Am 26. Oktober 2025, dem Nationalfeiertag Österreichs, wird eine neue Episode der preisgekrönten Doku-Reihe „viSIEonärinnen“ unter dem Titel „Damen und Heer“ auf JOYN und PULS 24 ausgestrahlt. Diese Episode wirft einen besonderen Blick auf die Rolle von Frauen im österreichischen Bundesheer, einer I
Am 26. Oktober 2025, dem Nationalfeiertag Österreichs, wird eine neue Episode der preisgekrönten Doku-Reihe „viSIEonärinnen“ unter dem Titel „Damen und Heer“ auf JOYN und PULS 24 ausgestrahlt. Diese Episode wirft einen besonderen Blick auf die Rolle von Frauen im österreichischen Bundesheer, einer Institution, die traditionell von Männern dominiert wird. Doch wie hat sich die Rolle der Frauen im Bundesheer entwickelt und welche Auswirkungen hat dies auf die Gesellschaft?
Die Geschichte der Frauen im Militär ist lang und voller Herausforderungen. Bereits im 18. Jahrhundert verkleidete sich Francesca Scanagatta als Mann, um Offizier zu werden. Diese mutige Entscheidung markierte einen frühen Versuch, die Geschlechterbarrieren im Militär zu durchbrechen. Ein weiterer Meilenstein war die Gründung der Militärakademie durch Maria Theresia, die den Grundstein für die Offiziersausbildung legte.
Heute sind Frauen im österreichischen Bundesheer nicht mehr wegzudenken. Die neue Doku-Episode begleitet beeindruckende Persönlichkeiten wie Generalmajor Sylvia Sperandio, die erste Frau in dieser Führungsposition. Auch Major Eva B., Österreichs erste Hubschrauberpilotin, und Sabrina G., die einzige Frau, die die anspruchsvolle Ausbildung beim Jagdkommando erfolgreich absolviert hat, werden porträtiert.
Die Doku-Reihe „viSIEonärinnen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen sichtbar zu machen, die Geschichte geschrieben haben. Unter der Regie von Marlene Del Bello wird die neue Episode die Mission fortsetzen, Frauen zu würdigen, die in vermeintlich unüberwindbaren Bereichen Erfolge erzielt haben. Die vorherige Episode „Meer Frauen“ über die Tauchpionierin Lotte Hass wurde bei den Cannes Corporate Film & Media Awards mit dem Silbernen Delphin ausgezeichnet.
Die Doku zeigt, wie Frauen im Bundesheer längst unverzichtbar geworden sind und aktiv die Zukunft mitgestalten. Ein modernes, zukunftsorientiertes Bundesheer ist ohne die Beteiligung von Frauen heute kaum mehr vorstellbar. Die Leistungsschau am Wiener Heldenplatz, die ebenfalls am Nationalfeiertag stattfindet, wird diese Entwicklungen eindrucksvoll präsentieren.
Am 26. Oktober 2025 überträgt JOYN von 9:00 bis 17:30 Uhr live die große Leistungsschau des Bundesheeres direkt vom Wiener Heldenplatz. Im Mittelpunkt steht das Jubiläum „70 Jahre Bundesheer“, das mit einem umfangreichen Programm gefeiert wird. Zuschauer können das Geschehen den ganzen Tag über auf JOYN Live 1 mitverfolgen.
Die Zukunft des Bundesheeres wird maßgeblich von der Integration und Förderung von Frauen geprägt sein. Experten sind sich einig, dass die Diversität innerhalb der Streitkräfte entscheidend für die Effektivität und Modernität der Institution ist. Ein Analyst kommentierte: „Die Einbindung von Frauen in allen Bereichen des Bundesheeres ist nicht nur ein Schritt zur Gleichberechtigung, sondern auch eine strategische Notwendigkeit.“
Die Doku „Damen und Heer“ und die begleitende Leistungsschau sind mehr als nur ein Blick in die Vergangenheit und Gegenwart. Sie sind ein Aufruf zur Anerkennung und Förderung der Rolle von Frauen im Militär. Die Geschichten der porträtierten Frauen inspirieren nicht nur, sondern zeigen auch, wie wichtig es ist, Barrieren zu überwinden und neue Wege zu beschreiten.