Die Welt des Journalismus ist im ständigen Wandel, doch inmitten dieser Veränderungen gibt es Momente, die Hoffnung und Vertrauen in die Medienlandschaft zurückbringen. Am 15. Oktober 2025 verlieh der Österreichische Apothekerverband zum zweiten Mal seinen prestigeträchtigen Journalismuspreis, um he
Die Welt des Journalismus ist im ständigen Wandel, doch inmitten dieser Veränderungen gibt es Momente, die Hoffnung und Vertrauen in die Medienlandschaft zurückbringen. Am 15. Oktober 2025 verlieh der Österreichische Apothekerverband zum zweiten Mal seinen prestigeträchtigen Journalismuspreis, um herausragende Beiträge im Gesundheitsjournalismus zu würdigen. Diese Auszeichnung, die in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Medienakademie ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die Gesundheitskompetenz in Österreich zu fördern.
In einer Ära, in der Desinformation und Misstrauen allgegenwärtig sind, wird die Rolle fundierter Berichterstattung immer wichtiger. Der Präsident des Apothekerverbands, Thomas W. Veitschegger, betonte: „Wir leben in einer Zeit der Desinformation und leider auch des schwindenden Vertrauens. Gerade im Bereich der Gesundheit bringt das viele Gefahren mit sich. Die Apotheken stehen für Kompetenz und Glaubwürdigkeit in Gesundheitsfragen, brauchen aber Verbündete und Botschafter – auch in den Medien.“
Die diesjährigen Preisträgerinnen wurden für ihre herausragenden Beiträge ausgezeichnet, die jeweils einen einzigartigen Blickwinkel auf aktuelle Gesundheitsthemen bieten:
Health Literacy, oder Gesundheitskompetenz, beschreibt die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu verstehen und zu nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. In Österreich, wie auch in anderen Ländern, ist die Förderung dieser Kompetenz entscheidend, um die Bevölkerung vor Fehlinformationen zu schützen. Der Apothekerverband setzt sich mit seinem Preis aktiv dafür ein, diese Kompetenz zu stärken.
Die Auswahl der Preisträgerinnen erfolgte durch eine hochkarätige Jury, bestehend aus Experten aus verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Mediensektors. Neben dem Präsidenten des Apothekerverbands, Thomas W. Veitschegger, gehörten der Jury unter anderem Mag. Nikolaus Koller, MA, Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann und FH-Prof. Mag. Dr. Daniela Süssenbacher an. Diese Vielfalt an Fachkenntnissen gewährleistet eine fundierte Bewertung der eingereichten Arbeiten.
Der Apothekerverband hat bereits angekündigt, dass der Journalismuspreis auch 2026 wieder ausgeschrieben wird. Dies bietet Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit, weiterhin wichtige Beiträge zur Gesundheitskommunikation zu leisten. Die Einreichfrist wird im Frühjahr bekannt gegeben.
Der Österreichische Apothekerverband vertritt fast 95 Prozent der Apothekeninhaber in Österreich und spielt eine entscheidende Rolle im Gesundheitssystem des Landes. Mit über 1.400 Mitgliedern setzt sich der Verband für die wirtschaftliche und fachliche Unterstützung der Apotheken ein, um deren wichtige Aufgaben für die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern.
Die Verleihung des Journalismuspreises ist ein weiteres Beispiel für das Engagement des Apothekerverbands, die Bedeutung von Apotheken im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und die Qualität der Gesundheitsberichterstattung zu fördern.
Für weitere Informationen zur Preisverleihung und zur Arbeit des Apothekerverbands besuchen Sie die offizielle Pressemitteilung.