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Wirtschaft

Black Friday: Tipps für den sicheren Schnäppchenkauf

25. November 2025 um 08:43
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Am 28. November ist es wieder soweit: Der Black Friday lockt mit vermeintlich unschlagbaren Angeboten. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold, insbesondere in Österreich, wo der Konsumentenschutz vor unbedachten Käufen warnt. Die Arbeiterkammer Steiermark klärt auf, wie Konsumenten sicher durch den

Am 28. November ist es wieder soweit: Der Black Friday lockt mit vermeintlich unschlagbaren Angeboten. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold, insbesondere in Österreich, wo der Konsumentenschutz vor unbedachten Käufen warnt. Die Arbeiterkammer Steiermark klärt auf, wie Konsumenten sicher durch den Shopping-Dschungel navigieren können.

Black Friday: Ein Shopping-Phänomen

Der Black Friday hat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Shopping-Events weltweit entwickelt. Ursprünglich aus den USA stammend, hat er sich auch in Österreich fest etabliert. Der Begriff 'Black Friday' bezeichnet den Freitag nach Thanksgiving, der traditionell den Beginn der Weihnachtseinkaufsaison markiert. In Österreich und Europa fand dieser Trend erst in den letzten zwei Jahrzehnten Einzug, doch mittlerweile ist er auch hier nicht mehr wegzudenken. Händler bieten an diesem Tag und oft schon in der sogenannten Black Week erhebliche Rabatte an, um die Kauflust der Verbraucher anzukurbeln.

Historische Entwicklung des Black Fridays

Der Ursprung des Black Fridays liegt in den USA der 1950er Jahre. Der Name selbst ist auf die Polizei von Philadelphia zurückzuführen, die den Tag nach Thanksgiving aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der Menschenmassen in der Innenstadt als 'Black Friday' bezeichnete. In den 1980er Jahren begannen Händler, den Begriff positiv zu besetzen, indem sie ihn mit dem Wechsel von roten (Verlust) zu schwarzen (Gewinn) Zahlen in ihren Bilanzen in Verbindung brachten. In Österreich wurde der Black Friday erst in den 2000er Jahren populär, wobei er sich durch die zunehmende Globalisierung und Digitalisierung rasch verbreitete.

Vergleich mit Deutschland und der Schweiz

In Deutschland und der Schweiz hat der Black Friday ebenfalls an Bedeutung gewonnen. Während in Deutschland der Black Friday ähnlich wie in Österreich mit großen Rabatten und Werbeaktionen begangen wird, ist in der Schweiz der Cyber Monday, der Montag nach dem Black Friday, ebenfalls von Bedeutung. In beiden Ländern nutzen Verbraucher Vergleichsportale, um die besten Angebote zu finden, ähnlich wie in Österreich mit Plattformen wie idealo.at oder geizhals.at. Der grenzüberschreitende Online-Handel hat dazu geführt, dass Konsumenten in der DACH-Region von ähnlichen Angeboten profitieren können.

Der Einfluss auf die Konsumenten

Für österreichische Konsumenten bedeutet der Black Friday vor allem eines: die Möglichkeit, bei Technik, Mode und anderen Produkten kräftig zu sparen. Doch Vorsicht ist geboten. Oftmals handelt es sich bei den Angeboten um ältere Modelle oder Produkte, die speziell für den Black Friday hergestellt wurden und qualitativ nicht immer dem Standard entsprechen. Die Arbeiterkammer Steiermark rät daher zu einem kritischen Blick auf die Angebote und empfiehlt, sich nicht von Countdown-Timern oder vermeintlich limitierten Kontingenten unter Druck setzen zu lassen.

Statistiken und Fakten

Laut einer Umfrage der Arbeiterkammer Steiermark planen rund 60% der Österreicher, am Black Friday einzukaufen. Dabei stehen Elektronikartikel und Haushaltsgeräte ganz oben auf der Einkaufsliste. Durchschnittlich geben Konsumenten an diesem Tag etwa 250 Euro aus. Die Konsumentenschützer warnen jedoch, dass trotz der verlockenden Angebote der tatsächliche Preisvorteil oft geringer ausfällt als erwartet. Eine sorgfältige Recherche und der Einsatz von Vergleichsportalen können hier helfen, tatsächlich den besten Deal zu finden.

Expertenstimmen und Empfehlungen

Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, betont die Wichtigkeit, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren. 'Ein vollständiges Impressum, klare AGBs und Rückgaberechte sind ein Muss', so Schrittwieser. Auch die Zahlungsmethode sollte mit Bedacht gewählt werden. Bei unbekannten Shops empfiehlt es sich, auf sichere Zahlungsarten wie Kreditkarte oder PayPal zurückzugreifen, die im Falle von Problemen Käuferschutz bieten.

Zukunftsperspektiven des Black Fridays

Der Black Friday wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle im Einzelhandel spielen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Bedeutung des Online-Handels wird er sich weiterentwickeln. Experten erwarten, dass personalisierte Angebote und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz den Black Friday in den kommenden Jahren prägen werden. Für Konsumenten bedeutet dies, dass sie sich auf noch individuellere Angebote freuen können, aber auch die Notwendigkeit, sich gut zu informieren, bleibt bestehen.

Fazit und Call-to-Action

Der Black Friday bietet zahlreiche Chancen, aber auch Risiken. Konsumenten sollten sich gut informieren und die Angebote kritisch prüfen, um nicht in die Schnäppchenfalle zu tappen. Nutzen Sie Vergleichsportale und informieren Sie sich über die Seriosität von Online-Shops, um sicher einzukaufen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Arbeiterkammer Steiermark oder auf watchlist-internet.at.

Schlagworte

#Black Friday#Fake-Shops#Konsumentenschutz#Online-Handel#Österreich#Schnäppchenkauf#Vergleichsportale

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