Ein Paukenschlag in der Technologiebranche! Am 29. Oktober 2025 besuchte Finanzminister Markus Marterbauer den Unternehmenssitz der AT&S AG in Leoben. Der Grund? Die Anerkennung von AT&S als strategischer Partner für Forschung, Innovation und Beschäftigung in Europa. Doch was steckt hinter d
Ein Paukenschlag in der Technologiebranche! Am 29. Oktober 2025 besuchte Finanzminister Markus Marterbauer den Unternehmenssitz der AT&S AG in Leoben. Der Grund? Die Anerkennung von AT&S als strategischer Partner für Forschung, Innovation und Beschäftigung in Europa. Doch was steckt hinter diesem Besuch und warum ist es so bedeutend für Österreich und den ganzen Kontinent?
Der Vorstandsvorsitzende der AT&S AG, Dr. Michael Mertin, empfing gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Delegation rund um Finanzminister Dr. Markus Marterbauer. Der Fokus des Besuchs lag auf der Besichtigung von „HTB3“, einem hochmodernen Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung (R&D) sowie IC-Substrat-Produktion. Diese Einrichtungen sind entscheidend für die technologische Souveränität Europas, eine Vision, die AT&S mit voller Kraft unterstützt.
Mikroelektronik, die Wissenschaft und Technik der Miniaturisierung elektronischer Schaltungen, ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft Europas. Dr. Michael Mertin betonte die Notwendigkeit einer klaren nationalen Strategie in diesem Bereich, der als eine der Stärken Österreichs gilt. Er verwies auf das deutsche Modell, das kürzlich eine umfassende Mikroelektronikstrategie vorgestellt hat.
Diese Strategie ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit politischer Unterstützung. Die Initiative „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI), die von der Europäischen Union gestartet und von der österreichischen Regierung unterstützt wird, zeigt, wie wichtig solche Maßnahmen für Technologieunternehmen sind. Diese Projekte fördern die Entwicklung in Schlüsseltechnologien und sind entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Europas.
AT&S hat sich von einem Zusammenschluss mehrerer staatlicher Unternehmen zu einem globalen Technologieführer entwickelt. Das Unternehmen ist bekannt für seine hochwertigen IC-Substrate und Leiterplatten, die in verschiedenen digitalen Schlüsselindustrien eingesetzt werden, darunter mobile Endgeräte, Automotive & Aerospace, Industrial, Medical sowie High-Performance Computing für KI-Anwendungen.
Mit Produktionsstandorten in Österreich, China, Malaysia und Indien spielt AT&S eine zentrale Rolle im digitalen Wandel. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und legt großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Für die Bürger bedeutet die Stärkung der technologischen Souveränität Europas durch Unternehmen wie AT&S zahlreiche Vorteile. Einerseits werden hochwertige Arbeitsplätze geschaffen, was die lokale Wirtschaft stärkt. Andererseits wird die Abhängigkeit von asiatischen Märkten reduziert, was Europa widerstandsfähiger gegen globale Versorgungskrisen macht.
Finanzminister Marterbauer hob hervor, dass Investitionen in Forschung und Innovation nicht nur den Standort stärken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöhen. Die geplante Aufnahme neuer Mitarbeiter am Standort Leoben ist ein klares Zeichen für das Wachstum und die Bedeutung von AT&S.
Die technologische Souveränität Europas ist ein zentrales Thema in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Diskussion. Die Abhängigkeit von asiatischen Märkten, insbesondere in der Halbleiterindustrie, hat in den letzten Jahren immer wieder zu Problemen geführt. Die Chipkrise, die durch die Pandemie verschärft wurde, hat die Schwächen der globalen Lieferketten offengelegt.
Dr. Mertin betonte, dass zukünftige Initiativen einem ganzheitlichen Ökosystemansatz folgen sollten. Neue technologische Trends wie Photonik und Quantencomputing müssen in ihrer Verschränkung mit Mikroelektronik entlang kritischer Stellen der Lieferkette abgebildet werden. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern und Unternehmen.
Das IPCEI-Projekt von AT&S in Leoben, das bis Ende 2026 läuft, ist ein wichtiger Schritt in Richtung europäische Unabhängigkeit. Schlüsseltechnologien wie IC-Substrate und Chipträgermodule für KI-Chipsysteme können erfolgreich in Europa angesiedelt werden. Dies reduziert die Abhängigkeit von Asien und stärkt die technologische Souveränität Europas.
Die Zukunft sieht vielversprechend aus. Mit einer klaren Strategie und der Unterstützung von Unternehmen wie AT&S kann Europa seine Position als führender Technologiestandort weiter ausbauen. Dies ist nicht nur wichtig für die Wirtschaft, sondern auch für die gesellschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der Bürger.
Der Besuch von Finanzminister Marterbauer bei AT&S in Leoben ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Er zeigt die Bedeutung von Unternehmen wie AT&S für die technologische Zukunft Europas. Mit ihrer Innovationskraft und ihrem Engagement für Forschung und Entwicklung sind sie Vorreiter in einer Zeit des Wandels und der Herausforderungen.
Die technologische Souveränität Europas ist nicht nur ein Ziel, sondern eine Notwendigkeit. Durch die Unterstützung von Initiativen wie IPCEI und die Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen kann Europa seine Unabhängigkeit stärken und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sicherstellen.
Weitere Informationen zu AT&S und ihren Projekten finden Sie auf der offiziellen Website.