Die jüngste Pressestunde mit Europaministerin Susanne Plakolm sorgte für Aufsehen und Kritik. Die Generalsekretärin der Grünen, Olga Voglauer, sparte nicht mit deutlichen Worten und zeigte sich enttäuscht über die geäußerten Ansichten der Ministerin.Europaministerin Plakolm unter BeschussIn der aktu
Die jüngste Pressestunde mit Europaministerin Susanne Plakolm sorgte für Aufsehen und Kritik. Die Generalsekretärin der Grünen, Olga Voglauer, sparte nicht mit deutlichen Worten und zeigte sich enttäuscht über die geäußerten Ansichten der Ministerin.
In der aktuellen Pressestunde hat sich Europaministerin Susanne Plakolm von der ÖVP in einer Weise präsentiert, die bei politischen Mitbewerbern für Empörung sorgte. Besonders Olga Voglauer von den Grünen kritisierte Plakolms Auftritt scharf. Die Generalsekretärin zeigte sich überrascht und enttäuscht über die ihrer Meinung nach zukunftsverdrossene und realitätsferne Haltung der Ministerin.
Voglauer erinnerte daran, dass die ÖVP einst als echte Europa-Partei galt. Doch von diesem Image sei in der aktuellen Darstellung Plakolms wenig übrig geblieben. Die Ministerin werde der Tradition großer ÖVP-Größen nicht gerecht und reduziere die Europapolitik auf eine reine Standortpolitik für den eigenen Nationalstaat, so Voglauer.
„Wer die Europäische Union als reine Wirtschaftsunion versteht, hat den ursprünglichen Gedanken der EU verkannt“, führte Voglauer weiter aus. Sie betonte, dass die Herausforderungen, vor denen die EU aktuell steht, weit über wirtschaftliche Aspekte hinausgehen.
Besonders beschämend sei Plakolms Auftritt im Kontext des 30-jährigen Jubiläums Österreichs in der EU, ergänzte Voglauer. Gerade in diesem bedeutenden Jahr sei es traurig zu sehen, wie visionslos die österreichische Europaministerin agiere.
Die Aussagen Voglauers werfen ein Licht auf die internen Spannungen und unterschiedlichen Auffassungen über die Richtung der Europapolitik in Österreich. Ob diese Kritik zu einer Kurskorrektur oder zu weiteren politischen Diskussionen führen wird, bleibt abzuwarten.