Innovative Kooperation stärkt zahnmedizinische Versorgung älterer Menschen
Ab 2026 betreut ein universitäres Team regelmäßig Bewohner des Pflegezentrums Mautern. Ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter für Niederösterreich.
Die demografische Entwicklung in Österreich stellt das Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Besonders in der zahnmedizinischen Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen zeigen sich deutliche Versorgungslücken. Die Danube Private University (DPU) und das Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) Mautern an der Donau gehen nun einen innovativen Weg: Mit einer umfassenden Kooperation wollen sie die Alterszahnheilkunde in der Region ausbauen und neue Standards in der Betreuung setzen.
Ab Jänner 2026 wird ein interdisziplinäres Team aus Zahnärztinnen und Zahnärzten der DPU regelmäßig im PBZ Mautern tätig sein. Das Ziel ist ambitioniert: Die Mundgesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner soll nachhaltig verbessert werden, präventive Maßnahmen werden direkt vor Ort umgesetzt. "Eine steigende Lebenserwartung und die zunehmende Morbiditätskompression stellen auch die Zahnmedizin vor neue Herausforderungen", erklärt DI Franz Laback, MBA, Geschäftsführer der NÖ LGA – Gesundheit Region Mitte GmbH.
Die neue Zusammenarbeit verbindet universitäre Ausbildung, wissenschaftliche Praxis und soziale Verantwortung in beispielhafter Weise. "Diese Kooperation vereint universitäre Ausbildung, soziale Verantwortung und regionale Vernetzung – ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter für ganz Niederösterreich", betont Laback.
Für die DPU stellt diese Kooperation einen strategischen Meilenstein dar. "Die Kooperation stellt einen Meilenstein dar: Sie verbindet universitäre Exzellenz mit innovativen Versorgungsmodellen", erklärt Direktorin Arco-Zinneberg, MA, Direktorin Marketing und Management der DPU. "So gestalten wir die Zukunft der Alterszahnheilkunde aktiv mit und setzen neue Standards in der praxisorientierten Ausbildung."
Studierende der DPU erhalten durch diese Kooperation die einzigartige Möglichkeit, fundierte praktische Erfahrungen im Bereich der Alterszahnheilkunde zu sammeln. Dies ist besonders wertvoll, da die Bedeutung dieses Fachgebiets im Zuge des demografischen Wandels stetig zunimmt. Die angehenden Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner lernen dabei nicht nur fachliche Aspekte, sondern auch den sensiblen Umgang mit pflegebedürftigen älteren Menschen.
Aus wissenschaftlicher Sicht unterstreicht Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Rüdiger Junker, MSc FDS RCSEd, Dekan der Fakultät Medizin & Zahnmedizin der DPU, die Bedeutung des Projekts: "Alterszahnheilkunde ist ein zentrales Zukunftsthema. Durch die Kooperation mit dem PBZ Mautern schaffen wir eine praxisnahe Ausbildung, von der sowohl unsere Studierenden als auch die ältere Bevölkerung der Region profitieren."
Junker betont auch die gesellschaftliche Verantwortung der Universität: "Als Universität ist es unsere Aufgabe, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch gesellschaftlich wirksam werden zu lassen. Diese Kooperation zeigt, wie Studium, Forschung und Versorgung ineinandergreifen können."
Ein besonders wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit ist die Förderung der Inklusion pflegebedürftiger älterer Menschen im medizinischen Versorgungssystem. Oft haben diese Personen Schwierigkeiten, reguläre Zahnarztpraxen aufzusuchen. Die mobile Betreuung direkt im Pflegezentrum eliminiert diese Barrieren und gewährleistet eine kontinuierliche, wohnortnahe Betreuung.
Die Kooperation wird als "inklusives Pionierprojekt nachhaltiger Gesundheitsvorsorge in Niederösterreich" bezeichnet und könnte als Modell für weitere Einrichtungen in der Region und darüber hinaus dienen.
Die Alterszahnheilkunde steht vor besonderen Herausforderungen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für verschiedene Munderkrankungen. Gleichzeitig können körperliche Einschränkungen, Medikamenteneinnahme und kognitive Veränderungen die Mundpflege erschweren. Hinzu kommt, dass viele ältere Menschen Schwierigkeiten haben, eine Zahnarztpraxis aufzusuchen.
Die neue Kooperation zwischen DPU und PBZ Mautern adressiert genau diese Problematiken. Durch die regelmäßige Betreuung vor Ort können Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden, bevor sie zu größeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Das Kooperationsprojekt bietet Vorteile für alle beteiligten Parteien:
Die Zusammenarbeit zwischen DPU und PBZ Mautern könnte wegweisend für die Entwicklung der Alterszahnheilkunde in Österreich werden. Wenn sich das Modell bewährt, ist eine Ausweitung auf weitere Pflegeeinrichtungen in Niederösterreich denkbar.
Die demografische Entwicklung macht solche innovativen Ansätze in der Gesundheitsversorgung immer wichtiger. Bis 2030 wird der Anteil der über 65-Jährigen in Österreich auf etwa 24 Prozent steigen. Gleichzeitig verbessert sich die Mundgesundheit der älteren Generation kontinuierlich – mehr Menschen behalten ihre natürlichen Zähne bis ins hohe Alter, was eine professionelle zahnmedizinische Betreuung umso wichtiger macht.
Die Danube Private University in Krems an der Donau positioniert sich mit dieser Kooperation als Innovationstreiber in der medizinischen Ausbildung. Die international anerkannte Privatuniversität mit ihrer Fakultät Medizin/Zahnmedizin verfolgt einen Ansatz, der Forschung, Praxisorientierung und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Die DPU steht für Exzellenz in Wissenschaft, Forschung und Lehre und bietet ein State-of-the-Art-Studium. Dieses basiert auf der Wissensvermittlung durch renommierte Professorinnen und Professoren sowie auf praktischer Ausbildung mit modernen Verfahren und innovativem Equipment. Leistungsorientierte Studierende werden in ein intensives, qualitätsorientiertes Studienprogramm eingebunden.
Die Kooperation zwischen der Danube Private University und dem Pflege- und Betreuungszentrum Mautern zeigt, wie innovative Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen und Pflegezentren die Gesundheitsversorgung verbessern können. Ab 2026 wird dieses Pilotprojekt neue Maßstäbe in der Alterszahnheilkunde setzen und könnte als Vorbild für weitere Kooperationen in ganz Österreich dienen.
Die Verbindung von universitärer Exzellenz, praxisnaher Ausbildung und sozialer Verantwortung macht diese Zusammenarbeit zu einem beispielhaften Modell für die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Für die Bewohner des PBZ Mautern bedeutet dies eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität durch professionelle zahnmedizinische Betreuung direkt vor Ort."