PRESSEFEUER
StartseiteMeldungenFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Wirtschaft

Bewachungsgewerbe: Verhandlungen ohne Ergebnis

11. November 2025
Teilen:

Am 11. November 2025 endete die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für rund 15.000 Beschäftigte im österreichischen Bewachungsgewerbe ohne Ergebnis. Trotz eines attraktiven Angebots der Arbeitgeber, das eine vollständige Abgeltung der rollierenden Inflation von 3,01 Prozent vorsah, konn

Am 11. November 2025 endete die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für rund 15.000 Beschäftigte im österreichischen Bewachungsgewerbe ohne Ergebnis. Trotz eines attraktiven Angebots der Arbeitgeber, das eine vollständige Abgeltung der rollierenden Inflation von 3,01 Prozent vorsah, konnte keine Einigung erzielt werden. Diese Entwicklung ist für viele in Österreich von großer Bedeutung, da das Bewachungsgewerbe eine zentrale Rolle in der Sicherheitsbranche spielt und viele Unternehmen auf die Dienstleistungen dieser Branche angewiesen sind.

Das Angebot der Arbeitgeber

Das vorgelegte Angebot der Arbeitgeber beinhaltete eine differenzierte Lohnerhöhung, die im Durchschnitt eine vollständige Abgeltung der Inflation von 3,01 Prozent vorsah. Dies liegt deutlich über den Abschlüssen in anderen Branchen, wie etwa im Metallgewerbe und der Metallindustrie, wo die Löhne nur um 2,2 Prozent bzw. 2,0 Prozent gestiegen sind. Eine Prämie von 250 Euro wurde ebenfalls als Kaufkraftsicherung in Aussicht gestellt.

Die Reaktion der Gewerkschaft

Die Gewerkschaft vida lehnte das Angebot ab, was auf die schwierigen Marktbedingungen und die wirtschaftliche Realität der Mitgliedsbetriebe verwiesen wurde. Hans-Georg Chwoyka, Bundesvorsitzender des Bewachungsgewerbes, bedauerte diese Entscheidung und sieht die Verhandlungen nun für die nächste Runde am 27. November als zurück an den Start verwiesen.

Historische Entwicklung der Lohnverhandlungen

Die Lohnverhandlungen im Bewachungsgewerbe sind seit jeher ein komplexes Thema. Historisch betrachtet, haben sich die Verhandlungen oft über mehrere Runden erstreckt, bevor eine Einigung erzielt werden konnte. In den letzten Jahren hat die Inflation in Österreich die Verhandlungen zusätzlich erschwert, da die Gewerkschaften auf höhere Lohnerhöhungen drängen, um die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu erhalten.

Vergleich mit anderen Ländern

Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz sind die Lohnverhandlungen in Österreich oft intensiver, da die Gewerkschaften in Österreich traditionell eine stärkere Verhandlungsposition einnehmen. In Deutschland beispielsweise sind die Abschlüsse im Bewachungsgewerbe oft moderater, während in der Schweiz die Löhne generell höher sind, was jedoch auch mit den höheren Lebenshaltungskosten zusammenhängt.

Auswirkungen auf die Bürger

Die Auswirkungen dieser Verhandlungen auf die Bürger sind vielfältig. Zum einen könnte eine Einigung auf höhere Löhne die Preise für Sicherheitsdienstleistungen erhöhen, was sich auf Unternehmen und letztlich auf die Verbraucher auswirken könnte. Zum anderen sind viele Arbeitnehmer im Bewachungsgewerbe auf Lohnerhöhungen angewiesen, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken.

Zahlen und Fakten

Statistiken zeigen, dass das Bewachungsgewerbe in Österreich rund 15.000 Beschäftigte umfasst. Die Branche ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, was auf die gestiegene Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen zurückzuführen ist. Die Inflation in Österreich lag zuletzt bei 3,01 Prozent, was die Verhandlungen zusätzlich unter Druck setzt.

Zukunftsperspektive

Die Zukunft der Lohnverhandlungen im Bewachungsgewerbe bleibt ungewiss. Experten prognostizieren, dass die Verhandlungen in den kommenden Jahren weiterhin schwierig bleiben werden, da die Inflation voraussichtlich hoch bleibt und die Gewerkschaften weiterhin auf höhere Löhne drängen werden. Eine Einigung könnte jedoch dazu beitragen, die Stabilität in der Branche zu sichern und die Zufriedenheit der Arbeitnehmer zu erhöhen.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Kollektivvertragsverhandlungen im Bewachungsgewerbe sind ein komplexes Thema mit weitreichenden Auswirkungen. Die nächste Verhandlungsrunde am 27. November wird zeigen, ob eine Einigung erzielt werden kann. Interessierte Leser finden weiterführende Informationen auf OTS.

🔥 Pressefeuer auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegenAktivieren

Schlagworte

#Bewachungsgewerbe#Gewerkschaft#Inflations-Abgeltung#Kollektivvertragsverhandlungen#Lohnerhöhung#Österreich#Sicherheitsbranche

Weitere Meldungen

OTS
Wirtschaft

IT:U und Infineon eröffnen LearnLabs in Linz für Master

9. Juli 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

bank99-Studie: Angst vor Altersarmut und depot99-Start

9. Juli 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Baustart: Generalsanierung Atelier Augarten in Wien 2026

9. Juli 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.