Am 6. Dezember 2025, ein kalter, aber trockener Samstag, strömten die Menschen in Scharen in die Einkaufsstraßen und Shoppingcenter Österreichs. Der zweite Adventsamstag erwies sich als ein weiterer Erfolg für den heimischen Handel. Trotz der Kälte nutzten viele Österreicher die Gelegenheit, um in d
Am 6. Dezember 2025, ein kalter, aber trockener Samstag, strömten die Menschen in Scharen in die Einkaufsstraßen und Shoppingcenter Österreichs. Der zweite Adventsamstag erwies sich als ein weiterer Erfolg für den heimischen Handel. Trotz der Kälte nutzten viele Österreicher die Gelegenheit, um in den Stadt- und Ortskernen zu bummeln und anschließend die festliche Atmosphäre der Christkindlmärkte zu genießen.
Die Blitzumfrage des Handelsverbandes zeigt, dass die Kundenfrequenz in den heimischen Shoppingzentren und Einkaufsstraßen im Schnitt leicht unterhalb des Vorjahresniveaus lag, jedoch um bis zu 20% höher als 2023. Dieser Anstieg ist bemerkenswert und zeigt, dass der Handel nach den Herausforderungen der letzten Jahre wieder an Fahrt gewinnt.
Der erste Adventsamstag profitierte von den zahlreichen Black Friday- und Black Week-Angeboten, die vielerorts zu Frequenzsteigerungen von bis zu 10% über dem Vorjahr führten. Diese Sonderverkaufstage haben sich als wichtige Umsatztreiber etabliert und locken jedes Jahr zahlreiche Schnäppchenjäger an.
In diesem Jahr fällt der 8. Dezember, Maria Empfängnis, auf einen Montag. Dies bietet dem Handel einen zusätzlichen Tag für das Weihnachtsgeschäft. Viele Geschäfte nutzen die Möglichkeit, von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet zu haben, um den Kunden ein erweitertes Einkaufserlebnis zu bieten. Für viele Handelsbranchen ist dieser Tag umsatzmäßig fast mit einem Einkaufssamstag vergleichbar, was die Erwartungen entsprechend hoch hält.
In den österreichischen Ballungszentren wie Wien und Salzburg war der Besucherandrang besonders stark. Hier kombinieren viele Kunden ihren Weihnachtseinkauf mit einem Besuch auf einem der zahlreichen Adventmärkte. In den Wintersport-Hochburgen wie Schladming und St. Anton ziehen Ski-Openings mit prominenten Gästen wie den Backstreet Boys zusätzliche Besucher an und fördern die Konsumlaune.
Die Nachfrage nach Spielwaren, Sportausrüstung und Sport-Gadgets bleibt auch in der zweiten Adventswoche hoch. Besonders beliebt sind Pulsuhren und andere Sport-Gadgets, die als perfekte Geschenke für sportbegeisterte Freunde und Familienmitglieder gelten. Gutscheine stehen jedoch weiterhin an der Spitze der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Laut dem Handelsverband wird heuer fast jeder zweite Österreicher zumindest einen Gutschein verschenken, ein Rekordwert.
Die Frage, wie sich das Weihnachtsgeschäft auf die Retail-Umsätze im Dezember sowie im Gesamtjahr 2025 auswirkt, bleibt spannend. Die Bedeutung von Adventmärkten und Sondereinkaufstagen wie Black Friday und Cyber Monday ist unbestritten. Zudem spielt der heimische eCommerce eine immer wichtigere Rolle, während internationale Plattformen wie Amazon und Shein ebenfalls im Fokus stehen.
Für das kommende Jahr erwarten Experten eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im Handel. Die zunehmende Digitalisierung und die wachsende Bedeutung von Online-Shopping werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig bleibt der stationäre Handel ein wichtiger Bestandteil des Einkaufserlebnisses, insbesondere in der Vorweihnachtszeit.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der heimische Handel auf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft zurückblicken kann. Die Kombination aus traditionellen Einkaufserlebnissen und modernen Online-Angeboten bietet den Konsumenten eine Vielzahl von Möglichkeiten und sorgt für positive Stimmung in der Branche.
Für weitere Informationen und detaillierte Analysen laden der Handelsverband und das WIFO am 11. Dezember 2025 zur großen Weihnachts-Pressekonferenz ein. Interessierte können die Veranstaltung live im Presseclub Concordia oder im ZOOM-Livestream verfolgen.