Der langjährige Mitarbeiter steigt zum Unternehmenssprecher der Konsumfinanzierungsbank auf
Santander Österreich besetzt die Position des Unternehmenssprechers aus den eigenen Reihen. Daniel Mayr verantwortet künftig die gesamte Kommunikation der Bank.
Die Santander Consumer Bank hat mit Jahresbeginn 2026 einen neuen Unternehmenssprecher ernannt. Daniel Mayr, der bereits seit 2015 für das Finanzinstitut tätig ist, übernimmt die Verantwortung für die interne und externe Kommunikation, die Medienarbeit sowie das Sponsoring der Bank in Österreich.
Die Entscheidung, die Kommunikationsleitung intern zu besetzen, unterstreicht die Personalpolitik des spanischen Bankkonzerns in Österreich. Der 40-jährige gebürtige Wiener bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Positionen innerhalb des Unternehmens mit. Zuletzt fungierte er als Assistent der Geschäftsführung und stellvertretender Unternehmenssprecher – eine Rolle, die ihm einen umfassenden Einblick in die strategische Ausrichtung des Unternehmens ermöglichte.
"Santander hat sich in Österreich seit 2009 zum führenden Player im Konsumfinanzierungsgeschäft entwickelt. Diese Positionierung klar zu vermitteln und unsere Geschäftstätigkeit sichtbar zu machen, erfordert eine strategisch ausgerichtete Kommunikation nach außen und nach innen", erklärt Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich, die Personalentscheidung. Mit Daniel Mayr habe man dafür "die ideale Besetzung aus den eigenen Reihen" gefunden.
Der neue Unternehmenssprecher verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im Medien- und Kommunikationsbereich. Seine akademische Laufbahn absolvierte er an der Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Politikwissenschaft studierte. Diese Kombination aus medienwissenschaftlicher und politischer Bildung bildet eine solide Grundlage für die vielschichtigen Aufgaben der Unternehmenskommunikation im Finanzsektor.
Bevor Mayr 2015 zu Santander wechselte, sammelte er wertvolle Erfahrungen auf verschiedenen Seiten der Kommunikationsbranche. Mehrere Jahre war er im Journalismus tätig, bevor er in die Kommunikationsberatung wechselte. Dort betreute er Unternehmen aus der Finanz- und Technologiebranche – Branchen, die sich durch hohe Komplexität und entsprechend anspruchsvolle Kommunikationsanforderungen auszeichnen.
In seiner neuen Funktion verantwortet Daniel Mayr ein breites Spektrum an Kommunikationsaufgaben. Die interne Kommunikation umfasst die Information und den Austausch mit über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 29 Standorten in Österreich. Dabei gilt es, die Unternehmensstrategie verständlich zu vermitteln und eine einheitliche Unternehmenskultur zu fördern.
Die externe Kommunikation und Medienarbeit stellt in der Finanzbranche eine besondere Herausforderung dar. Komplexe Finanzprodukte müssen für verschiedene Zielgruppen verständlich aufbereitet werden, regulatorische Anforderungen sind zu berücksichtigen, und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Bank muss kontinuierlich gepflegt werden.
Das Sponsoring bildet einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich. Für Finanzinstitute ist dies ein wesentliches Instrument zur Stärkung der Markenbekanntheit und zur Verankerung in der Gesellschaft. Die strategische Auswahl und Betreuung von Sponsoring-Partnerschaften erfordert ein gutes Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und die Werte der Zielgruppen.
Die Santander Consumer Bank hat sich seit ihrem Markteintritt in Österreich im Jahr 2009 als Spezialist für Konsumentenkredite etabliert. Das Geschäftsmodell konzentriert sich darauf, Mobilität und Anschaffungen des täglichen Bedarfs für Privatpersonen finanzierbar zu machen. Das Produktportfolio umfasst Barkredite, Teilzahlungslösungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparenbereich bietet die Bank Tages- und Festgeldkonten an.
Eine zentrale Säule des Geschäftsmodells ist die enge Partnerschaft mit dem österreichischen Handel. Mit rund 3.200 Kooperationspartnern aus dem Einzel- und Kfz-Handel positioniert sich Santander als führender herstellerunabhängiger Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Diese Partnerschaften ermöglichen es Kundinnen und Kunden, direkt am Point of Sale Finanzierungslösungen zu erhalten.
Die Dimensionen des österreichischen Geschäfts verdeutlichen die Bedeutung einer professionellen Kommunikation. Per Ende Juni 2025 betreut die Bank 389.000 Kundinnen und Kunden. Mit einem Netzwerk von 29 Filialen und einem zentralen Kundenservice-Center gewährleistet das Unternehmen eine umfassende Betreuung seiner Kundschaft.
Santander operiert in Österreich mit einer eigenen Banklizenz und Sitz in Wien. Dies bedeutet, dass das Unternehmen der österreichischen Bankenaufsicht unterliegt und die Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind – ein wichtiges Vertrauensmerkmal für Sparerinnen und Sparer.
Die österreichische Niederlassung ist Teil der Banco Santander, die 1857 in Spanien gegründet wurde. Gemessen an der Marktkapitalisierung zählt die Finanzgruppe zu den größten Banken weltweit. Die globalen Aktivitäten sind in fünf Geschäftsbereiche gegliedert: Retail & Commercial Banking, Digital Consumer Bank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance sowie Payments.
Die Dimensionen des Mutterkonzerns sind beeindruckend: Per Ende Juni 2025 betreibt die Santander-Gruppe weltweit 7.700 Filialen, beschäftigt über 204.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 176 Millionen Kundinnen und Kunden. Diese globale Präsenz ermöglicht Synergien bei der Entwicklung von Finanzprodukten und digitalen Lösungen, von denen auch die österreichischen Kundinnen und Kunden profitieren.
Daniel Mayr übernimmt seine neue Position in einer Zeit, in der die Kommunikation von Finanzdienstleistern vor besonderen Herausforderungen steht. Die Digitalisierung verändert nicht nur das Bankgeschäft selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Stakeholdern kommunizieren. Soziale Medien, Online-Bewertungen und die gestiegene Transparenz erfordern eine schnelle und authentische Kommunikation.
Gleichzeitig nimmt das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit in Bezug auf Finanzthemen zu. Sei es die Zinsentwicklung, neue Regularien oder die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten – Banken stehen vor der Aufgabe, komplexe Sachverhalte verständlich und glaubwürdig zu vermitteln.
Die interne Kommunikation gewinnt in Zeiten von Homeoffice und hybriden Arbeitsmodellen zusätzlich an Bedeutung. Die Herausforderung besteht darin, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ob in den Filialen, im Kundenservice-Center oder in der Zentrale – gleichermaßen zu erreichen und in die Unternehmensentwicklung einzubinden.
Mit seiner Erfahrung aus verschiedenen Positionen innerhalb des Unternehmens und seinem journalistischen Hintergrund bringt Daniel Mayr gute Voraussetzungen mit, um diese vielfältigen Aufgaben zu meistern. Die Beförderung aus den eigenen Reihen zeigt zudem, dass Santander auf die Entwicklung und Förderung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt – ein Signal, das auch für die Arbeitgebermarke des Unternehmens positive Wirkung entfalten kann.