Im malerischen Berndorf, unweit von St. Pölten, fand kürzlich ein Ereignis statt, das die Herzen vieler bewegte. Am 21. Juli 2025 wurde das 25-jährige Bestehen des Hospiz Triestingtal & Umgebung sowie das Sommerfest des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Berndorf gefeiert. Diese Feierlichkeit
Im malerischen Berndorf, unweit von St. Pölten, fand kürzlich ein Ereignis statt, das die Herzen vieler bewegte. Am 21. Juli 2025 wurde das 25-jährige Bestehen des Hospiz Triestingtal & Umgebung sowie das Sommerfest des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Berndorf gefeiert. Diese Feierlichkeit war nicht nur ein Rückblick auf ein Vierteljahrhundert gelebter Menschlichkeit, sondern auch der Abschied von Direktor Gregor Herzog, der nach fast drei Jahrzehnten engagierten Dienstes in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Seit seiner Gründung vor 25 Jahren hat das Hospiz Triestingtal eine zentrale Rolle in der Pflege und Betreuung von Menschen in ihren letzten Lebensphasen gespielt. Das Konzept des Hospizes, das aus dem Lateinischen „hospitium“ stammt und „Gastfreundschaft“ bedeutet, hat sich weltweit etabliert und steht für die Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen in einer würdevollen Umgebung. Die Hospizbewegung hat ihren Ursprung im Mittelalter, erlebte jedoch eine Renaissance im 20. Jahrhundert durch die Pionierarbeit von Cicely Saunders in Großbritannien, die das moderne Hospizwesen maßgeblich prägte.
In Niederösterreich hat sich das Hospiz Triestingtal durch seine engagierte Arbeit einen Namen gemacht. Rund 250 geladene Gäste, darunter Bewohner, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter und zahlreiche Ehrengäste, kamen zusammen, um diesen Meilenstein zu feiern. Die Veranstaltung wurde von Direktor Gregor Herzog geleitet, der auf 27 Jahre im PBZ Berndorf zurückblickte. Gemeinsam mit Eva Schütz, Obfrau des Vereins Hospiz Triestingtal, ließ er die vergangenen Jahre Revue passieren.
Hospize bieten eine unverzichtbare Dienstleistung in der Gesellschaft, indem sie nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch emotionale und spirituelle Unterstützung bieten. Besonders in Österreich, wo die Alterung der Bevölkerung stetig zunimmt, ist die Arbeit solcher Einrichtungen von unschätzbarem Wert. Die demografische Entwicklung zeigt, dass bis 2050 ein erheblicher Anstieg der über 65-Jährigen zu erwarten ist, was den Bedarf an Hospiz- und Palliativdiensten weiter erhöhen wird.
Ein fiktiver Experte für Gesundheitswesen kommentiert: „Hospize sind nicht nur Orte des Abschieds, sondern auch der Lebensqualität. Sie ermöglichen es Menschen, ihre letzten Tage in Würde und Frieden zu verbringen, was in einer zunehmend technisierten und hektischen Welt von großer Bedeutung ist.“
Die Feier war auch eine Gelegenheit, um von Direktor Gregor Herzog Abschied zu nehmen, der mit Jahresende seine Freizeitphase antritt. Herzog, der als kaufmännischer Direktor maßgeblich zur Stabilität und Qualität im PBZ Berndorf beigetragen hat, wurde von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gewürdigt. In ihrer Festansprache betonte sie die Bedeutung seiner Arbeit für die soziale Verantwortung in Niederösterreich.
„Wir feiern heute nicht nur ein Sommerfest, sondern auch 25 Jahre gelebte Menschlichkeit im Hospiz. Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins. Ihre Arbeit ist nicht nur fachlich von hoher Bedeutung, sondern auch menschlich ein unverzichtbarer Teil unserer sozialen Verantwortung in Niederösterreich“, so Teschl-Hofmeister.
Gregor Herzog, dessen Karriere im PBZ Berndorf fast drei Jahrzehnte umspannt, hat nicht nur die Entwicklung des Hauses entscheidend geprägt, sondern auch viele persönliche Beziehungen aufgebaut. Seine Arbeit steht für Würde, Zusammenhalt und soziale Verantwortung – Werte, die laut Teschl-Hofmeister unser Land stark machen.
Ein fiktiver Kollege von Herzog sagt: „Gregor war immer mehr als nur ein Direktor. Er war ein Mentor, ein Freund und jemand, der die Bedürfnisse der Bewohner immer an erste Stelle gesetzt hat.“
Das Sommerfest selbst war ein wahres Highlight. Mit einem abwechslungsreichen Programm, das von einem Kabarettprogramm mit „Österreich an Witz“ bis hin zu musikalischen Darbietungen des ALPHA-Party-TRIOs reichte, wurde den Gästen einiges geboten. Die kulinarischen Genüsse, darunter Grillhendl, Spareribs und Gemüsestrudel, rundeten das Ereignis ab.
Die Veranstaltung bot auch eine Plattform für Begegnungen und Austausch. Unter den Ehrengästen befanden sich neben Landesrätin Teschl-Hofmeister auch die Geschäftsführerin der Gesundheit Thermenregion Silvia Bodi, Pfarrer Rainer Gottas und Pfarrer Christian Lechner sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden.
Der Blick in die Zukunft des PBZ Berndorf und des Hospiz Triestingtal ist vielversprechend. Mit einem soliden Fundament und einer engagierten Gemeinschaft steht die Einrichtung bereit, die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Die demografische Entwicklung und der technologische Fortschritt werden die Pflege- und Betreuungsarbeit weiter verändern, aber die Grundprinzipien von Würde und Menschlichkeit bleiben unverändert.
Ein fiktiver Zukunftsforscher meint: „Die kommenden Jahre werden zeigen, wie wichtig es ist, Tradition und Innovation zu vereinen. Einrichtungen wie das PBZ Berndorf sind Vorreiter in der Integration moderner Pflegekonzepte, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.“
Das PBZ Berndorf und das Hospiz Triestingtal haben mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesellschaft geleistet. Die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen waren nicht nur eine Würdigung der Vergangenheit, sondern auch ein Versprechen für die Zukunft.