Am 15. September 2025 verkündete die Himmelpower Communications GmbH eine bedeutende Neuausrichtung der Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“. Diese zivilgesellschaftliche Bewegung, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde, wird nun unter dem Namen „Courage2030 – Allianz für Flucht und Ve
Am 15. September 2025 verkündete die Himmelpower Communications GmbH eine bedeutende Neuausrichtung der Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“. Diese zivilgesellschaftliche Bewegung, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde, wird nun unter dem Namen „Courage2030 – Allianz für Flucht und Vernunft“ fortgeführt. Diese Umbenennung markiert nicht nur einen neuen Namen, sondern auch einen neuen strategischen Fokus.
Die Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ wurde am 11. September 2020 von Katharina Stemberger gegründet. Ihr Ziel war es, Menschen aus den unerträglichen Verhältnissen in griechischen Flüchtlingslagern zu befreien. Damals erlebte Europa eine beispiellose Flüchtlingskrise, die durch Kriege und Konflikte im Nahen Osten und Nordafrika ausgelöst wurde. Diese Krise führte zu einer massiven humanitären Herausforderung.
In dieser Zeit der großen Solidarität entstand der berühmte Satz „Wir schaffen das!“, der von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel geprägt wurde. Er symbolisierte die Offenheit und Hilfsbereitschaft vieler Europäer. Doch diese anfängliche Euphorie wurde bald von einer realpolitischen Ernüchterung abgelöst. Begriffe wie „Schließen der Balkanroute“ und „Festung Europa“ wurden zunehmend salonfähig.
Mit der Neupositionierung als Courage2030 will die Initiative dem Wegschauen ein Ende bereiten und den Fluchtdiskurs versachlichen. Katharina Stemberger und ihr Team haben erkannt, dass die aktuelle Debattenkultur im Asyl- und Migrationsbereich kaputt ist. Die politischen Lager bezichtigen sich gegenseitig, entweder unmenschlich oder naiv zu sein, was echte Lösungen verhindert.
„Wir wollen Aufklärungsarbeit leisten und die politische Mitte stärker ansprechen“, erklärt Stemberger. „In Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten wird Courage2030 eine neue Faktenbasis zu Flucht und Asyl schaffen. Wir wollen Räume und Veranstaltungen schaffen, in denen über menschliche und realistische Lösungen diskutiert wird, über Parteigrenzen hinweg.“
Die Initiative wird von prominenten Persönlichkeiten unterstützt, darunter Christian Konrad, Cathrin Kahlweit, Cornelius Obonya, Manfred Nowak und Irmgard Griss. Diese Unterstützung verleiht der Initiative zusätzliche Glaubwürdigkeit und Reichweite.
In Zeiten von Fake News und alternativen Fakten ist es wichtiger denn je, sachlich und vernünftig an das Thema Flucht heranzugehen. Courage2030 lädt die Menschen im Land ein, in den Dialog einzutreten und ihre Position zu finden. „Es muss enden, dass das rechte Lager, ohne jede Berechtigung, die Deutungshoheit für sich reklamiert. Wir werden hier einen starken Gegenpol schaffen“, so Stemberger.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Courage2030 ist die Vergabe des Paul Weis-Preises. Dieser Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße für die Rechte von Menschen auf der Flucht und einen menschlichen Umgang mit diesen einsetzen. Die Verleihung findet am 10. November statt und wird von einem engagierten Komitee geleitet.
„Wir haben die Preisträger bereits identifiziert und freuen uns auf einen wichtigen Abend im Zeichen des Mutes, der Empathie und der Menschlichkeit“, sagt Stemberger. Der Preis ist nach Paul Weis benannt, einem bedeutenden Juristen, der sich zeitlebens für die Menschenrechte einsetzte.
Die Geschichte der Flucht und Migration ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Antike suchten Menschen Schutz vor Krieg und Verfolgung. Die aktuelle Flüchtlingskrise erinnert an die großen Migrationsbewegungen der Vergangenheit, wie die Flucht der Hugenotten im 17. Jahrhundert oder die Vertreibungen im Zweiten Weltkrieg.
Die Herausforderungen bleiben ähnlich: Wie schaffen wir es, Menschen in Not zu helfen, ohne die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen der aufnehmenden Länder zu überfordern? Wie können wir Integration und Teilhabe fördern?
Experten sind sich einig, dass die nächsten Jahre entscheidend sein werden. Die Zahl 2030 im Namen der Initiative soll kein Ablaufdatum sein, sondern die Botschaft, dass in diesen fünf Jahren etwas vorangebracht werden soll. „Wir müssen die Debattenkultur ändern, um echte Lösungen zu finden“, sagt ein Experte. „Nur so können wir die Herausforderungen der Fluchtbewegungen bewältigen.“
Österreich spielt eine wichtige Rolle im europäischen Asyl- und Migrationsdiskurs. Als eines der ersten Länder an der Balkanroute war es direkt von den Flüchtlingsströmen betroffen. Die österreichische Regierung hat in der Vergangenheit sowohl restriktive als auch offene Asylpolitiken verfolgt.
Die Initiative Courage2030 könnte als Modell für andere europäische Länder dienen. Durch die Versachlichung der Debatte und die Einbeziehung der politischen Mitte könnte sie helfen, die Polarisierung zu überwinden und zu einer konstruktiven Lösung beizutragen.
Die Neupositionierung der Initiative als Courage2030 ist ein Aufruf zum Handeln. Es ist ein Aufruf an die Zivilgesellschaft, sich für Menschlichkeit und Vernunft einzusetzen. Es ist ein Aufruf an die Politik, die ideologischen Grabenkämpfe zu überwinden und sich auf die Suche nach realistischen Lösungen zu begeben.
Die Zukunft der Fluchtbewegungen wird davon abhängen, wie wir heute handeln. Courage2030 zeigt, dass es möglich ist, einen Unterschied zu machen – wenn wir den Mut haben, die Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Weitere Informationen zur Initiative, der Verleihung der Paul Weis-Preise und zu Spendenmöglichkeiten finden Sie auf courage2030.eu.