Die österreichische Finanzbranche steht vor Verhandlungen zum Kollektivvertrag für rund 68.000 Beschäftigte. Nach vier Verhandlungsrunden konnte heute erneut keine Einigung erzielt werden. Arbeitgeber boten 2,3 Prozent Gehaltserhöhung, einen Fixbetrag von 20 Euro und eine Einmalzahlung von 250 Euro; die Gewerkschaft GPA bewertet das als unzureichend.
Die österreichische Finanzbranche verhandelt derzeit über den Kollektivvertrag für rund 68.000 Beschäftigte. In der vierten Verhandlungsrunde konnte erneut keine Einigung erzielt werden. Die Arbeitgeber boten eine Gehaltserhöhung von 2,3 Prozent, einen Fixbetrag von 20 Euro sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro. Die Gewerkschaft GPA bewertet dieses Angebot als unzureichend und verweist darauf, dass es nicht der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche entspreche.
Vor der Verhandlung fand seitens der Beschäftigten eine Kundgebung statt. Im Anschluss legten die Arbeitgeber erstmals das oben genannte Angebot vor. Die Gewerkschaftsvertreter haben angekündigt, Betriebsrätinnen und Betriebsräte des Finanzsektors in der kommenden Woche über den aktuellen Verhandlungsstand zu informieren und weitere Maßnahmen zu beraten.
Die Betriebsrät:innen-Konferenz der Gewerkschaft GPA findet am 13. April statt. Die fünfte Verhandlungsrunde ist für den 15. April angesetzt.