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Wirtschaft

Blackout-Alarm! Millionen im Dunkeln – droht Europa der totale Stromkollaps?

30. April 2025 um 10:23
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Ein Blackout in Spanien, Portugal und Südwestfrankreich hat Millionen Menschen in völlige Dunkelheit gestürzt. Die dramatischen Folgen sind nicht zu übersehen: Verkehrschaos, steckengebliebene Aufzüge und Züge, leere Bankomaten und Supermärkte im Stillstand. Was ist passiert und wie können wir uns v

Ein Blackout in Spanien, Portugal und Südwestfrankreich hat Millionen Menschen in völlige Dunkelheit gestürzt. Die dramatischen Folgen sind nicht zu übersehen: Verkehrschaos, steckengebliebene Aufzüge und Züge, leere Bankomaten und Supermärkte im Stillstand. Was ist passiert und wie können wir uns vor dem nächsten Stromkollaps schützen?

Ursachen und Folgen des Blackouts

Ein Blackout tritt auf, wenn das Stromnetz aus dem Gleichgewicht gerät – sei es durch zu viel oder zu wenig Strom. Am 28. April erlebte Südeuropa ein solches Szenario, doch die genaue Ursache bleibt unklar. Klar sind jedoch die Auswirkungen: Menschen in Aufzügen und Zügen saßen fest, Ampeln fielen aus und Chaos brach auf den Straßen aus. Ohne Strom waren auch Bankomaten und Supermarktkassen nutzlos, und Mobiltelefone konnten nicht mehr geladen werden.

Glück im Unglück

Der Chef der österreichischen eFuel Alliance, Jürgen Roth, zeigt sich erleichtert, dass zumindest die Notstromversorgung in den Krankenhäusern funktionierte. Doch er warnt: „Das Stromnetz steht unter immer größerem Stress, und wir könnten beim nächsten Mal nicht so glimpflich davonkommen.“ Die volkswirtschaftlichen Schäden, so Roth, sind enorm, wenn Produktionsprozesse abrupt gestoppt werden.

Die Lösung: Mehr Notstrom durch klimaneutrale Fuels

Roth fordert, dass alle lebenswichtigen Funktionen mit ausreichender Notstromversorgung gesichert werden müssen. Diese sollte nicht nur für kurze Unterbrechungen ausgelegt sein. Der Einsatz von eFuels in Generatoren könnte hier Abhilfe schaffen.

Verbraucherüberlastung vermeiden

Ein weiteres Problem sieht Roth in der Überlastung des Stromsystems durch immer mehr Verbrauchergruppen. Der schnelle Umstieg auf Elektroautos und der Ersatz von Heizungen durch Wärmepumpen könnten Versorgungsengpässe provozieren, warnt er.

Gefahr durch geplante Abschaltungen

Bevor es zum gefürchteten Blackout kommt, könnten Netzbetreiber gezwungen sein, bestimmte Verbrauchergruppen wie Stromtankstellen abzuschalten. Diese geplanten Abschaltungen entziehen den Menschen Energie für ihre Mobilitätsbedürfnisse.

Schutz durch eFuels

Roth appelliert an die Politik, Notstromversorgungen mit klimaneutralen Energieträgern zu fördern. eFuels, so Roth, nehmen nichts von der knappen heimischen Stromerzeugung weg, da sie an Orten mit wenig Verbrauchern erzeugt werden. Sie könnten ein Grundpfeiler für eine sichere Energiezukunft sein.

Schlagworte

#Blackout#eFuels#Stromnetz

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