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Chronik

Die geheimen Machenschaften hinter dem Angriff auf die Rainbow Warrior enthüllt!

9. Juli 2025 um 05:38
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Am 10. Juli 1985 erschütterte ein Ereignis die Weltgemeinschaft: Das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior” wurde durch zwei Bombenexplosionen vor Auckland, Neuseeland, versenkt. Dieser Angriff kostete den Greenpeace-Fotografen Fernando Pereira das Leben und entlarvte die dunklen Hintergründe staatlich

Am 10. Juli 1985 erschütterte ein Ereignis die Weltgemeinschaft: Das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior” wurde durch zwei Bombenexplosionen vor Auckland, Neuseeland, versenkt. Dieser Angriff kostete den Greenpeace-Fotografen Fernando Pereira das Leben und entlarvte die dunklen Hintergründe staatlicher Machenschaften. Die französische Regierung, so stellte sich heraus, war verantwortlich für diesen Anschlag – ein Schock für Umweltschützer weltweit.

Ein historischer Rückblick

Der Vorfall ereignete sich im Kontext des kalten Krieges, als Atomtests im Pazifik ein heiß diskutiertes Thema waren. Greenpeace hatte sich vehement gegen diese Tests gestellt, insbesondere gegen die französischen Nuklearversuche auf den Mururoa-Atollen. Die „Rainbow Warrior” war mehr als nur ein Schiff; sie war ein Symbol des gewaltfreien Widerstands und spielte eine zentrale Rolle in der Anti-Atomtest-Bewegung.

Die Hintergründe des Anschlags

Die französische Regierung sah in der „Rainbow Warrior” eine Bedrohung für ihre Interessen und entschied sich für drastische Maßnahmen. Der Angriff, der von Agenten des französischen Geheimdienstes DGSE ausgeführt wurde, sollte die Aktivitäten von Greenpeace unterbinden und die öffentliche Aufmerksamkeit von den umstrittenen Atomtests ablenken.

Adam Pawloff, Programmdirektor bei Greenpeace Österreich, betont: „Der Anschlag auf die ‘Rainbow Warrior’ war der Versuch, unseren friedlichen Protest zum Schweigen zu bringen. Die französische Regierung griff nicht nur ein Schiff an, sondern wollte eine ganze Bewegung unterdrücken. Doch einen Regenbogen kann man nicht versenken! Denn hinter Greenpeace stehen viele mutige Menschen, die sich für Frieden und den Schutz des Lebens auf der Erde einsetzen.“

Die Bedeutung der „Rainbow Warrior”

Bis heute ist die „Rainbow Warrior” ein Symbol für den unermüdlichen Einsatz für eine friedlichere Welt. Das Schiff segelt weiterhin über die Meere und inspiriert Menschen weltweit, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Auch 40 Jahre nach dem Anschlag bleibt der Vorfall ein Mahnmal für die Gefahren, die von staatlicher Repression und unternehmerischen Interessen ausgehen können.

SLAPP-Klagen: Die moderne Bedrohung für Aktivisten

In der heutigen Zeit sind es nicht mehr nur staatliche Akteure, die versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Große Konzerne und Umweltverschmutzer haben neue Wege gefunden, um Aktivisten zu unterdrücken: SLAPP-Klagen. Diese „Strategic Lawsuits Against Public Participation” (Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung) sollen Kritiker finanziell und psychologisch zermürben.

„Auch Greenpeace ist derzeit mit einer SLAPP-Klage konfrontiert”, erklärt Pawloff. „Der in den USA ansässige fossile Energiekonzern Energy Transfer hat Greenpeace USA und International verklagt, nachdem sich die Organisation mit Protesten der indigenen Bevölkerung gegen die Dakota Access Pipeline in den USA solidarisiert hatte.”

Der Kampf für gesetzliche Schutzmaßnahmen

Aktivisten weltweit kämpfen gegen mächtige Konzerne, die den Planeten für eigene Profitinteressen ausbeuten wollen. Nationale Anti-SLAPP-Gesetze könnten diesen mutigen Menschen rechtlichen Schutz bieten. Doch in vielen Ländern, darunter auch Österreich, fehlen solche Gesetze noch. Adam Pawloff fordert: „Hier muss die Bundesregierung die EU Anti-SLAPP-Richtlinie rasch umsetzen.”

Auswirkungen auf Österreich und die Welt

Die Geschichte der „Rainbow Warrior” zeigt, dass Umweltaktivismus untrennbar mit politischem Engagement verbunden ist. In Österreich, wie auch in vielen anderen Ländern, stehen Aktivisten vor der Herausforderung, ihre Stimme gegen mächtige wirtschaftliche Interessen zu erheben. Die Einführung von Anti-SLAPP-Gesetzen wäre ein wichtiger Schritt, um die Meinungsfreiheit und den Umweltschutz zu stärken.

Ein fiktiver Experte kommentiert: „Sollte Österreich diese Richtlinie umsetzen, würde dies ein starkes Signal an Umweltaktivisten senden, dass ihre Arbeit geschätzt und geschützt wird. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft die Bedeutung des Umweltschutzes anerkennen und die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.”

Zukunftsausblick

Der Kampf für eine gerechte, grüne und friedliche Zukunft ist noch lange nicht vorbei. Die „Rainbow Warrior” bleibt ein Symbol der Hoffnung und des Widerstands. In den kommenden Jahren wird es entscheidend sein, wie Regierungen weltweit auf die Herausforderungen des Umweltschutzes reagieren und ob sie bereit sind, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um Aktivisten zu schützen.

Die Erinnerung an den Anschlag auf die „Rainbow Warrior” mahnt uns, wachsam zu bleiben und uns nicht von Einschüchterungstaktiken abhalten zu lassen. Der Einsatz für eine bessere Welt erfordert Mut und Entschlossenheit – Eigenschaften, die die Aktivisten von damals und heute gleichermaßen auszeichnen.

Fotos und Videos zum Gedenken an den 40. Jahrestag des Anschlags stehen kostenfrei zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie in der Original-Pressemitteilung von Greenpeace unter diesem Link.

Schlagworte

#Anti-SLAPP-Gesetze#Atomtests#Bombenangriff#Greenpeace#Rainbow Warrior#SLAPP-Klagen#Umweltschutz

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