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Wirtschaft

Büroboom in Österreich: Der überraschende Aufschwung nach der Pandemie!

14. Mai 2025
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Die Büromärkte in Österreich sind in Bewegung, und das in einem Ausmaß, das viele nach den düsteren Prognosen während der Pandemie nicht erwartet hätten. Während das Homeoffice an Popularität gewann, erlebten die Büroflächen vor allem in Wien, Graz und Linz eine unerwartete Renaissance.Wien: Vom Sor

Die Büromärkte in Österreich sind in Bewegung, und das in einem Ausmaß, das viele nach den düsteren Prognosen während der Pandemie nicht erwartet hätten. Während das Homeoffice an Popularität gewann, erlebten die Büroflächen vor allem in Wien, Graz und Linz eine unerwartete Renaissance.

Wien: Vom Sorgenkind zum Vorreiter

Der Wiener Büromarkt hat in den letzten Jahren eine Achterbahnfahrt hinter sich. 2020 war ein Ausnahmejahr mit einer Verdopplung der Neuflächenproduktion auf 110.000 m², bevor sie 2021 wieder auf 70.000 m² sank. Doch 2022 schoss sie erneut auf 125.000 m² in die Höhe. 2023 brachte erneut einen Rückgang, doch 2024 verdoppelte sich die Produktion beinahe auf 95.000 m².

Spitzenmieten und Leerstandsrate

Die Leerstandsrate in Wien ist leicht rückläufig und liegt aktuell bei 3,4 %. Die Mieten stagnieren auf einem "gesunden Niveau" zwischen 17,0 und 27,0 Euro, doch für 2025 erwarten Experten einen leichten Anstieg.

Graz: Die Smart City revolutioniert den Markt

In Graz entsteht mit der "Smart City Graz" ein Leuchtturmprojekt, das rund 8 ha Grundfläche umfasst. 2024 und die kommenden Jahre werden jeweils etwa 20.000 m² neue Flächen bereitgestellt. Die Mietpreise blieben 2023 und 2024 relativ stabil, mit vereinzelten Abschlüssen über 16 Euro/m².

Linz: Vorsichtige Prognosen trotz hoher Nachfrage

In Linz sind mehrere Projekte in der Entwicklung. Experten raten jedoch zur Vorsicht, da unklare Situationen bei Leuchtturmprojekten die Spitzenmieten auf über 20 Euro/m² treiben könnten.

Salzburg und Innsbruck: Bewegungen an der Peripherie

Während in Salzburg moderne Büroflächen vor allem an der Peripherie entstehen, bleibt Innsbruck relativ ruhig. Projekte wie "West Park" verschieben sich, und große Entwicklungen wie "GTP Kematen" sind noch in Planung.

Klagenfurt und Vorarlberg: Wenig Bewegung, hohe Preise

Klagenfurt zeigt wenig neue Entwicklungen, mit Ausnahme des "Lakeside Park". In Vorarlberg bleibt der Markt durch hohe Grundstückspreise und Baukosten herausfordernd, obwohl das "Innovationsquartier" in Planung ist.

Weitere Informationen und aktuelle Pressefotos finden Sie auf www.remax.at/de/presse/presseaussendungen.

Schlagworte

#Büromarkt#Immobilien#Österreich

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