Am 3. Februar 2026 veröffentlichte der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Bericht, der die Europäische Kommission und die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten beschuldigt, systematisch das Internet zu manipulieren und die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Diese Enthüllungen haben
Am 3. Februar 2026 veröffentlichte der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Bericht, der die Europäische Kommission und die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten beschuldigt, systematisch das Internet zu manipulieren und die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Diese Enthüllungen haben in Österreich, insbesondere innerhalb der FPÖ, für erheblichen Aufruhr gesorgt. Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser äußerte seine Besorgnis über die angebliche Zensur durch die EU-Kommission, die sich auf eine Vielzahl von Themen erstreckt, darunter COVID-19, Migration und LGBTIQ.
Der Bericht des US-Repräsentantenhauses stützt sich auf 599 Literaturzitate und Dokumentenauszüge, die ein "Jahrzehnt der europäischen Zensur" belegen sollen. Hauser beschreibt das Vorgehen der Kommission als "George Orwells 1984 in Reinkultur" und kritisiert, dass alternative Meinungen systematisch unterdrückt würden. Er verweist auf den Digital Services Act, ein Gesetz, das die Regulierung von Online-Plattformen in der EU verschärfen soll.
Die Regulierung des Internets in der EU begann in den frühen 2000er Jahren, als die Notwendigkeit erkannt wurde, einheitliche Standards für den digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 wurde ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Privatsphäre der Nutzer unternommen. Der Digital Services Act, der 2022 in Kraft trat, baut auf diesen Grundlagen auf, indem er die Verantwortung von Plattformen für die Inhalte, die sie hosten, weiter ausdehnt.
Im Vergleich zu Österreich sind die Regularien in Deutschland ähnlich streng, während die Schweiz eine liberalere Haltung einnimmt. In den USA hingegen liegt der Fokus auf der Meinungsfreiheit, was zu weniger strengen Kontrollen führt. Diese Unterschiede verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen internationale Plattformen stehen, die in mehreren Jurisdiktionen tätig sind.
Die Vorwürfe der Zensur haben konkrete Auswirkungen auf die Bürger. Kritische Stimmen könnten zum Schweigen gebracht werden, was zu einem einseitigen Informationsfluss führt. Ein Beispiel dafür ist die Debatte um COVID-19, bei der alternative Meinungen zu Impfstoffen und Maßnahmen oft als Desinformation gebrandmarkt wurden. Dies könnte das Vertrauen der Öffentlichkeit in staatliche Institutionen weiter untergraben.
Der Bericht des US-Repräsentantenhauses umfasst 599 Literaturzitate und zahlreiche Dokumentenauszüge. Diese umfangreiche Beweisliste soll die systematische Zensur durch die EU belegen. Laut einer Umfrage fühlen sich 45% der Österreicher in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt, was auf die wachsende Skepsis gegenüber der Regulierung von Online-Inhalten hinweist.
Experten warnen davor, dass eine übermäßige Regulierung des Internets die Innovationskraft Europas schwächen könnte. Gleichzeitig wird betont, dass klare Regeln notwendig sind, um die Verbreitung von Desinformation und Hassrede zu verhindern. In Zukunft könnte ein ausgewogener Ansatz erforderlich sein, der sowohl den Schutz der Meinungsfreiheit als auch die Sicherheit der Nutzer gewährleistet.
Die Debatte um die Internetregulierung in der EU ist komplex und vielschichtig. Während der Schutz vor Desinformation wichtig ist, darf dies nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit geschehen. Die österreichische Öffentlichkeit ist aufgerufen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen, um eine Lösung zu finden, die den Bedürfnissen aller gerecht wird. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.