In einem emotional aufgeladenen Debattenbeitrag hat der FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl die Budgetrede des SPÖ-Finanzministers als "Scherbengericht" an der Vorgängerregierung bezeichnet. Die Attacke richtet sich gegen die schwarz-grüne Koalition und deren Bildungspolitik.Brückls vernichtende Kri
In einem emotional aufgeladenen Debattenbeitrag hat der FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl die Budgetrede des SPÖ-Finanzministers als "Scherbengericht" an der Vorgängerregierung bezeichnet. Die Attacke richtet sich gegen die schwarz-grüne Koalition und deren Bildungspolitik.
Brückl lässt kein gutes Haar an den Maßnahmen der Regierung. Besonders die Erhöhung des Bildungsbudgets um 500 Millionen Euro stößt ihm sauer auf. "Das Geld fließt nur in Gehaltserhöhungen!", wettert er. Von neuen Investitionen oder frischen Impulsen für das Bildungssystem sei weit und breit nichts zu sehen. Seine Kritik zielt darauf ab, dass die ÖVP und SPÖ das Bildungssystem in den letzten 20 Jahren an die Wand gefahren hätten.
Ein weiterer Zankapfel ist das zweite verpflichtende Kindergartenjahr. Brückl argumentiert, dass eine Verpflichtung nur für Kinder nötig sei, die nicht ausreichend Deutsch sprechen. Doch die Regierung ignoriere die Realität: "Es gibt heute schon zu wenige Kindergartenpädagogen. Woher will die Regierung dieses Mehr an Personal nehmen?" fragt er und zweifelt an der Umsetzbarkeit der Pläne.
Die angekündigten Investitionen in die Deutschförderung stoßen auf Skepsis. Brückl ist überzeugt, dass selbst das Zehnfache an Investitionen nichts ändern wird, solange Schülerinnen und Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse am Regelunterricht teilnehmen. "Klare Bildungsziele und Vorgaben sind nötig, sonst bleibt alles beim Alten", mahnt er.
In einem leidenschaftlichen Appell fordert Brückl ein Ende der ungebremsten Zuwanderung, die seiner Meinung nach das Bildungssystem zusätzlich belastet. Er stellt die Frage in den Raum: "Wie will diese Regierung mit dieser Budgetpolitik erreichen, dass Eltern keine Sorgen mehr um die Zukunft ihrer Kinder haben müssen?"
Brückl malt ein düsteres Bild der Zukunft, wenn die Regierung nicht umsteuert. "Wie sollen wir Schülerinnen und Schüler haben, die leistungsbereit sind, wenn sie keine echte Zukunftsperspektive sehen?" fragt er eindringlich. Ohne motivierte Lehrerinnen und Lehrer werde das Bildungssystem nicht funktionieren. Seine Schlussfolgerung ist klar: "So kann Bildung einfach nicht funktionieren."