Die politische Bühne Europas bebt! ÖVP-Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl hat heute im Nationalrat die Alarmglocken geläutet und fordert ein mutiges, innovatives und selbstbewusstes Europa. Die EU, einst die größte Wirtschaftsmacht der Welt, ist heute nur noch die Nummer drei – das darf nicht unser
Die politische Bühne Europas bebt! ÖVP-Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl hat heute im Nationalrat die Alarmglocken geläutet und fordert ein mutiges, innovatives und selbstbewusstes Europa. Die EU, einst die größte Wirtschaftsmacht der Welt, ist heute nur noch die Nummer drei – das darf nicht unser Anspruch bleiben!
Gerstl machte klar: Europa muss sich von außenstehenden Mächten lösen und auf eigene Beine stehen. „Mehr strategische Unabhängigkeit!“ lautet sein Appell. Besonders in der Energieversorgung, der pharmazeutischen Versorgung und bei Schlüsseltechnologien wie der Satellitennavigation Galileo muss Europa die Zügel selbst in die Hand nehmen. Die Abhängigkeit von GPS und anderen externen Diensten soll der Vergangenheit angehören.
Gerstl betonte die Notwendigkeit verlässlicher Partnerschaften mit Drittstaaten und hob das Motto des polnischen Ratsvorsitzes „Sicherheit, Europa!“ hervor. In einer Welt voller Bedrohungen – von Cyberangriffen bis hin zu Desinformationskampagnen – muss die Sicherheitspolitik im Fokus stehen. „Die EU reagiert entschlossen“, so Gerstl, und investiert in den Schutz kritischer Infrastruktur.
Die EU-Kommission hat sich mit „A simpler und faster Europe“ ein ambitioniertes Ziel gesetzt: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und mehr finanzielle Freiräume für Investitionen. Gerstl unterstrich, dass ein effizienteres Europa notwendig sei, um auf globaler Bühne wieder ganz vorne mitzumischen.
Vor 80 Jahren war ein vereintes Europa ein Traum, vor 70 Jahren nur eine Hoffnung. Doch heute steht Europa unter Druck – sowohl von außen durch politische Giganten wie Putin und Trump als auch von innen durch populistische Kräfte. „Diese Strömungen wollen unsere Werte untergraben“, warnte Gerstl. „Ein geeintes Europa ist heute wichtiger denn je!“
„Europa ist unser Zuhause“, zitierte Gerstl den EU-Kommissar Magnus Brunner. Dieses Zuhause ist nicht nur ein geografischer Ort, sondern ein Gefühl der Verantwortung und des Zusammenhalts. Gerstl rief dazu auf, sich nicht spalten zu lassen, sondern an Europa zu glauben und es aktiv zu gestalten. „Dann ist Europa nicht nur unser heutiges Zuhause, sondern auch unsere Zukunft“, schloss der Verfassungssprecher mit einem eindringlichen Appell.