Der Sommerurlaub steht vor der Tür und die Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer ist groß. Doch ein unbedachter Anruf oder das Verschicken von Urlaubsfotos kann schnell zur Kostenfalle werden, wenn man sich im Ausland befindet. Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat wertvolle Tipps parat, um teure Roa
Der Sommerurlaub steht vor der Tür und die Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer ist groß. Doch ein unbedachter Anruf oder das Verschicken von Urlaubsfotos kann schnell zur Kostenfalle werden, wenn man sich im Ausland befindet. Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat wertvolle Tipps parat, um teure Roaming-Gebühren zu vermeiden.
Roaming bedeutet, dass man sein Handy auch außerhalb des Heimatnetzes nutzen kann. Das ist besonders praktisch, wenn man im Ausland unterwegs ist und trotzdem erreichbar bleiben möchte. Doch Vorsicht: Außerhalb der EU können die Gebühren für Telefonie und mobile Daten schnell in die Höhe schießen.
Die Möglichkeit des Roamings gibt es schon seit den 90er Jahren. Damals waren die Kosten noch extrem hoch und es war üblich, dass man sein Handy im Ausland einfach ausgeschaltet ließ. Mit der Einführung der EU-Roaming-Verordnung im Jahr 2017 sind die Kosten innerhalb der EU jedoch drastisch gesunken. Der Grundsatz „Roam like at Home“ besagt, dass man sein Handy innerhalb der EU genauso nutzen kann wie im Heimatland, ohne zusätzliche Gebühren.
Wer seinen Urlaub außerhalb der EU verbringt, sollte besonders vorsichtig sein. Die Kosten für Datenroaming können hier schnell explodieren. Deshalb rät die Arbeiterkammer, WLAN-Verbindungen zu nutzen und das Datenroaming am Handy zu deaktivieren. Funktioniert das WLAN nicht, schalten viele Handys automatisch wieder auf das Mobilfunknetz um – das kann teuer werden!
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man sich auf einem Kreuzfahrtschiff oder im Flugzeug befindet. Hier gelten oft spezielle Netzwerke, die nicht den regulären Roaming-Bedingungen unterliegen. Die Kosten können hier besonders hoch sein, da sogenannte nicht-terrestrische Netze genutzt werden, die über Satellit funktionieren.
Ein weiterer Kostenfaktor, den viele übersehen, ist die Mobilbox. Wird man im Ausland angerufen und hebt nicht ab, wird der Anruf oft auf die Mobilbox umgeleitet. Das kann zu sogenannten Passivroaming-Gebühren führen, als würde man selbst vom Ausland nach Österreich anrufen. Die Arbeiterkammer empfiehlt daher, die Mobilbox vor der Reise zu deaktivieren.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird auch das Thema Roaming immer wichtiger. Experten gehen davon aus, dass die Roaming-Kosten in den kommenden Jahren weiter sinken werden, da immer mehr Länder bilaterale Abkommen schließen. Bis es jedoch soweit ist, sollten Reisende die Tipps der Arbeiterkammer beherzigen, um unliebsame Überraschungen auf der Handyrechnung zu vermeiden.
Am 2025-08-04 gab die Arbeiterkammer Oberösterreich diese wichtigen Hinweise heraus, um Reisende vor hohen Kosten zu schützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Arbeiterkammer.