Ein Festival der Superlative steht in Krems bevor! Vom 2. bis 11. Mai verwandelt sich die Stadt in ein Mekka für Kunst- und Musikliebhaber. Das Donaufestival feiert seine 20. Ausgabe mit über 55 unglaublichen Programmpunkten an zwei Wochenenden. Es verspricht, die Sinne zu verwirren und zu begeister
Ein Festival der Superlative steht in Krems bevor! Vom 2. bis 11. Mai verwandelt sich die Stadt in ein Mekka für Kunst- und Musikliebhaber. Das Donaufestival feiert seine 20. Ausgabe mit über 55 unglaublichen Programmpunkten an zwei Wochenenden. Es verspricht, die Sinne zu verwirren und zu begeistern. Unter dem Motto „Confusion Is Next“, inspiriert von einem Song der Kultband Sonic Youth, erwartet die Besucher ein Mix aus Musik, Kunst, Performances und Diskursen an den verschiedensten Orten der Stadt.
Bereits der Eröffnungstag am 2. Mai verspricht Dramatik und Hochspannung. Um 17 Uhr startet Göksu Kunaks Performance „Bygone Innocence“ in der Kunsthalle Krems. Diese Ausstellung thematisiert einen Skandal um einen Autounfall aus dem Jahr 1996 in der türkischen Stadt Sursulu. Nur eine Stunde später, um 18 Uhr, wird in der Minoritenkirche eine faszinierende Klang-Bild-KI-Installation von Katharina Ernst präsentiert, die das Publikum in ihren Bann ziehen wird.
Das Festival besticht durch ein breites Spektrum an künstlerischen Darbietungen. Um 19.30 Uhr verwandeln sich die Messehallen in eine Bühne für das Performancekollektiv El Conde del Torrefiel aus Barcelona. Sie verweben Lebensfragmente unterschiedlicher Personen zu halluzinogenen Erinnerungen der Zukunft. Eman Hussein lässt sich von Bauarbeitern inspirieren und God's Entertainment lädt zu einer Bootstour an Land ein, die die Donau in neuem Licht erscheinen lässt.
Musikalisch wird der Tag von Künstlern wie Keeley Forsyth, Derya Yildirim & Grup Şimşek und Anna von Hausswolff abgerundet. Auch Liturgy und billy woods sind Teil des vielfältigen Line-ups.
Am 3. Mai wird es politisch und emotional. Regina José Galindos „El Gran Retorno“ führt mit einer besonderen Parade durch die Kremser Innenstadt. In schwarzer Trauerkleidung und rückwärts gehend, setzen die Musiker ein starkes Zeichen gegen Remilitarisierung und Kriegsangst. Weitere Höhepunkte sind die Doku „Schwester Courage“ und die Multimediashow „Die Fabrikation der politischen Paranoia“ von Markus Metz und Georg Seeßlen.
Das Donaufestival endet fulminant mit Acts wie People Like Us, Jeremy Deller und Spiritualized. Die Vielfalt der Darbietungen spiegelt sich in der Bandbreite der Künstler wider, darunter auch Jeff Mills und Moor Mother. Ein Festival, das mit seiner einzigartigen Mischung aus Kunst, Musik und gesellschaftlich relevanten Themen neue Maßstäbe setzt.
Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der offiziellen Website: www.donaufestival.at. Tickets sind unter der Hotline 02732/908033 erhältlich. Verpassen Sie nicht dieses außergewöhnliche Erlebnis!