Wien, 29. Januar 2026 - Eine neue, spektakuläre Attraktion zieht Besucher in das Naturhistorische Museum Wien: Die Augmented-Reality-Show „Zurück in die Urzeit“ bietet eine einzigartige Möglichkeit, 380 Millionen Jahre Erdgeschichte hautnah zu erleben. Die Show startet im Februar 2026 und verspricht
Wien, 29. Januar 2026 - Eine neue, spektakuläre Attraktion zieht Besucher in das Naturhistorische Museum Wien: Die Augmented-Reality-Show „Zurück in die Urzeit“ bietet eine einzigartige Möglichkeit, 380 Millionen Jahre Erdgeschichte hautnah zu erleben. Die Show startet im Februar 2026 und verspricht, die geologische Vergangenheit der Region zwischen Wien und Brünn auf faszinierende Weise darzustellen. Entwickelt in Zusammenarbeit mit der 7reasons Medien GmbH, ist die Show ein Teil des EU-Interreg-Projekts GeoTT ATCZ00013.
Augmented Reality (AR) ist eine Technologie, die digitale Informationen in die reale Welt integriert. Im Gegensatz zu Virtual Reality, die eine komplett digitale Umgebung schafft, ergänzt AR die physische Welt mit computergenerierten Inhalten. Diese Technologie wird im NHM Wien genutzt, um Besuchern eine interaktive Zeitreise zu ermöglichen, bei der sie urzeitliche Fische, Flugsaurier und den Urvogel Archaeopteryx in ihrer natürlichen Umgebung erleben können.
Die Geschichte der Augmented Reality reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als der Informatiker Ivan Sutherland den ersten Prototyp eines Head-Mounted Displays entwickelte. Seitdem hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt und findet heute Anwendung in verschiedenen Bereichen, von der Medizin bis zur Unterhaltung. Im NHM Wien wird AR genutzt, um die komplexe geologische Geschichte der Region zwischen Wien und Brünn auf innovative Weise zu vermitteln.
Im Vergleich zu anderen Museen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bietet das NHM Wien mit dieser Show eine der fortschrittlichsten Anwendungen von Augmented Reality. Während Museen in Deutschland wie das Deutsche Museum in München ebenfalls AR-Technologien einsetzen, ist die thematische Fokussierung auf die regionale Erdgeschichte im NHM Wien einzigartig. In der Schweiz sind ähnliche Ansätze im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu finden, jedoch mit einem anderen thematischen Schwerpunkt.
Für die Besucher bedeutet die neue Show eine tiefere und interaktivere Lernerfahrung. Durch die Möglichkeit, in die verschiedenen Erdzeitalter einzutauchen und die Evolution direkt zu erleben, wird das Verständnis für die geologische und biologische Entwicklung der Region gefördert. Ein Beispiel ist die Darstellung der Fossilien aus fünf Erdzeitaltern, die nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch lehrreich sind.
Die Show wurde im Rahmen des EU-Interreg-Projekts GeoTT ATCZ00013 entwickelt, das mit einem Budget von mehreren Millionen Euro die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Österreich und Tschechien fördert. Die Ausstellung beinhaltet 17 Infostelen an Fossilienfundstellen und einen Urzeit-Spielplatz in der Fossilienwelt Stetten. Die interaktive Zeitreise-App ergänzt das Erlebnis und macht es auch außerhalb des Museums zugänglich.
Die Einführung von Augmented Reality im NHM Wien könnte ein Vorbild für andere Museen in Europa werden. Die Kombination aus digitalen und physischen Erlebnissen bietet neue Möglichkeiten, Geschichte und Wissenschaft einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. In Zukunft könnten ähnliche Technologien auch in anderen Bereichen des Museums eingesetzt werden, um die Besucher noch stärker in die Ausstellungen einzubeziehen.
Die neue Augmented-Reality-Show im NHM Wien ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie moderne Technologien genutzt werden können, um historische und wissenschaftliche Themen zugänglich zu machen. Besucher können sich auf eine spannende und lehrreiche Reise durch die Erdgeschichte freuen. Weitere Informationen und Tickets sind über die Website des NHM Wien erhältlich. Wie wird sich die Nutzung von Augmented Reality in Museen weiterentwickeln? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!