Am 6. Februar 2026, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, hat die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker in Wien die Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen diese Menschenrechtsverletzung betont. Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine Form der Gewalt, die
Am 6. Februar 2026, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, hat die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker in Wien die Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen diese Menschenrechtsverletzung betont. Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine Form der Gewalt, die weltweit Millionen von Mädchen und Frauen betrifft und auch in Österreich ein ernstes Problem darstellt. Trotz Schätzungen, dass tausende Mädchen und Frauen in Österreich betroffen oder bedroht sind, fehlen verlässliche Daten. Ecker fordert, dass keine Frau und kein Mädchen in Österreich Opfer dieser Gewalt werden darf. Sie betont, dass Maßnahmen gegen FGM nicht nur wünschenswert, sondern Pflicht des Staates sind.
FGM ist eine kulturell bedingte Straftat, die nicht verharmlost werden darf. Ecker fordert, dass bestehende Gesetze gegen Genitalverstümmelung wirksam angewendet und die Strafverfolgung verbessert werden müssen. Die FPÖ kritisiert die Untätigkeit der Regierung und fordert härtere Strafen und eine bessere Nachverfolgung durch Behörden.
Weibliche Genitalverstümmelung hat eine lange Geschichte und ist in vielen Kulturen tief verwurzelt. Die Praxis wird oft aus traditionellen, religiösen oder sozialen Gründen durchgeführt. In den letzten Jahrzehnten hat die internationale Gemeinschaft zunehmend erkannt, dass FGM eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte darstellt. Organisationen wie die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation haben umfangreiche Kampagnen gestartet, um das Bewusstsein für die Gefahren und Folgen von FGM zu schärfen und die Praxis zu beenden.
In Deutschland und der Schweiz gibt es ebenfalls Gesetze gegen FGM, doch die Umsetzung variiert. Während Deutschland strenge Strafmaßnahmen eingeführt hat, setzt die Schweiz verstärkt auf Präventionsarbeit und Aufklärung. Österreich hat ähnliche rechtliche Rahmenbedingungen, doch die Durchsetzung der Gesetze wird von Kritikern als unzureichend angesehen.
Die gesundheitlichen und psychologischen Folgen von FGM sind gravierend. Betroffene leiden oft unter chronischen Schmerzen, Infektionen und psychischen Traumata. In Österreich sind die sozialen Dienste gefordert, betroffenen Frauen und Mädchen Unterstützung und Schutz zu bieten. Doch ohne ausreichende Daten und gezielte Maßnahmen bleibt die Hilfe oft unzureichend.
Obwohl genaue Statistiken fehlen, schätzen Experten, dass in Österreich mehrere tausend Frauen und Mädchen von FGM betroffen oder bedroht sind. Die Dunkelziffer ist hoch, da viele Fälle nicht gemeldet werden. Die Regierung ist gefordert, umfassende Studien durchzuführen, um das Ausmaß des Problems zu erfassen und gezielte Maßnahmen zu entwickeln.
Rosa Ecker fordert die österreichische Bundesregierung auf, neben Präventions- und Aufklärungsarbeit klare gesetzliche Rahmenbedingungen und durchsetzungsfähige Mechanismen zur Verfolgung von FGM zu schaffen. Die internationale Zusammenarbeit und der Austausch bewährter Praktiken könnten ebenfalls dazu beitragen, die Praxis zu bekämpfen. Die Zukunftsperspektive liegt in einer verstärkten Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der konsequenten Anwendung der Gesetze.
Die Forderungen der FPÖ für ein entschlossenes Vorgehen gegen weibliche Genitalverstümmelung in Österreich sind klar: Nulltoleranz gegenüber dieser Form der Gewalt. Die österreichische Regierung ist gefordert, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von Frauen und Mädchen zu schützen. Der Kampf gegen FGM erfordert nicht nur gesetzliche Maßnahmen, sondern auch ein gesellschaftliches Umdenken. Die Frage bleibt: Wird Österreich die notwendigen Schritte unternehmen, um diese Praxis endgültig zu beenden?