150 Schülerinnen und Schüler stellen dem heimischen EU-Politiker ihre Fragen
Am 9. März können Jugendliche dem EU-Kommissar Magnus Brunner aus Vorarlberg direkte Fragen zu Europa und Politik stellen.
Eine besondere Gelegenheit für den politischen Dialog zwischen Jung und Alt bietet sich am 9. März 2026 im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn: Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus dem Ländle treffen bei der Veranstaltung "Frag den Kommissar" auf EU-Kommissar Magnus Brunner und können dem hochrangigen Politiker aus ihrer Heimat direkt auf den Zahn fühlen.
Die vormittags stattfindende Diskussionsrunde ermöglicht es den Jugendlichen, ihre politischen, kritischen und auch persönlichen Fragen unmittelbar an einen der einflussreichsten österreichischen Politiker in der Europäischen Union zu richten. Magnus Brunner, der aus Höchst in Vorarlberg stammt und seit 2024 als EU-Kommissar für Inneres und Migration tätig ist, wird dabei europäische Politik für die junge Generation greifbar und verständlich machen.
"Mit dem Format 'Frag den Kommissar' bieten wir Jugendlichen eine Bühne für den direkten Dialog mit der Europapolitik", erklärt Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg. "Nahbar und persönlich soll es sein, wenn EU-Kommissar Magnus Brunner mit Schülerinnen und Schülern seines Heimatbundeslandes ins Gespräch kommt."
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Katharina Batlogg vom ORF Vorarlberg, die für einen strukturierten und lebendigen Austausch zwischen den Jugendlichen und dem EU-Kommissar sorgen wird. Das Format "Frag den Kommissar" stellt eine wichtige Plattform für den Diskurs zwischen jungen Menschen und der Politik dar und wird vom ORF Vorarlberg in Kooperation mit der "Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik" durchgeführt.
Der ORF Vorarlberg wird die Jugenddiskussion mit EU-Kommissar Magnus Brunner über alle verfügbaren Medienkanäle hinweg umfassend dokumentieren und verbreiten. Die Berichterstattung erfolgt dabei auf verschiedenen Plattformen, um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen.
Das Fernsehmagazin "Vorarlberg heute", das täglich um 19.00 Uhr auf ORF 2 V ausgestrahlt wird, bringt am Dienstag, dem 10. März, eine ausführliche Zusammenfassung der Diskussion. Dabei werden die wichtigsten Fragen und Antworten sowie die Höhepunkte des Gesprächs zwischen den Schülerinnen und Schülern und dem EU-Kommissar präsentiert.
Auf ORF Radio Vorarlberg können Interessierte die komplette Diskussion ab 20.00 Uhr in voller Länge verfolgen. Für alle, die die Live-Übertragung verpassen, steht die Audioversion auch auf der Plattform sound.ORF.at zum Nachhören zur Verfügung. Zusätzlich wird es ausführliche Online-Berichte auf vorarlberg.ORF.at geben, die auch über die Social-Media-Kanäle des ORF Vorarlberg verbreitet werden.
Magnus Brunner verkörpert eine bemerkenswerte politische Karriere, die von Vorarlberg bis in die höchsten Kreise der Europäischen Union führte. Der gebürtige Höchster war vor seinem Wechsel nach Brüssel österreichischer Finanzminister und bekleidet seit 2024 das wichtige Amt des EU-Kommissars für Inneres und Migration – ein Ressort, das in Zeiten großer migrationspolitischer Herausforderungen besondere Bedeutung hat.
Seine Amtszeit als EU-Kommissar ist bis zum Jahr 2029 angesetzt, was ihm ausreichend Zeit gibt, wichtige Akzente in der europäischen Innen- und Migrationspolitik zu setzen. Als einer der ranghöchsten österreichischen Politiker auf EU-Ebene bringt Brunner nicht nur fachliche Expertise, sondern auch eine starke Verbindung zu seiner Vorarlberger Heimat mit.
"Zum zweiten Mal stellen Schülerinnen und Schüler ihre Fragen direkt an einen der ranghöchsten EU-Politiker", betont Angelika Simma-Wallinger, Chefredakteurin des ORF Vorarlberg. "Wir werden auf allen Kanälen des ORF Vorarlberg über diese spannende Diskussion berichten." Diese Aussage deutet darauf hin, dass das Format bereits erfolgreich etabliert wurde und nun seine Fortsetzung findet.
Die Veranstaltung "Frag den Kommissar" hat eine wichtige Funktion für die politische Bildung junger Menschen in Vorarlberg und darüber hinaus. In einer Zeit, in der Europa vor vielfältigen Herausforderungen steht – von Migrationsfragen über wirtschaftliche Unsicherheiten bis hin zu geopolitischen Spannungen – ist es von großer Bedeutung, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, direkten Kontakt zu den Entscheidungsträgern aufzunehmen.
Durch den persönlichen Austausch mit Magnus Brunner können die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Fragen loswerden, sondern auch ein besseres Verständnis für die Komplexität europäischer Politik entwickeln. Dies trägt zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins und zur Förderung einer informierten Bürgerbeteiligung bei.
Die Teilnahme von 150 Schülerinnen und Schülern verspricht eine lebendige und vielschichtige Diskussion. Jugendliche bringen oft eine andere Perspektive in politische Debatten ein – sie sind weniger von etablierten Denkmustern geprägt und stellen häufig die grundlegenden Fragen, die im politischen Alltag manchmal übersehen werden.
Es ist zu erwarten, dass die Fragen ein breites Spektrum abdecken werden: von konkreten Auswirkungen der EU-Politik auf den Alltag in Vorarlberg über Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Europa bis hin zu persönlichen Einblicken in das Leben eines EU-Kommissars. Diese Mischung aus politischen und persönlichen Aspekten macht das Format besonders authentisch und zugänglich.
Die umfassende mediale Begleitung der Veranstaltung zeigt, wie ernst der ORF Vorarlberg die Bedeutung dieses Dialogs nimmt. Durch die Ausstrahlung sowohl im Fernsehen als auch im Radio, ergänzt durch Online-Angebote und Social Media, werden verschiedene Altersgruppen und Mediennutzungsgewohnheiten berücksichtigt.
Während die Fernsehzusammenfassung einen kompakten Überblick bietet, ermöglicht die vollständige Radioübertragung es interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die gesamte Diskussion zu verfolgen. Die Online-Verfügbarkeit auf sound.ORF.at sorgt zusätzlich für eine zeitunabhängige Nutzung des Inhalts.