Am 29. Januar 2026 betonte die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Bedeutung eines gemeinsamen FTI-Pakts für die Umsetzung der nationalen Industriestrategie. Die Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz unterstrichen, dass nur durch Zusammenarbeit die ambitioniert
Am 29. Januar 2026 betonte die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Bedeutung eines gemeinsamen FTI-Pakts für die Umsetzung der nationalen Industriestrategie. Die Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz unterstrichen, dass nur durch Zusammenarbeit die ambitionierten Ziele erreicht werden können. Diese Aussage kommt zu einer Zeit, in der die österreichische Wirtschaft vor zahlreichen Herausforderungen steht.
Die FFG ist eine zentrale Institution in Österreich, die sich der Förderung von Forschung und Entwicklung widmet. Ihr Ziel ist es, die Innovationskraft des Landes zu stärken. Der FTI-Pakt, der als Rahmen für die Industriestrategie dient, soll sicherstellen, dass sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung effektiv zusammenarbeiten. Dies ist entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs auf internationaler Ebene zu sichern.
Seit ihrer Gründung hat die FFG eine entscheidende Rolle in der österreichischen Forschungslandschaft gespielt. Die Organisation wurde mit dem Ziel gegründet, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Österreich zu koordinieren und zu fördern. In den letzten Jahrzehnten hat die FFG zahlreiche Programme initiiert, die sowohl kleine als auch große Unternehmen unterstützen, um innovative Projekte zu realisieren.
Die Bedeutung der FFG hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Die Fähigkeit, auf neue technologische Entwicklungen schnell zu reagieren, ist entscheidend für den Erfolg der österreichischen Wirtschaft. Der FTI-Pakt ist ein Instrument, das diese Flexibilität ermöglicht, indem er gezielt Fördermittel bereitstellt.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich eine einzigartige Herangehensweise an die Innovationsförderung. Während Deutschland stark auf die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der Industrie setzt, legt Österreich mehr Wert auf die direkte Unterstützung durch staatliche Institutionen wie die FFG. Die Schweiz hingegen fokussiert sich auf die Förderung von Start-ups und die Integration neuer Technologien in bestehende Strukturen.
Diese unterschiedlichen Ansätze haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Österreichs Modell hat den Vorteil, dass es eine direkte und gezielte Unterstützung bietet, was besonders für kleine und mittlere Unternehmen von Vorteil ist. Allerdings könnte eine stärkere Integration von Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie in Deutschland, zusätzliche Synergien schaffen.
Die Innovationsförderung hat direkte Auswirkungen auf die österreichischen Bürger. Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Förderung von Wachstum trägt der FTI-Pakt zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Ein Beispiel dafür ist die Schaffung von über 2.000 Arbeitsplätzen pro 100 Millionen Euro, die in Innovationsprojekte investiert werden.
Diese Fördermaßnahmen sind besonders in ländlichen Regionen von Bedeutung, wo der Zugang zu Arbeitsplätzen oft begrenzt ist. Durch die Unterstützung von Innovationsprojekten können neue Unternehmen entstehen und bestehende Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, was zu einer Belebung der lokalen Wirtschaft führt.
Der FTI-Pakt umfasst ein Volumen von rund 2,6 Milliarden Euro, das in neun Schlüsseltechnologien investiert wird. Diese Investitionen sind entscheidend, um die Forschungsquote Österreichs auf das Ziel von 4 Prozent des BIP zu steigern. Aktuell liegt die Forschungsquote bei etwa 3,2 Prozent, was im internationalen Vergleich bereits ein hoher Wert ist. Dennoch ist eine Steigerung notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Zukunft der österreichischen Industrie hängt stark von der erfolgreichen Umsetzung des FTI-Pakts ab. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen flexibel und innovativ bleiben. Der FTI-Pakt bietet die notwendige Unterstützung, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können.
Langfristig wird erwartet, dass die Investitionen in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien und Digitalisierung nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, sondern auch neue Märkte erschließen. Diese Entwicklungen werden entscheidend sein, um Österreich als führenden Innovationsstandort in Europa zu etablieren.
Der FTI-Pakt ist ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Industriestrategie. Durch gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung wird die Grundlage für zukünftiges Wachstum gelegt. Die FFG spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie sicherstellt, dass die Fördermittel effektiv eingesetzt werden.
Für die österreichische Bevölkerung bedeutet dies nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch die Chance auf neue Arbeitsplätze und verbesserte Lebensqualität. Die Herausforderungen sind groß, aber mit einem starken FTI-Pakt und der Unterstützung der FFG hat Österreich die Möglichkeit, diese erfolgreich zu meistern.
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