Die Österreichischen Bundesforste überraschen mit einer revolutionären Kreation: das Jubiläums-Waldbier „Wald der Zukunft“. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens haben sie gemeinsam mit dem renommierten Braumeister Axel Kiesbye ein Bier entwickelt, das nicht nur die Geschmacksnerven kitzelt, sonde
Die Österreichischen Bundesforste überraschen mit einer revolutionären Kreation: das Jubiläums-Waldbier „Wald der Zukunft“. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens haben sie gemeinsam mit dem renommierten Braumeister Axel Kiesbye ein Bier entwickelt, das nicht nur die Geschmacksnerven kitzelt, sondern auch eine Hommage an die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der heimischen Wälder darstellt.
Waldbiere sind in Österreich längst zu einem Symbol für Innovation und Tradition geworden. Seit 2011 bringen die Österreichischen Bundesforste jährlich ein einzigartiges Waldbier heraus. Ursprünglich im Rahmen des „Internationalen Jahres des Waldes“ initiiert, haben diese Biere einen festen Platz in der kulinarischen Landschaft gefunden. Die ersten Editionen konzentrierten sich auf Nadelbäume, während spätere Jahrgänge Zutaten wie Waldsträucher und Wildobst einbezogen.
Das Jubiläums-Waldbier besticht durch seine außergewöhnlichen Zutaten: Buche, Douglasie, Eiche, Lärche und Tanne. Diese fünf Baumarten sind nicht zufällig gewählt. Sie stehen stellvertretend für den klimafitten Mischwald von morgen. Experten betonen, dass die Anpassung der Wälder an den Klimawandel von entscheidender Bedeutung ist. Diese Baumarten sind widerstandsfähig gegenüber den Herausforderungen, die durch Temperaturanstieg und Wetterextreme entstehen können.
Das „Wald der Zukunft“ ist nicht nur ein Bier, sondern eine Reise durch die Sinne. Die goldgelbe Farbe mit natürlicher Opaleszenz ist der erste Hinweis auf das komplexe Geschmackserlebnis, das folgt. Die Aromen reichen von der Fruchtigkeit roter Waldfrüchte bis hin zu dezenten Zitrusnoten, die von der Douglasienrinde stammen. Die harzigen, marzipanartigen Aromen der Nadelbäume runden das Profil ab.
Die Zutaten für das Waldbier wurden in verschiedenen Forstrevieren in Salzburg, Ober- und Niederösterreich von Hand geerntet. Dies unterstreicht die Verbindung zur Natur und den nachhaltigen Ansatz der Österreichischen Bundesforste. Die Brauerei von Axel Kiesbye spielt eine entscheidende Rolle bei der Verschmelzung dieser Zutaten zu einem harmonischen Ganzen.
„Fünf Baumzutaten, fünf Charaktere – jede einzelne bringt ihre eigene Note mit“, erklärt Axel Kiesbye. Die Ingredienzien wurden kurz nach der Ernte zu Extrakten und Tees verarbeitet, die dem Bier während der Reifung zugesetzt wurden. Das Ergebnis ist ein Bier, das an einen Spaziergang durch den Wald erinnert – vielschichtig, überraschend und unverwechselbar.
Die Einführung des „Wald der Zukunft“ ist mehr als nur eine Bierneuheit. Sie ist ein Symbol für die Vision, die die Österreichischen Bundesforste für die kommenden Jahre haben. „Die Jubiläumsedition steht dafür, dass wir der Tradition verbunden in der Zukunft verwurzelt sind“, betont Georg Schöppl, Vorstandssprecher der ÖBf. Die Bundesforste setzen sich dafür ein, die Wälder klimafit, vielfältig und widerstandsfähig zu gestalten.
Die Vielfalt der Baumarten in einem Wald ist entscheidend für seine Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Mischwälder sind weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten und können besser auf Wetterextreme reagieren. In Österreich spielen Wälder eine wichtige Rolle im Ökosystem, bieten Lebensräume für zahlreiche Tierarten und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
„Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist unerlässlich, um die Wälder für zukünftige Generationen zu erhalten“, erklärt ein nicht namentlich genannter Forstexperte. „Das Waldbier ist ein kreativer Weg, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder zu schärfen.“
Für die Bürger bedeutet das Waldbier nicht nur ein besonderes Geschmackserlebnis, sondern auch eine Verbindung zur Natur und zur heimischen Wirtschaft. Die limitierte Auflage macht das Bier zu einem begehrten Sammlerobjekt, das über die Jahre hinweg an Wert gewinnen kann. Der Alkoholgehalt von 6,6 Vol.-% und die hervorragende Lagerfähigkeit machen es zu einem idealen Geschenk für Bierliebhaber.
Die Herstellung des Waldbiers steht im Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die Zutaten stammen aus regionalen Wäldern, und der gesamte Produktionsprozess ist darauf ausgelegt, die Umweltbelastung zu minimieren. „Wir wollen zeigen, dass Genuss und Verantwortung Hand in Hand gehen können“, sagt ein Sprecher der Bundesforste.
Die Präsentation des „Wald der Zukunft“ fand in der idyllischen Location „Mirli“ im Wienerwald statt. Haubenköchin Clara Aue sorgte für die kulinarische Begleitung. Ihre Küche, die für Regionalität, Saisonalität und einen nachhaltigen Zero-Waste-Ansatz steht, passt perfekt zur Philosophie des Waldbiers. „Nose to Tail“ – es wird alles verwendet, nichts geht verloren, so das Prinzip.
Die Kombination aus Bier und kulinarischen Köstlichkeiten schuf ein unvergessliches Erlebnis für die Gäste. Die Resonanz war überwältigend, und viele Besucher äußerten ihre Begeisterung über die gelungene Symbiose von Tradition und Innovation.
Das Jubiläums-Waldbier „Wald der Zukunft“ ist mehr als nur ein Getränk. Es ist ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, zur Vielfalt und zur Zukunft der heimischen Wälder. Die Österreichischen Bundesforste haben mit dieser Kreation ein Statement gesetzt, das weit über die Grenzen des Landes hinausreicht.
Für all jene, die sich fragen, wie der „Wald der Zukunft“ schmeckt, bietet sich mit diesem Bier die perfekte Gelegenheit, es herauszufinden. Und wer weiß, vielleicht inspiriert es den einen oder anderen dazu, sich intensiver mit der Natur und ihrer Erhaltung zu beschäftigen.