Wien, 21. Januar 2026 - Das Jahr beginnt mit einem kulturellen Highlight für Wissenschaftsbegeisterte in Österreich. Das ORF RadioKulturhaus startet am 29. Januar eine neue Gesprächsreihe unter dem Titel „Frauen forschen“, die den Fokus auf herausragende Forscherinnen legt. Die erste Veranstaltung d
Wien, 21. Januar 2026 - Das Jahr beginnt mit einem kulturellen Highlight für Wissenschaftsbegeisterte in Österreich. Das ORF RadioKulturhaus startet am 29. Januar eine neue Gesprächsreihe unter dem Titel „Frauen forschen“, die den Fokus auf herausragende Forscherinnen legt. Die erste Veranstaltung dieser Reihe wird von Elke Ziegler, der Leiterin der multimedialen aktuellen Wissenschaft des ORF, moderiert und verspricht, die Zuschauer mit spannenden Einblicken in die Welt der Archäologie zu fesseln.
Die Auftaktveranstaltung begrüßt Barbara Horejs, eine renommierte Archäologin und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Archäologischen Instituts. Horejs, die sich auf die frühe Menschheitsgeschichte in Westasien und Europa spezialisiert hat, wird ihre Erkenntnisse und Erfahrungen teilen. Die Veranstaltung bietet nicht nur einen Einblick in ihre Arbeit, sondern auch in die Bedeutung der Grundlagenforschung in Österreich.
Österreich ist bekannt für seine exzellente Grundlagenforschung, die international hoch angesehen ist. Fachbegriffe wie 'Grundlagenforschung' beziehen sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, die darauf abzielen, grundlegende Prinzipien und Prozesse zu verstehen, ohne sofortige kommerzielle Anwendungen im Blick zu haben. Diese Art der Forschung ist entscheidend für die Entwicklung neuer Technologien und wissenschaftlicher Durchbrüche.
Historisch gesehen hat Österreich eine lange Tradition in der Förderung der Wissenschaft. Bereits im 19. Jahrhundert wurden bedeutende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht, die bis heute Einfluss auf die internationale Forschung haben. Der Vergleich mit anderen Ländern wie Deutschland und der Schweiz zeigt, dass Österreich in vielen Bereichen der Grundlagenforschung führend ist.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, die ebenfalls starke Wissenschaftsnationen sind, zeichnet sich Österreich durch eine hohe Dichte an Spitzenforschungseinrichtungen aus. Während Deutschland mit seinen zahlreichen Exzellenzclustern auftrumpft, punktet die Schweiz mit ihrer Innovationskraft und dem hohen Anteil an Forschungsinvestitionen. Österreich hingegen legt besonderen Wert auf die Förderung von Frauen in der Wissenschaft, was durch Initiativen wie „Frauen forschen“ unterstrichen wird.
Die Auswirkungen dieser neuen Reihe sind vielfältig. Sie bietet eine Plattform zur Sichtbarmachung von Frauen in der Wissenschaft, was langfristig zu einer stärkeren Gleichstellung in Forschungsberufen führen kann. Ein Beispiel ist die Förderung junger Forscherinnen, die durch die Sichtbarkeit von Vorbildern ermutigt werden, wissenschaftliche Karrieren einzuschlagen.
Zahlen und Fakten untermauern die Bedeutung solcher Initiativen: Laut einer Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Initiativen wie „Frauen forschen“ tragen dazu bei, dieses Ungleichgewicht zu verringern.
Die Zukunft der Grundlagenforschung in Österreich sieht vielversprechend aus. Experten prognostizieren, dass durch die Förderung von Diversität und Inklusion in der Wissenschaft neue Perspektiven und innovative Lösungsansätze entstehen werden. Die „Frauen forschen“-Reihe könnte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, indem sie nicht nur Forscherinnen eine Bühne bietet, sondern auch das Interesse der breiten Öffentlichkeit für wissenschaftliche Themen weckt.
Die nächste Veranstaltung am 12. März mit Barbara Prainsack, einer Expertin für Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiepolitik, verspricht ebenfalls spannende Einblicke und Diskussionen. Weitere Informationen sind auf der Website des ORF RadioKulturhauses verfügbar.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Reihe „Frauen forschen“ des ORF RadioKulturhauses nicht nur die Sichtbarkeit von Forscherinnen erhöht, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation in Österreich leistet. Interessierte sind eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen und sich inspirieren zu lassen. Bleiben Sie informiert und besuchen Sie die Website des ORF RadioKulturhauses für weitere Details.