In Österreich brodelt es: Die Grünen schlagen Alarm und fordern von der Regierung drastische Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, hat genug von leeren Versprechungen und unrealistischen Regelungen.Gesundheitsbe
In Österreich brodelt es: Die Grünen schlagen Alarm und fordern von der Regierung drastische Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, hat genug von leeren Versprechungen und unrealistischen Regelungen.
Ralph Schallmeiner, der engagierte Gesundheitssprecher der Grünen, hat eine klare Botschaft an Ministerin Schumann und die gesamte Regierung: Es ist höchste Zeit, die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu revolutionieren! Die aktuelle Diskussion über die Einbeziehung von Gesundheitsberufen in die Schwerarbeitsregelung hat ihm zufolge nur dann einen Sinn, wenn die Kriterien realistisch und erreichbar sind.
„Viele unserer Sanitäter:innen und Pflegekräfte sind am Ende ihrer Kräfte“, warnt Schallmeiner. „Die bestehenden Regelungen sind so unpraktikabel, dass viele den Beruf frühzeitig verlassen müssen, weil sie körperlich und emotional ausgebrannt sind.“ Die Lösung? Ein neues Rahmengesetz mit einheitlichen und verbesserten Standards für Ausbildung und Arbeitsbedingungen. Schallmeiner erinnert daran, wie das Sanitätergesetz 2002 nach endlosen Diskussionen nur zu einem Minimalkompromiss führte. Das darf sich nicht wiederholen!
Die Grünen drängen auf eine sofortige Novelle des Gesetzes, die bundesweite Vereinheitlichungen sicherstellt. Auch für Pflegekräfte fordert Schallmeiner einen weniger belastenden Personalschlüssel, Arbeitszeitverkürzungen und ausreichende Regenerationszeiten. Nur so könne man echte Fortschritte in der Qualität der Gesundheitsversorgung erreichen.
Mit eindringlichen Worten appelliert Schallmeiner an Ministerin Schumann und die Regierungskoalition: „Sorgen Sie für praxisnahe und erreichbare Schwerarbeitskriterien. Alles andere würde nur die Frustration der Beschäftigten im Gesundheitsbereich weiter anheizen – und das können wir uns nicht leisten!“
Die Botschaft ist klar: Wenn die Regierung jetzt nicht handelt, droht ein massiver Exodus von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Dringlichkeit dieser Forderungen erkennen und endlich die notwendigen Schritte einleiten.