Leoben – Die SPÖ Leoben hat für die Jugend groß versprochen, aber klein geliefert! Die Leobener Sozialdemokraten unter der Führung von Bürgermeister Kurt Wallner tragen maßgeblich dazu bei, das Vertrauen der jungen Leobenerinnen und Leobener in die Stadtpolitik zu untergraben. Die Leobener Jugend wu
Die Leobener Jugend wurde in dieser Periode vom Bürgermeister wieder einmal im Regen stehen gelassen. Mit großen Worten und scheinbar ambitionierten Versprechungen trat die Bürgermeisterpartei in die Amtsperiode 2020–2025 (https://www.spoeleoben.at/das-arbeitsprogramm-der-spoe-2020-2025/) ein, doch bis heute sind die Ergebnisse nicht nur dürftig, sondern ein Affront für die jungen Menschen dieser Stadt. „Die Stadtregierung zeigt damit einmal mehr, dass sie die Anliegen der Jugend zwar gerne als Wahlkampfmunition nutzt, aber in der Praxis offenbar keinen ernsthaften Willen zur Umsetzung hat.“, sagt JVP-Stadtobmann Justin Hofmann.
Die Liste der unerfüllten Versprechen ist lang. Die Jugend von Leoben wartet immer noch auf die Schaffung von Treffpunkten abseits von Kinderspielplätzen, den Ausbau von Sport- und Wassersportmöglichkeiten oder die Errichtung von öffentlichen Kleinfußballfeldern (Soccer-Boxen). Auch das LE-Umweltticket, die Förderung von Jugendbeteiligung und die dringend benötigte Unterstützung des Christlichen Jugendzentrums (JUZ-Spektrum), das momentan ohne Leitung dasteht, und der Versprochene Ausbau einer Nightline, die für einen sicheren Heimweg beim Fortgehen sorgen würde, sind auf der Strecke geblieben.Auch das Projekt „Citybeach“ entpuppt sich für Hofmann als trauriges Beispiel für diese Politik: „Die halbherzige Umsetzung zeigt ganz klar, dass die Bedürfnisse der Jugend nur halbherzig berücksichtigt werden. Statt einem echten Freizeitort entstand ein Projekt ohne Charakter. Die Leobener Sozialdemokratie betreibt Jugendpolitik nämlich nur auf dem Papier, während die Jugend in Realität auf der Strecke bleibt.“ Auch Vizebürgermeister Reinhard Lerchbammer übt Kritik an den zahlreichen unerfüllten Versprechen der SPÖ Leoben: „Gut für die SPÖ, schlecht für die Leobener Bevölkerung – die Wahlversprechen können wohl für weitere fünf Jahre ins Regal gestellt werden.“
Besonders bitter: Die SPÖ Leoben hat mit ihrer absoluten Mehrheit die Möglichkeit, echte Veränderungen für die junge Generation zu schaffen, doch statt Engagement für die Jugend zeigt sie sich zögerlich und träge. Weiters bleibt es vollkommen unklar, warum die zahlreichen Projekte nicht umgesetzt wurden und welche Pläne die politischen Verantwortlichen in Leoben überhaupt für die Jugend verfolgen. Fehlende Transparenz ist hier eine traurige Konstante. Die Folge: Die Jugend in Leoben fühlt sich zunehmend ignoriert. In zahlreichen Gesprächen mit jungen Menschen wird klar, dass ihr Vertrauen in die Stadtpolitik tief erschüttert ist. „Es ist wirklich enttäuschend zu sehen, wie wenig für die Jugend getan wurde, gerade, wenn man als Mehrheit die Möglichkeiten dazu hat. Die Versprechen sind das eine, aber ohne Taten bleibt das Vertrauen auf der Strecke. Junge Menschen brauchen Räume und Angebote, die ihren Bedürfnissen entsprechen – das fehlt in Leoben leider komplett!” fügt Lerchbammer hinzu.
Für uns als Junge Volkspartei Leoben ist klar: Die Jugend von Leoben braucht nicht nur Worte, sondern konkrete Taten – eine Stadtpolitik, die ihre Anliegen ernst nimmt, Perspektiven schafft und zukunftsweisende Projekte umsetzt. Gerade jetzt, wo Leoben zu den Städten mit der höchsten Abwanderung in ganz Österreich gehört, ist es entscheidend, jungen Menschen wieder attraktive Angebote und Möglichkeiten zu bieten. Nur so kann Leoben ein Ort werden, an dem sie sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch ihre Zukunft gestalten möchten, statt gezwungen zu sein, anderswo nach besseren Angeboten, wie beispielsweise Starterwohnungen oder attraktiveren Freizeitmöglichkeiten zu suchen. „Es ist einfach inakzeptabel, wie man in Leoben die junge Generation vergrault und tatenlos zusieht, wie sie abwandert.“, stellt Hofmann klar.„Man muss den jungen Leuten eine echte Perspektiven bieten. Gerade im Bezirk mit der größten Abwanderung österreichweit braucht es eine Attraktivierung, damit wir die Jungen im Raum Leoben behalten“ sagt Lerchbammer.
Leoben hat enormes Potenzial, das für die Jugend besser genutzt werden kann. “Als Junge ÖVP Leoben stehen wir weiterhin hinter unseren Forderungen nach einem umfassenden Freizeitangebot und mehr Transparenz. Dazu gehören frei zugängliche Sportplätze, ein Citybeach mit Beachvolleyballplatz, Grillstellen und eine Bootsanlegestelle am Murufer. Auch die Beteiligung junger Menschen an der Planung solcher Projekte ist unerlässlich.“, betont Hofmann abschließend.