Wien steht vor einem historischen Ereignis: Nach zehn Jahren kehrt der Eurovision Song Contest mit seiner 70. Ausgabe in die österreichische Hauptstadt zurück. Vom 12. bis 16. Mai 2026 verwandelt s
Wien steht vor einem historischen Ereignis: Nach zehn Jahren kehrt der Eurovision Song Contest mit seiner 70. Ausgabe in die österreichische Hauptstadt zurück. Vom 12. bis 16. Mai 2026 verwandelt sich Wien erneut zum Zentrum der europäischen Musikwelt, wenn Künstler aus über 40 Ländern in der Wiener Stadthalle um die begehrte ESC-Trophäe kämpfen. Der ORF Wien hat bereits ein umfassendes Begleitprogramm angekündigt, das die gesamte Stadt in eine einzige große Eurovision-Party verwandeln soll.
Der Eurovision Song Contest, kurz ESC, ist der weltweit größte Musikwettbewerb und eines der am längsten laufenden Fernsehformate der Geschichte. Seit 1956 treffen sich jährlich Künstler aus den Mitgliedsländern der European Broadcasting Union (EBU), um in einem spektakulären Finale den besten Song zu küren. Das Besondere dabei: Nicht eine Jury allein entscheidet über den Sieger, sondern eine Kombination aus Fachbewertungen und Publikumsvoting aus allen teilnehmenden Ländern. Diese demokratische Komponente macht den ESC zu einem einzigartigen kulturellen und politischen Ereignis, das weit über die reine Musikunterhaltung hinausgeht. Der Wettbewerb spiegelt seit Jahrzehnten die politischen und gesellschaftlichen Strömungen Europas wider und dient als Plattform für kulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Völkern.
Österreich hat eine bewegte Geschichte mit dem Eurovision Song Contest. Besonders erfolgreich war das Land 1966 mit Udo Jürgens und seinem unvergessenen „Merci Chérie