Welt, in der Informationen so leicht manipuliert werden können, ist Transparenz unser stärkstes Werkzeug.“
Der Nachmittag desselben Tages war dem Film „How to Build a Truth Engine“ gewidmet, der die Mittel der Terrorismusbekämpfung, Big-Data-Analyse und künstliche Intelligenz im Kampf gegen Desinformation zeigt. Regisseur Friedrich Moser betonte in der anschließenden Diskussion, dass das Vertrauen in klassische Medien durch die Offenlegung journalistischer Methoden gestärkt werden könne.
Am letzten Tag der Konferenz wurden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und in einer Abschlussdiskussion neue Perspektiven für die Zukunft der Friedensarbeit skizziert. Bernadette Holzer, Programmleiterin des Austrian Forum for Peace 2025, erklärte: „Die Abwesenheit von Gewalt ist nur der Startpunkt; unser Ziel ist positiver Frieden, der gerechte Strukturen schafft und Menschen schützt.“
Fünf zentrale Aufgaben wurden für die kommenden Jahre identifiziert:
Diese Punkte sollen als Kompass für zukünftige Anstrengungen in der Friedensarbeit dienen.
Die Teilnehmer des Forums waren sich einig, dass eine Kultur des gegenseitigen Zuhörens und des Vertrauens unerlässlich ist, um nachhaltigen Frieden zu erreichen. Das nächste Austrian Forum for Peace ist bereits in Planung und soll vom 30. Juni bis 3. Juli 2026 stattfinden. Die Unterstützung durch das Land Burgenland und zahlreiche Partner, darunter die Bank Burgenland und Siemens, wird auch im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen.
Die positiven Ergebnisse des Austrian Forum for Peace 2025 lassen hoffen, dass der Dialog und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene gestärkt werden können, um den Herausforderungen unserer Zeit effektiv zu begegnen. Wie ein Teilnehmer treffend bemerkte: „Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die Anwesenheit von Gerechtigkeit und Chancen für alle.“
Weitere Informationen und eine Fotogalerie der Veranstaltung finden Sie auf der offiziellen Webseite des Austrian Forum for Peace unter www.peaceforum.at.