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Wirtschaft

Fitnessboom in Österreich: Fitnessstudios als Wirtschaftsmotor!

27. Mai 2025 um 12:41
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Die österreichische Fitnessbranche erlebt einen Aufschwung, der seinesgleichen sucht! Mit einem beeindruckenden Umsatzwachstum und steigenden Mitgliederzahlen zeigt sich die Branche als unersetzlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die neueste Studie der

Die österreichische Fitnessbranche erlebt einen Aufschwung, der seinesgleichen sucht! Mit einem beeindruckenden Umsatzwachstum und steigenden Mitgliederzahlen zeigt sich die Branche als unersetzlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die neueste Studie der Wirtschaftskammer Österreich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) enthüllt beeindruckende Zahlen, die die Bedeutung dieser Branche unterstreichen.

Ein Boom in der Fitnessbranche

Die Zahl der Fitnessbetriebe in Österreich stieg im Jahr 2024 um 2,0 % auf insgesamt 1.349 Unternehmen. Diese Betriebe generierten einen Gesamtumsatz von 655 Millionen Euro, was einem Wachstum von 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreuen sie 1,3 Millionen Mitglieder, ein Plus von 6,4 % gegenüber 2023.

Einfluss der Fitnessbranche auf die Wirtschaft

Die Fitnessbranche hat sich als unverzichtbarer Pfeiler der Gesundheitsversorgung etabliert. Laut Bundesbranchensprecher Christian Hörl hat die Branche ihre Rolle als Gesundheitsdienstleister weiter gefestigt. Die Mehrheit der Fitnessanlagen (36,3 %) ist im Bereich Gesundheit positioniert, was die wichtige Rolle der Prävention unterstreicht.

Demografische Entwicklungen

Interessant ist die Entwicklung in der Demografie der Fitnessstudiomitglieder. Frauen stellen mit 53,7 % die größte Gruppe dar, obwohl ihr Anteil leicht gesunken ist. Männer hingegen gewinnen leicht an Boden. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der über 50-Jährigen, deren Anteil um 0,4 Prozentpunkte auf 25,7 % gestiegen ist. Diese Entwicklung zeigt, dass Fitness nicht nur für die junge Generation attraktiv ist, sondern immer mehr ältere Menschen die Vorteile von Bewegung und Gesundheit erkennen.

Historischer Rückblick

Die Fitnessbranche in Österreich hat in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. In den 1980er Jahren begann der Fitnessboom, als Aerobic und Krafttraining populär wurden. Seitdem hat sich die Branche ständig weiterentwickelt, mit neuen Trends wie Yoga, Pilates und Functional Training. Heute ist die Fitnessbranche ein wichtiger Teil der Freizeitwirtschaft und trägt erheblich zur Wertschöpfung bei.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass die Fitnessbranche in Österreich ähnlich wie in Deutschland wächst. Beide Länder haben eine stark ausgeprägte Fitnesskultur, die durch staatliche Gesundheitsprogramme und eine hohe Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen unterstützt wird. In Österreich ist der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hoch, was die Bedeutung der Branche weiter unterstreicht.

Konkrete Auswirkungen auf normale Bürger

Für die Bürger bedeutet der Boom in der Fitnessbranche nicht nur mehr Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung, sondern auch eine Verbesserung der allgemeinen Gesundheit. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen senken kann. Durch die steigende Zahl an Fitnessstudios wird es für die Österreicher einfacher, ein Studio in ihrer Nähe zu finden, das ihren Bedürfnissen entspricht.

Expertenmeinungen

Sarah Kobel und Ralf Capelan, die beiden Studienautoren der DHfPG, betonen die positive Entwicklung: „Die Eckdaten der Fitnesswirtschaft Österreich 2025 stellen wichtige Kennzahlen der Fitness- und Gesundheitsbranche dar. Die in der Studie ausgewiesenen Kennzahlen verdeutlichen den anhaltenden Wachstumskurs der Branche.“

Zukunftsausblick

Die Zukunft der österreichischen Fitnessbranche sieht vielversprechend aus. Mit einem klaren Fokus auf Gesundheit und Prävention sowie einer hohen Investitionsbereitschaft bleibt die Branche auf Wachstumskurs. Die fortschreitende Digitalisierung, beispielsweise durch Online-Fitnesskurse und Apps, eröffnet neue Möglichkeiten, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Politische Zusammenhänge

Die Fitnessbranche steht im engen Austausch mit politischen Entscheidungsträgern, um ihre Interessen zu vertreten. Die Studienergebnisse dienen als wissenschaftlich fundierte Argumentationsgrundlage im Dialog mit Wirtschaft, Finanzen und Politik. Dies ist entscheidend, um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Branche nachhaltig zu stärken.

Fazit: Eine Branche mit Potenzial

Die Fitnessbranche in Österreich ist auf einem guten Weg, sich als wichtiger Wirtschaftszweig zu etablieren. Mit einem starken Wachstum, einer breiten Mitgliederbasis und einer klaren Ausrichtung auf Gesundheit und Prävention wird sie auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung der Branche und bieten eine solide Grundlage für weitere Entwicklungen.

Schlagworte

#Demografie#Fitnessbranche#Gesundheitsdienstleister#Mitgliederzahlen#Österreich#Umsatzwachstum#Wirtschaftskammer

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