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Kultur

Al Pacino: Vom Bronx-Underdog zur lebenden Legende – ORF würdigt den Superstar!

17. April 2025 um 11:43
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Al Pacino, der unvergleichliche Star der Leinwand, wird zu seinem 85. Geburtstag mit einer besonderen Dokumentation auf ORF 2 und ORF ON geehrt. Am Ostermontag, dem 21. April 2025, um 22:15 Uhr, können Zuschauer in die faszinierende Welt eines der größten Schauspieler unserer Zeit eintauchen.Die pac

Al Pacino, der unvergleichliche Star der Leinwand, wird zu seinem 85. Geburtstag mit einer besonderen Dokumentation auf ORF 2 und ORF ON geehrt. Am Ostermontag, dem 21. April 2025, um 22:15 Uhr, können Zuschauer in die faszinierende Welt eines der größten Schauspieler unserer Zeit eintauchen.

Die packende Reise eines Schauspielgenies

Unter der Regie von Jean-Baptiste Péritié wird in der Dokumentation „Al Pacino – Vom Underdog zur Filmlegende“ das Leben eines Mannes beleuchtet, der sich von den Straßen der Bronx bis in die höchsten Ränge Hollywoods kämpfte. Doch der Weg war steinig und geprägt von persönlichen Dämonen.

Ein Leben voller Herausforderungen

Al Pacino, geboren am 25. April 1940, wuchs in der rauen Umgebung der New Yorker Bronx auf. Als Kind italienischer Einwanderer erlebte er eine schwierige Kindheit, rauchte bereits mit neun Jahren Zigaretten und probierte mit 13 Haschisch. Sein Talent für die Schauspielerei wurde früh erkannt, als er von Freunden den Spitznamen „The Actor“ erhielt.

Sein Durchbruch kam mit der Rolle des kleinkriminellen Junkies in „The Panic In Needle Park“. Doch der Erfolg hatte seinen Preis: Pacino blieb im Milieu hängen, umgeben von echten Drogenabhängigen. Trotz seiner rasanten Karriere nagten Selbstzweifel an ihm, die ihn 1972 sogar davon abhielten, nach Cannes zu reisen, um für seine Leistung in „Der Pate“ gefeiert zu werden.

Der Triumph über persönliche Abgründe

Was Pacino letztlich rettete, war das Theater. Unter der Anleitung von Lee Strasberg am Actors Studio fand er seine Balance und kehrte auf die Bühne zurück. Seine Rollen in Filmen wie „Der Pate“, „Scarface“ und „Serpico“ machten ihn zur Ikone. Besonders „Serpico“, der im Anschluss an die Dokumentation um 23:10 Uhr gezeigt wird, veränderte die Darstellung der Polizei in New York nachhaltig.

Jean-Baptiste Péritié zeigt in seinem Film die ungeschminkte Realität eines Mannes, der trotz aller Widrigkeiten nie aufgab. Al Pacino brachte selbst die dunkelsten Seiten der menschlichen Natur auf die Leinwand, ohne Kompromisse einzugehen. Sein Engagement für herausfordernde Rollen wie in „Cruising“ oder als Tony Montana in „Scarface“ sind legendär.

Auch heute, mit über 80 Jahren, ist Pacino aktiv und kreativ. Die Internet Movie Database verzeichnet acht Projekte, an denen er derzeit arbeitet. Zudem wurde er kürzlich erneut Vater, was zeigt, dass dieser Ausnahmeschauspieler noch lange nicht bereit ist, sich zur Ruhe zu setzen.

Ein Abend, den man nicht verpassen sollte

Die Dokumentation „Al Pacino – Vom Underdog zur Filmlegende“ verspricht einen tiefen Einblick in das Leben eines Mannes, der Generationen von Schauspielern und Filmemachern inspiriert hat. Begleitet wird der Abend von dem Klassiker „Serpico“, der die Zuschauer in die Welt eines gebrochenen Cops entführt und Pacinos unvergleichliches Talent erneut unter Beweis stellt.

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