Am 29. Januar 2026 startete Bristol Myers Squibb Austria (BMS) eine umfassende Informations- und Awarenesskampagne zur hypertrophen Kardiomyopathie (HCM), die in Österreich für Aufsehen sorgt. Diese vererbbare Herzerkrankung bleibt häufig unerkannt, was gravierende gesundheitliche Folgen haben kann.
Am 29. Januar 2026 startete Bristol Myers Squibb Austria (BMS) eine umfassende Informations- und Awarenesskampagne zur hypertrophen Kardiomyopathie (HCM), die in Österreich für Aufsehen sorgt. Diese vererbbare Herzerkrankung bleibt häufig unerkannt, was gravierende gesundheitliche Folgen haben kann. Mit der Kampagne zielt BMS darauf ab, das Bewusstsein bei Betroffenen, Angehörigen und medizinischem Fachpersonal zu schärfen und die frühzeitige Diagnose zu fördern.
Die hypertrophe Kardiomyopathie ist die häufigste vererbbare Herzerkrankung weltweit, mit einer Prävalenz von etwa 1:500. Bei dieser Erkrankung verdicken sich die Herzwände, was die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigt und zu Symptomen wie Kurzatmigkeit, Erschöpfung und Schwindel führt. In Österreich bleibt HCM in rund 85 Prozent der Fälle unentdeckt, was das Risiko für schwerwiegende Komplikationen wie Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz und plötzlichen Herztod erhöht.
Dr. Carmen Lilla, Country Medical Director für Österreich und die Schweiz, betont die Bedeutung der Kampagne: „HCM schränkt den Alltag vieler Betroffener erheblich ein. Eine rechtzeitige Diagnose hilft, den Patientinnen und Patienten ein aktives, selbstbestimmtes Leben zurückzugeben.“ Die Kampagne umfasst Informationsmaterialien in allgemeinmedizinischen Praxen sowie eine mehrmonatige Online-Kampagne über soziale Medien und Suchmaschinen.
Die Erforschung der hypertrophen Kardiomyopathie begann in den 1950er Jahren. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Verständnis der genetischen Grundlagen und der klinischen Manifestationen erheblich verbessert. In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Aufklärungskampagnen, die jedoch oft regional begrenzt sind. Österreichs flächendeckender Ansatz könnte als Vorbild für andere Länder dienen.
Die Auswirkungen der Kampagne sind vielfältig. Durch die Verbreitung von Wissen über HCM können Betroffene früher behandelt werden, was ihre Lebensqualität erheblich verbessert. Ein Beispiel ist der HCM-Symptom-Check auf der Website www.hcm-angehen.at, der es Menschen ermöglicht, ihre Symptome zu überprüfen und gegebenenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Kampagne erreicht über digitale Kanäle wie Facebook und Instagram eine breite Zielgruppe. Erste Auswertungen zeigen eine hohe Interaktionsrate, was auf ein gesteigertes Interesse und Bewusstsein hinweist. Die Anzahl der durchgeführten Selbsttests auf der Website hat sich seit Kampagnenstart verdoppelt.
Die Kampagne von Bristol Myers Squibb könnte langfristig dazu beitragen, die Diagnose- und Behandlungsraten von HCM in Österreich zu verbessern. Durch die kontinuierliche Aufklärung und das Monitoring der Kampagnenergebnisse plant BMS, die Strategie weiter zu optimieren und die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften zu intensivieren.
Die HCM-Aufklärungskampagne von Bristol Myers Squibb ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge in Österreich. Durch die Kombination aus digitalen und analogen Informationskanälen wird ein breites Publikum erreicht. Interessierte können sich weiter auf der Website von BMS informieren und an der Diskussion teilnehmen.