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Finanzen

Euro in Gefahr? Zentralbanken kämpfen mit globalen Beben!

21. Mai 2025
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Die Geldpolitik steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: Ein globaler Strukturwandel bedroht die Stabilität des Euro und zwingt Zentralbanken, neue Wege zu beschreiten. In Wien versammeln sich heute und morgen hochkarätige Expert:innen, um diese brisanten Themen zu diskutieren.Die Zukunft de

Die Geldpolitik steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: Ein globaler Strukturwandel bedroht die Stabilität des Euro und zwingt Zentralbanken, neue Wege zu beschreiten. In Wien versammeln sich heute und morgen hochkarätige Expert:innen, um diese brisanten Themen zu diskutieren.

Die Zukunft des Euros steht auf dem Spiel

„Die aktuellen strukturellen Umbrüche sind eine Chance für den Euro als internationale Reservewährung, werfen aber auch neue Fragen für die Geldpolitik auf“, erklärte OeNB-Gouverneur Robert Holzmann in seiner mit Spannung erwarteten Eröffnungsrede der 52. Volkswirtschaftlichen Tagung. Die Konferenz, die unter dem Titel „Monetary policy and structural tectonic shifts“ läuft, zieht zahlreiche prominente Stimmen aus der Welt der Wirtschaft an.

Eine Welt im Wandel

Holzmann betonte, dass die wichtigste Aufgabe einer Zentralbank die Wahrung der Preisstabilität sei. Doch diese Aufgabe wird immer schwieriger. „Unsere Welt durchlebt wirtschaftliche und geopolitische Beben, die lang gültige Annahmen und Institutionen erschüttern.“

Die Herausforderungen der Gegenwart

  • Künstliche Intelligenz: Diese Technologie könnte unsere Lebensweise grundlegend verändern und somit auch die Struktur der Weltwirtschaft.
  • Innovative Finanzprodukte: Stablecoins wie Tether und USDC haben weitreichende regulatorische und geldpolitische Auswirkungen.
  • Unberechenbare Politik der USA: Die wechselhaften Signale aus den Vereinigten Staaten erschweren die politische Entscheidungsfindung erheblich.

Die Volkswirtschaftliche Tagung bietet eine Plattform, um genau diese Herausforderungen zu diskutieren. Führende Expert:innen, darunter Daniel Gros von der Bocconi University und Huw Pill von der Bank of England, werden Strategien erörtern, um die Geldpolitik an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Ein globales Netzwerk für die Zukunft

Veranstaltet wird die Konferenz von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Zusammenarbeit mit SUERF, einem Netzwerk, das Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und Finanzakteure miteinander verbindet. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.suerf.org und zur Anmeldung unter www.oenb.at.

Die kommenden Tage versprechen spannende Diskussionen, die nicht nur die Zukunft des Euros, sondern die der gesamten Weltwirtschaft betreffen könnten. Bleiben Sie dran!

Schlagworte

#Euro#Geldpolitik#Strukturwandel#Volkswirtschaftliche Tagung#Zentralbanken

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