Marterbauer und Eibinger-Miedl präsentieren Jahresergebnisse
Das Bundesministerium für Finanzen lädt zur Pressekonferenz über die Arbeit des Amts für Betrugsbekämpfung im Jahr 2025 ein.
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) lädt für Montag, den 23. Februar 2026, zu einer wichtigen Pressekonferenz ein. Finanzminister Markus Marterbauer und Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl werden gemeinsam mit Christian Ackerler, dem Vorstand des Amts für Betrugsbekämpfung, eine umfassende Bilanz der Betrugsbekämpfungsaktivitäten des Jahres 2025 präsentieren.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Bilanz des Amts für Betrugsbekämpfung 2025" und verspricht einen detaillierten Einblick in die Arbeit der österreichischen Behörden im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität und Steuerbetrug. Das Amt für Betrugsbekämpfung, das als zentrale Anlaufstelle für die Aufdeckung und Verfolgung von Finanzvergehen fungiert, wird seine Erfolge und Herausforderungen des vergangenen Jahres darlegen.
Experten gehen davon aus, dass die Pressekonferenz wichtige Kennzahlen zu aufgedeckten Betrugsfällen, eingesparten Steuergeldern und präventiven Maßnahmen enthalten wird. Besonders im Fokus stehen dabei vermutlich digitale Betrugsformen, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben.
Die Pressekonferenz findet am Montag, 23. Februar 2026, um 11:00 Uhr im Bundesministerium für Finanzen statt. Als Veranstaltungsort dient der repräsentative Purpursaal im Dachgeschoss des Ministeriums in der Johannesgasse 5 im ersten Wiener Gemeindebezirk.
Medienvertreterinnen und -vertreter können sich unter der E-Mail-Adresse [email protected] anmelden. Das Finanzministerium weist darauf hin, dass beim Betreten des Gebäudes ein gültiger Presseausweis am Portier vorgezeigt werden muss. Für die anwesenden Journalisten werden Film- und Fotomöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die Betrugsbekämpfung hat in Österreich eine zentrale Bedeutung für die Sicherung der Staatseinnahmen und die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen. Das Amt für Betrugsbekämpfung arbeitet eng mit anderen Behörden wie der Finanzpolizei, der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sowie internationalen Partnern zusammen.
In den vergangenen Jahren hat sich die Bekämpfung von Steuerbetrug und Wirtschaftskriminalität zu einem immer wichtigeren Aufgabenbereich entwickelt. Besonders die Digitalisierung hat neue Herausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten für die Aufdeckung von Betrugsfällen geschaffen.
Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Während digitale Systeme neue Formen des Betrugs ermöglichen, bieten sie gleichzeitig auch verbesserte Möglichkeiten zur Datenanalyse und Betrugserkennung. Moderne Analysemethoden und künstliche Intelligenz spielen dabei eine immer größere Rolle.
Das österreichische Finanzsystem hat in den letzten Jahren erhebliche Investitionen in die technologische Aufrüstung der Betrugsbekämpfung getätigt. Diese Modernisierung ermöglicht es den Behörden, komplexe Betrugsmuster schneller zu erkennen und effektiver zu verfolgen.
Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität macht nicht an Landesgrenzen halt. Österreich arbeitet daher intensiv mit internationalen Partnern zusammen, insbesondere innerhalb der Europäischen Union. Der Austausch von Informationen und die Koordination von Ermittlungen sind essentiell für erfolgreiche Betrugsbekämpfung.
Europäische Initiativen wie EUROFISC und die Zusammenarbeit mit EUROPOL haben sich als wichtige Instrumente im Kampf gegen grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität erwiesen. Diese Kooperationen ermöglichen es, auch komplexe internationale Betrugsschemata aufzudecken und zu verfolgen.
Neben der Aufdeckung und Verfolgung von Betrugsfällen legt das österreichische Finanzsystem großen Wert auf präventive Maßnahmen. Dazu gehören Aufklärungs- und Informationskampagnen für Unternehmen und Privatpersonen sowie die kontinuierliche Verbesserung der Kontrollsysteme.
Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Betrugsrisiken ist ein wichtiger Baustein der Präventionsstrategie. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Publikationen helfen dabei, das Bewusstsein für potenzielle Betrugsfallen zu schärfen.
Erfolgreiche Betrugsbekämpfung hat direkte positive Auswirkungen auf die österreichischen Staatsfinanzen. Jeder aufgedeckte Betrugsfall bedeutet zusätzliche Einnahmen für den Staat und trägt zur Finanzierung wichtiger öffentlicher Leistungen bei.
Darüber hinaus schützt effektive Betrugsbekämpfung ehrliche Steuerzahler und Unternehmen vor unfairer Konkurrenz durch Betrüger. Dies stärkt das Vertrauen in das österreichische Steuersystem und fördert eine Kultur der Steuermoral.
Die Pressekonferenz wird voraussichtlich auch einen Ausblick auf geplante Maßnahmen und Entwicklungen für das Jahr 2026 geben. Experten erwarten Informationen über neue Technologien, erweiterte Kooperationen und möglicherweise gesetzliche Änderungen zur Stärkung der Betrugsbekämpfung.
Die kontinuierliche Anpassung an neue Betrugsformen und technologische Entwicklungen bleibt eine zentrale Herausforderung für die österreichischen Behörden. Die Bilanz 2025 wird zeigen, wie erfolgreich diese Anpassung im vergangenen Jahr war und welche Lehren für die Zukunft gezogen werden können.
Die Pressekonferenz verspricht wichtige Einblicke in die Arbeit einer der zentralen Institutionen des österreichischen Finanzwesens und wird zeigen, wie Österreich im internationalen Vergleich bei der Betrugsbekämpfung abschneidet.