In einem überraschenden Schritt hat die EU-Kommission angekündigt, die bürokratische Last für die Landwirtschaft zu verringern. Doch die Land&Forst Betriebe Österreich schlagen Alarm: Reichen diese Maßnahmen wirklich aus, um die Landwirtschaft zu retten?Hoffnungsschimmer am BürokratiehimmelDie E
In einem überraschenden Schritt hat die EU-Kommission angekündigt, die bürokratische Last für die Landwirtschaft zu verringern. Doch die Land&Forst Betriebe Österreich schlagen Alarm: Reichen diese Maßnahmen wirklich aus, um die Landwirtschaft zu retten?
Die EU-Kommission hat kürzlich Entlastungsvorschläge für die GLÖZ-Standards präsentiert. Diese sollen der Landwirtschaft helfen, sich von der erdrückenden Bürokratie zu befreien. Besonders hervorgehoben werden Erleichterungen beim Dauergrünlandumbruch und Ausnahmen für BIO-Betriebe. Präsident Konrad Mylius der Land&Forst Betriebe Österreich kommentiert diese Schritte als positives Signal. Doch er warnt: ‚Es reicht noch nicht!‘
Die Land&Forst Betriebe Österreich betonen, dass alle landwirtschaftlichen Betriebe von den Erleichterungen profitieren müssen. ‚Unsere Bäuerinnen und Bauern verdienen die gleiche Unterstützung‘, so Mylius eindringlich. Die Forderung ist klar: Nur gemeinsam kann eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft in Europa gesichert werden.
Agrarkommissar Christophe Hansen hat bereits im Frühjahr mit seiner Vision für eine entbürokratisierte Landwirtschaft für Aufsehen gesorgt. Doch Mylius fordert mehr als nur Worte. Es braucht konkrete Taten, um den Landwirten Planungssicherheit zu geben. Die Richtung stimmt, aber wann folgt die Umsetzung?
Die Land&Forst Betriebe Österreich pochen auf das von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gesetzte Ziel, die Bürokratie um 25 bis 35 Prozent zu reduzieren. ‚Es ist höchste Zeit für eine umfassende Deregulierung‘, fordert Mylius. Die Landwirtschaft leidet unter dem administrativen Ballast und wartet auf den ersehnten Befreiungsschlag.
Die Land&Forst Betriebe Österreich sind eine Vereinigung von Landwirten, die mehr als ein Viertel des österreichischen Waldes bewirtschaften. Sie fordern eine Zukunft, in der die Landwirtschaft nicht von Bürokratie erstickt wird, sondern blüht.