Am 4. Februar 2026 gab Baumit, der führende Baustoffproduzent Österreichs, den Start in die Bausaison 2026 bekannt. Angesichts der Herausforderungen des Vorjahres, in dem die Bauwirtschaft unter einem angespannten Marktumfeld litt, sind die Erwartungen hoch. Besonders der Neubau hinkte hinter dem ta
Am 4. Februar 2026 gab Baumit, der führende Baustoffproduzent Österreichs, den Start in die Bausaison 2026 bekannt. Angesichts der Herausforderungen des Vorjahres, in dem die Bauwirtschaft unter einem angespannten Marktumfeld litt, sind die Erwartungen hoch. Besonders der Neubau hinkte hinter dem tatsächlichen Bedarf her, und die Preissensibilität im Markt war extrem hoch. Dennoch gelang es Baumit, Stabilität zu bewahren und wichtige Marktimpulse zu setzen.
Im Jahr 2025 konnte Baumit seinen Umsatz in Österreich stabil bei 290 Millionen Euro halten, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Umsatz bei 287 Millionen Euro lag, zeigt sich eine leichte Steigerung. Diese Stabilität ist bemerkenswert, insbesondere angesichts der Herausforderungen in der Bauwirtschaft. Baumit investierte gezielt in Standorte, Anlagen und Zukunftsthemen, um die Effizienz zu steigern und den Energieverbrauch zu reduzieren.
Mit Investitionen in Höhe von 24 Millionen Euro, einer Steigerung um 30 Prozent, setzte Baumit klare Akzente. Der Fokus lag dabei auf der Effizienzsteigerung und Automatisierung sowie Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs. Diese Investitionen sind nicht nur ein Zeichen von Baumits Engagement für die Zukunft, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einem schwierigen Marktumfeld.
Für das Jahr 2026 hat Baumit mehrere klare Akzente gesetzt. Ein geplanter Markenrelaunch soll den Auftritt des Unternehmens schärfen und die Positionierung weiter stärken. Parallel dazu werden Produkt- und Service-Highlights auf Anwendungen ausgerichtet, die in der Praxis besonders relevant sind. Automatisierung und Systemlösungen sollen Abläufe vereinfachen und die Effizienz auf der Baustelle erhöhen. Im Fassadenbereich rückt die Renovierung des Bestands in den Fokus, unter anderem mit der optimierten StarColor als Baustein der „kalten Sanierung“.
Unter dem Nachhaltigkeitsdach GO2morrow startet Baumit das Rücknahme- und Recyclingkonzept „Recyceln statt kübeln“. Restentleerte Kübel werden gesammelt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt. Dieses Konzept ist ein weiterer Schritt, um Ressourcenkreisläufe in der Praxis zu schließen und die Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft zu fördern.
Österreich verliert jährlich enorme Mengen Energie durch ungedämmte Fassaden. Laut einer konservativen Baumit-Berechnung verpuffen über ungedämmte und schlecht gedämmte Fassaden jährlich mehr als 9,6 Terawattstunden Energie. Dies entspricht einem Einsparpotenzial von mindestens 1,25 Milliarden Euro pro Jahr. Bildlich gesprochen entspricht das rund 13 Prozent des gesamten österreichischen Stromverbrauchs oder der jährlichen Stromproduktion von sieben Donaukraftwerken der Größenordnung Ybbs-Persenbeug.
Die thermische Sanierung ist nicht nur Klimaschutz, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine volkswirtschaftliche Analyse aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Investitionen in die Einzelbauteilsanierung von Außenwänden bei einem Fördervolumen von einer Million Euro einen BIP-Effekt mit dem Faktor 3,8 erzielen. Thermische Sanierung ist damit nicht nur ein klimapolitisches Instrument, sondern ein wirksamer Konjunkturhebel, insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten.
Die aktuelle Förderdebatte sorgt für Diskussionen. Nach der Schwerpunktsetzung des Umweltministeriums sollen mit den verbleibenden Fördermitteln heuer nur noch Kesseltausch-Maßnahmen unterstützt werden. Georg Bursik von Baumit kritisiert diese Entscheidung als kurzsichtig und fahrlässig, da sie die Sanierung der Gebäudehülle als zentralen Hebel der Energieeffizienz verkennt. „Was wir heute nicht investieren, zahlen wir morgen doppelt – mit hohen Energiekosten und drohenden Klimastrafzahlungen“, warnt Bursik.
Das Baumit SanierungsNavi bietet umfassende Informationen zur thermischen Sanierung. Es erklärt die positiven Effekte der Sanierung ab der ersten Sekunde: weniger Energieverbrauch, niedrigere Betriebskosten und mehr Wohnkomfort. Baumit WDVS sind auf Langlebigkeit ausgelegt, wartungsfreundlich und bei Bedarf aufdoppelbar, um die Nutzungsdauer von Gebäuden zu verlängern. Baumit arbeitet an geschlossenen Kreisläufen, damit WDVS künftig vollständig recycelt werden können.
Die Zukunft der Bauwirtschaft in Österreich wird maßgeblich von Nachhaltigkeit und Effizienz geprägt sein. Baumit setzt mit seinen Initiativen klare Zeichen für die kommenden Jahre. Die thermische Sanierung wird dabei eine zentrale Rolle spielen, um den Energieverbrauch zu senken und die heimische Wirtschaft zu stärken. Die Bauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen, doch mit Innovationen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit können diese gemeistert werden.
Die Leser sind eingeladen, sich weiter über die thermische Sanierung und die Angebote von Baumit auf der Baumit-Website zu informieren. Weitere Details zu den Produkten und Lösungen finden Sie auch in den Blogbeiträgen von Baumit.