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Wirtschaft

Energiepreise im freien Fall: Was bedeutet das für Ihren Geldbeutel?

2. Mai 2025 um 07:22
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Die jüngsten Entwicklungen auf dem Energiemarkt lassen die Herzen der Konsumenten höherschlagen: Im März 2025 fielen die Energiepreise für Haushalte um bemerkenswerte 1,5 % im Vergleich zum Vormonat. Doch das ist noch nicht alles – im Jahresvergleich stiegen sie nur um 2,2 % und bleiben damit unter

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Energiemarkt lassen die Herzen der Konsumenten höherschlagen: Im März 2025 fielen die Energiepreise für Haushalte um bemerkenswerte 1,5 % im Vergleich zum Vormonat. Doch das ist noch nicht alles – im Jahresvergleich stiegen sie nur um 2,2 % und bleiben damit unter der allgemeinen Inflationsrate. Eine echte Entlastung für den Geldbeutel!

Energiepreise: Ein Lichtblick für Verbraucher

Besonders die Treibstoffpreise sind der Grund für diesen erfreulichen Trend. Der Preisrückgang an den internationalen Rohölmärkten und ein schwacher US-Dollar tragen dazu bei, dass die Preise weiter sinken könnten. Experten prognostizieren, dass sich dieser Abwärtstrend im April fortsetzen wird. Auch Strom- und Gaspreise könnten bald günstiger werden, da steigende Temperaturen und eine erhöhte Photovoltaik-Erzeugung die Nachfrage dämpfen.

Diesel und Benzin: Preise im Sturzflug

Die Dieselpreise erlebten im März einen Rückgang von 3,2 %, was im Jahresvergleich einen Preisnachlass von 7,8 % bedeutet. Auch die Superbenzinpreise fielen um 3,2 % im Monatsvergleich und um 4,7 % im Jahresvergleich. Besonders bemerkenswert: Heizöl verbilligte sich um 4,1 % gegenüber Februar und war im Jahresvergleich sogar um 8,6 % günstiger. Ein typischer Jahresbedarf von 3.000 Litern kostet nun rund 3.300 Euro, was knapp 9 Euro pro Tag entspricht.

Gaspreise: Ein Hoffnungsschimmer

Während die Fernwärmepreise und Strompreise im Monatsvergleich leicht um 0,2 % stiegen, sanken die Gaspreise für Endkunden um beeindruckende 11,6 %. Doch Vorsicht ist geboten: Gas bleibt weiterhin teuer im Vergleich zu den Zeiten vor der Energiepreiskrise. Ein Wechsel des Anbieters könnte sich finanziell lohnen, rät Lukas Zwieb von der Österreichischen Energieagentur.

Holzpellets und Brennholz: Preisentwicklung

Auch bei Holzpellets und Brennholz gibt es Bewegung: Die Preise für Holzpellets stiegen im März um 0,2 %, lagen aber im Jahresvergleich um 10,5 % unter dem Niveau von 2024. Brennholzpreise sanken um 1,1 % im Monatsvergleich und um 9,5 % im Jahresvergleich.

Für weitere Informationen zu den Energiepreisentwicklungen besuchen Sie bitte die Website der Österreichischen Energieagentur.

Schlagworte

#Energiepreise#Gaspreise#Heizöl#Holzpellets#Treibstoffpreise

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