Am 11. November 2025 feiert die zivilgesellschaftliche Organisation #aufstehn ihr zehnjähriges Bestehen. Diese in Wien ansässige Bewegung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zu einer bedeutenden Stimme für Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Österreich entwickelt. Mit über 365.000 engagier
Am 11. November 2025 feiert die zivilgesellschaftliche Organisation #aufstehn ihr zehnjähriges Bestehen. Diese in Wien ansässige Bewegung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zu einer bedeutenden Stimme für Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Österreich entwickelt. Mit über 365.000 engagierten Mitgliedern hat #aufstehn zahlreiche Kampagnen und Petitionen ins Leben gerufen, die nicht nur Bewusstsein geschaffen, sondern auch konkrete politische Veränderungen bewirkt haben.
Gegründet im Jahr 2015, begann #aufstehn als kleines Start-up mit einer großen Vision: die Förderung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit durch die aktive Beteiligung der Bürger. Die Gründerin Maria Mayrhofer erinnert sich an die anfänglichen Herausforderungen und Skepsis, mit denen die Organisation konfrontiert war. Viele hielten die Idee für naiv, doch die Ergebnisse der letzten zehn Jahre sprechen für sich.
Die Entwicklung von #aufstehn ist ein Paradebeispiel für den Erfolg zivilgesellschaftlicher Initiativen. Durch die Nutzung digitaler Tools konnte die Organisation Millionen von Unterschriften sammeln und zahlreiche Gesetze beeinflussen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der 'Runter mit der Tamponsteuer'-Appell, der dazu führte, dass Menstruationsprodukte ab 2026 mehrwertsteuerfrei sind. Dies zeigt, wie gezielte Kampagnen zu greifbaren Ergebnissen führen können.
Die Rolle der Zivilgesellschaft in der politischen Landschaft Österreichs hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Organisationen wie #aufstehn haben gezeigt, dass durch kollektives Handeln und Engagement bedeutende Veränderungen möglich sind. Die Petitionsplattform mein.aufstehn.at ermöglicht es Bürgern, ihre Anliegen direkt einzubringen und politische Prozesse aktiv mitzugestalten.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg zivilgesellschaftlicher Aktivitäten verzeichnet. Während in Deutschland Organisationen wie Campact ähnliche Erfolge feiern, ist die direkte Bürgerbeteiligung in der Schweiz traditionell stärker verankert. Dennoch zeigt #aufstehn, dass auch in Österreich durch gezielte Mobilisierung viel erreicht werden kann.
Die Aktivitäten von #aufstehn haben direkte Auswirkungen auf das Leben der Bürger. Ein Beispiel ist die Anerkennung der Pflege als Schwerarbeit, die durch eine Petition auf mein.aufstehn.at erreicht wurde. Dies führte zu verbesserten Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte, einer Berufsgruppe, die in Österreich von zentraler Bedeutung ist.
Die beeindruckende Zahl von 365.000 Mitgliedern zeigt die breite Unterstützung, die #aufstehn in der Bevölkerung genießt. Diese Mitglieder haben in den letzten Jahren an über 200 Kampagnen teilgenommen, die sich mit Themen von Klimagerechtigkeit bis hin zu Gewaltschutz befassen. Diese Statistiken verdeutlichen das Potenzial der Zivilgesellschaft, als Katalysator für Veränderung zu wirken.
Die nächsten Jahre bieten #aufstehn zahlreiche Möglichkeiten, ihren Einfluss weiter auszubauen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung sozialer Medien wird die Organisation weiterhin eine Schlüsselrolle in der österreichischen Zivilgesellschaft spielen. Maria Mayrhofer sieht in ihrem neuen Buch 'Geborgte Zeit: Eine Anstiftung zum Handeln' die nächsten Schritte in der Mobilisierung der Bürger.
Die ersten zehn Jahre von #aufstehn sind ein eindrucksvolles Zeugnis für die Kraft der Zivilgesellschaft. Durch gezielte Kampagnen und die aktive Beteiligung der Bürger konnten bedeutende politische Veränderungen erreicht werden. Die Zukunft verspricht, noch mehr Möglichkeiten für Engagement und Einfluss zu bieten. Interessierte Leser können sich auf mein.aufstehn.at weiter über aktuelle Kampagnen informieren und selbst aktiv werden.