Der steirische Technologiekonzern Andritz AG aus Graz meldete einen Auftragseingang von 3,6 Milliarden Euro im ersten Quartal 2026, ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Der steirische Technologiekonzern Andritz AG aus Graz meldete einen Auftragseingang von 3,6 Milliarden Euro im ersten Quartal 2026, was einem Anstieg von 54 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht. Das Unternehmen gab diese Information in einer Mitteilung vom 9. April 2026 bekannt.
Andritz erklärte, dass der außergewöhnlich hohe Auftragseingang aus der kumulierten Verbuchung mehrerer mittelgroßer Aufträge im Quartal resultierte und daher nicht auf die kommenden Quartale hochgerechnet werden sollte.
Das Unternehmen nannte den Geschäftsbereich Hydropower (Wasserkraft) als hauptsächlichen Treiber für den Rekord-Auftragseingang.
Andritz bestätigte trotz des starken ersten Quartals seine Jahresprognose für Umsatz und vergleichbares EBITA für 2026. Detaillierte Finanzzahlen für Q1 2026 sollen am 29. April 2026 veröffentlicht werden.
Andritz ist ein internationaler Technologiekonzern, der Anlagen, Ausrüstungen, Dienstleistungen und digitale Lösungen für verschiedene Industrien bereitstellt, darunter Zellstoff und Papier, Metall, Wasserkraft und Umwelttechnik. Gegründet 1852 und mit Sitz in Österreich, beschäftigt die Gruppe nach eigenen Angaben rund 30.000 Mitarbeiter an 280 Standorten in über 80 Ländern.