Am 17. Juli 2025 schlug die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) Alarm: Die EU-Kommission plant eine drastische Ausweitung ihrer Einnahmen durch eine neue Steuer, die als „Corporate Resource for Europe“ (CORE) bekannt ist. Diese umsatzbasierte Steuer könnte weitreichende Konsequenzen für Unternehm
Am 17. Juli 2025 schlug die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) Alarm: Die EU-Kommission plant eine drastische Ausweitung ihrer Einnahmen durch eine neue Steuer, die als „Corporate Resource for Europe“ (CORE) bekannt ist. Diese umsatzbasierte Steuer könnte weitreichende Konsequenzen für Unternehmen in der gesamten Europäischen Union haben. Die FPÖ-Wirtschaftssprecherin warnte eindringlich vor den Gefahren, die diese neue Steuer mit sich bringen könnte.
Die CORE-Steuer ist eine vorgeschlagene umsatzbasierte Steuer für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro. Anders als viele bestehende Steuern, die auf den Gewinn eines Unternehmens abzielen, würde diese Steuer direkt auf den Umsatz erhoben. Dies könnte besonders für Unternehmen mit niedrigen Gewinnmargen eine erhebliche Belastung darstellen.
Die Kritikpunkte an der CORE-Steuer sind vielfältig. Erstens könnte die Steuer die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen beeinträchtigen, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, in denen die Gewinnmargen gering sind. Zudem könnte die CORE-Steuer internationale Investoren abschrecken, da auch Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern betroffen wären.
Ein fiktiver Experte erklärt: „In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kann eine umsatzbasierte Steuer die Liquidität von Unternehmen erheblich beeinträchtigen. Unternehmen könnten gezwungen sein, Investitionen zu kürzen oder Arbeitsplätze abzubauen, um die Steuerlast zu bewältigen.“
Die EU hat seit ihrer Gründung versucht, eine einheitliche Steuerpolitik zu entwickeln, um die finanziellen Bedürfnisse der Union zu decken. Bisher finanzieren sich die EU-Budgets hauptsächlich durch Eigenmittel, zu denen auch Zölle und ein Teil der Mehrwertsteuer gehören. Der Wunsch nach einer einheitlichen Steuerpolitik ist jedoch immer wieder auf Widerstand gestoßen, insbesondere von Mitgliedstaaten, die ihre Steuerhoheit nicht aufgeben wollen.
Die CORE-Steuer wird als Ersatz für die gescheiterte EU-Digitalsteuer angesehen, die ursprünglich darauf abzielte, große Technologiekonzerne fair zu besteuern. Diese Steuer wurde jedoch aufgrund von Widerständen seitens der Mitgliedstaaten und der betroffenen Unternehmen nie umgesetzt.
Österreich ist bereits Nettozahler in der EU, was bedeutet, dass es mehr in den EU-Haushalt einzahlt, als es zurückerhält. Die Einführung der CORE-Steuer könnte die österreichische Wirtschaft weiter belasten, insbesondere in einem Jahr, in dem das Land als einzige europäische Nation mit einer Schrumpfung der Wirtschaft konfrontiert ist.
Ein weiterer fiktiver Experte kommentiert: „Für Österreichs ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft könnte die CORE-Steuer das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen bringen. Unternehmen könnten gezwungen sein, ihre Preise zu erhöhen oder Arbeitsplätze abzubauen, um die Steuerlast zu bewältigen.“
Die FPÖ hat die österreichische Regierung aufgefordert, sich klar gegen die CORE-Pläne zu positionieren. Insbesondere der SPÖ-Finanzminister wurde aufgefordert, sich gegen die Steuer zu stellen, um die österreichische Wirtschaft zu schützen.
Die Debatte über die CORE-Steuer könnte weitreichende politische Implikationen haben. Sollte die Steuer eingeführt werden, könnte dies zu einer weiteren Zentralisierung der Steuerpolitik in der EU führen, was von vielen Mitgliedstaaten als Bedrohung ihrer Souveränität angesehen wird.
Ein weiterer fiktiver Experte prognostiziert: „Sollte die CORE-Steuer Realität werden, könnte dies eine Kettenreaktion auslösen, bei der die EU weitere Schritte unternimmt, um ihre Steuerhoheit zu zentralisieren. Dies könnte zu erheblichen Spannungen zwischen Brüssel und den Mitgliedstaaten führen.“
Zusammenfassend bleibt abzuwarten, ob die CORE-Steuer tatsächlich eingeführt wird und welche Auswirkungen sie auf die europäische Wirtschaft und Politik haben wird. Eines ist jedoch sicher: Die Debatte über die Steuerhoheit in der EU wird weitergehen.