Der 28. November 2025 markiert einen Höhepunkt im österreichischen Einzelhandel: Der Black Friday hat begonnen und verspricht, mit einem Umsatz von 460 Millionen Euro, neue Rekorde zu setzen. Die Begeisterung für Schnäppchen ist ungebrochen, und trotz der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ström
Der 28. November 2025 markiert einen Höhepunkt im österreichischen Einzelhandel: Der Black Friday hat begonnen und verspricht, mit einem Umsatz von 460 Millionen Euro, neue Rekorde zu setzen. Die Begeisterung für Schnäppchen ist ungebrochen, und trotz der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten strömen die Menschen in die Geschäfte und Online-Shops. Die aktuellen Zahlen übertreffen sogar den bisherigen Rekord von 2022, als der Umsatz bei 450 Millionen Euro lag.
Der Black Friday hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der österreichischen Einkaufskultur etabliert. Ursprünglich aus den USA stammend, hat sich dieser Tag zu einem internationalen Shopping-Event entwickelt. In Österreich nutzen mittlerweile 71% der Bevölkerung diesen Tag für ihre Einkäufe. Besonders in Zeiten, in denen das Geld nicht so locker sitzt, bietet der Black Friday eine willkommene Gelegenheit, günstige Angebote zu ergattern.
Der Ursprung des Black Friday liegt in den USA, wo er traditionell am Freitag nach Thanksgiving stattfindet. Seit den 1950er Jahren markiert dieser Tag den Start in die Weihnachtseinkaufssaison. In Österreich hat sich der Black Friday erst in den letzten zwei Jahrzehnten etabliert, gewinnt jedoch stetig an Bedeutung. Die Einführung von Cyber Monday und anderen Schnäppchentagen hat den Trend weiter verstärkt.
In Deutschland und der Schweiz sind ähnliche Entwicklungen zu beobachten. Während der Black Friday in Deutschland ebenfalls zu einem bedeutenden Einkaufstag geworden ist, legt die Schweiz mehr Wert auf den Singles Day, der am 11. November stattfindet. Dennoch verzeichnen beide Länder steigende Umsätze während der Black Week.
Die Auswirkungen des Black Fridays auf die österreichischen Konsumenten sind vielfältig. Einerseits profitieren sie von günstigen Angeboten, andererseits wächst der Druck auf lokale Händler, mit internationalen Online-Giganten wie Amazon, Temu und Shein zu konkurrieren. Viele Österreicher nutzen den Black Friday, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, was die Bedeutung dieses Tages zusätzlich unterstreicht.
Eine aktuelle HV-Blitzumfrage zeigt, dass 98% der Österreicher den Black Friday kennen und 71% ihn aktiv nutzen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf liegen in diesem Jahr bei 294 Euro, was einer Steigerung von 11% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders der Mode- und Elektrohandel profitiert von diesem Trend, gefolgt von Kosmetik und Haushaltsgeräten.
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands, betont die Bedeutung des Black Fridays für den heimischen Handel. Trotz der Herausforderungen durch internationale Online-Plattformen sieht er auch Chancen für lokale Geschäfte, die durch gezielte Aktionen und Angebote punkten können. Die Diskussion um Billigstpreise und die zunehmende Deal-Orientierung der Konsumenten sind jedoch Aspekte, die der Handel im Auge behalten muss.
Die Zukunft des Black Fridays in Österreich sieht vielversprechend aus. Die steigende Akzeptanz und Nutzung durch die Konsumenten deuten darauf hin, dass dieser Tag weiterhin eine zentrale Rolle im Einzelhandel spielen wird. Gleichzeitig wird der Druck auf die Politik steigen, Maßnahmen zur Unterstützung lokaler Händler zu ergreifen, wie etwa die Einführung einer Plattformhaftung.
Der Black Friday 2025 setzt neue Maßstäbe im österreichischen Handel. Trotz der Herausforderungen durch internationale Konkurrenz und Preisbewusstsein der Konsumenten bleibt er ein wichtiger Umsatztreiber. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich dieser Trend weiterentwickelt und welche Maßnahmen getroffen werden, um die heimische Wirtschaft zu stärken. Bleiben Sie informiert und nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen bieten!