Am 3. Februar 2026 verkündete die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, dass sie im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ein positives Konzernergebnis erzielt hat. Diese Nachricht ist besonders relevant für Österreich, da das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur heimische
Am 3. Februar 2026 verkündete die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, dass sie im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ein positives Konzernergebnis erzielt hat. Diese Nachricht ist besonders relevant für Österreich, da das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wirtschaft leistet. Die aktuellen Zahlen unterstreichen die erfolgreiche Umsetzung von Effizienzprogrammen und die günstige Entwicklung des Marktumfelds.
AT&S, ein führendes Unternehmen in der Herstellung von IC-Substraten und Leiterplatten, konnte im dritten Quartal 2025/26 einen Umsatzanstieg von 18% verzeichnen, währungsbereinigt sogar 27%. Diese beeindruckenden Zahlen resultieren aus der strategischen Expansion und den Investitionen in neue Werke in Kulim, Malaysia, und Leoben, Österreich. Das EBITDA, ein wichtiger Indikator für die operative Leistungsfähigkeit eines Unternehmens, stieg um 64% auf 122,1 Millionen Euro. Diese Entwicklung zeigt, dass die Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung Früchte tragen.
Historisch gesehen hat sich AT&S von einem lokalen Anbieter zu einem globalen Player entwickelt. Die Expansion in asiatische Märkte, insbesondere nach China und Malaysia, hat das Unternehmen in eine starke Position gebracht. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Unternehmen tätig sind, hat AT&S durch seine strategische Ausrichtung auf innovative Technologien und nachhaltige Produktion einen Wettbewerbsvorteil erlangt.
In Deutschland fokussieren sich Unternehmen wie Siemens und Bosch auf die Automobilindustrie und erneuerbare Energien, während die Schweiz mit Firmen wie ABB stark im Bereich der Robotik und Automation ist. AT&S hingegen hat sich auf die Herstellung von High-Tech-Komponenten spezialisiert, die in der Telekommunikation und im Computing unerlässlich sind.
Die positiven Ergebnisse von AT&S haben direkte Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft und die Bürger. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Werken in Leoben und Kulim trägt zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Zudem stärkt der Erfolg von AT&S das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Österreich. Ein Beispiel hierfür ist die Erhöhung der Eigenkapitalquote um 1,6 Prozentpunkte, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstreicht.
Die Umsatzerlöse stiegen im dritten Quartal auf 467,7 Millionen Euro, was einem Anstieg von 17,9% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Das EBIT, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, verbesserte sich von einem Verlust von 8,2 Millionen Euro auf einen Gewinn von 33,9 Millionen Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie und die positive Marktentwicklung.
Die Zukunftsperspektiven für AT&S sehen vielversprechend aus. Das Unternehmen plant, seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 auf 1,7 Milliarden Euro zu steigern und die EBITDA-Marge auf 23% zu erhöhen. Langfristig strebt AT&S ein Umsatzwachstum auf bis zu 2,4 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2026/27 an. Die Nachfrage nach High-Tech-Produkten, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wird als wesentlicher Wachstumstreiber gesehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass AT&S mit seinen jüngsten Erfolgen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt hat. Die strategische Ausrichtung auf Effizienz und Innovation wird das Unternehmen weiterhin in eine starke Position bringen. Interessierte Leser können sich auf der Unternehmenswebsite über weitere Entwicklungen informieren und die Fortschritte von AT&S verfolgen.