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Greenpeace: Durchbruch im Asbest-Skandal

Bundeskanzler hat Ausmaß erkannt und erste wichtige Schritte gesetzt - Jetzt muss auch das Burgenland mit großflächigen Asbestsanierungen starten

21. Mai 2026 um 10:51
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Nach dem Stocker‑Magyar-Treffen kündigt Kanzler eine Arbeitsgruppe an. Greenpeace fordert Rücknahme des Asbest-Schotters und kostengünstige Entsorgung.

Greenpeace: Durchbruch im Asbest-Skandal

Beim Treffen zwischen Kanzler Stocker und dem ungarischen Premier Magyar wurde der vom Burgenland ausgehende Asbest-Skandal thematisiert. Kanzler Stocker kündigte an, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzurichten sowie Ungarn bei der Bewältigung der Krise und der Aufklärung zu unterstützen.

Greenpeace sieht darin einen Meilenstein zur Lösung des Asbest-Skandals erfüllt.

Stefan Stadler, wissenschaftlicher Experte bei Greenpeace Österreich, sagt: "Wir freuen uns sehr, dass Kanzler Stocker unsere Forderungen nach einem Krisenstab und nach einer Kooperation mit Ungarn umgesetzt hat. Wichtig ist jetzt, dass die burgenländische Landesregierung diesen Weckruf hört und endlich die notwendigen großflächigen Maßnahmen setzt, wie sie in Niederösterreich und Ungarn bereits umgesetzt werden."

Erst gestern kritisierte László Győző, Vizebürgermeister der ungarischen Stadt Szombathely, im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit Greenpeace, dass aus Österreich keine Informationen gekommen seien und die Unterstützung der Behörden bisher gefehlt habe.

Greenpeace fordert eine Reihe an Sofortmaßnahmen für Betroffene in Ungarn und Österreich. Unter anderem fordert die Organisation:

  • kostengünstige und umweltverträgliche Möglichkeiten zur Entsorgung des Asbestschotters
  • dass der nach Ungarn gelieferte Schotter von Österreich zurückgenommen wird

Stadler ergänzte: "Im Gegensatz zu Ungarn hat Österreich bei der Aufklärung bislang weitgehend versagt. Noch immer ist nicht bekannt, wo überall das Material gelandet ist und welche Maßnahmen die zuständigen Behörden ergreifen. Mit dem heutigen Einschreiten von Kanzler Stocker wird sich das jetzt hoffentlich rasch ändern."

Kontakt (laut Presseaussendung): Stefan Stadler, Wissenschaftlicher Experte, Greenpeace Österreich, Tel.: +43 (0)664 183 2882, E-Mail: [email protected]. Annette Stolz, Leitung Pressearbeit, Greenpeace Österreich, Tel.: +43 (0)664 61 26 725, E-Mail: [email protected].

Schlagworte

#Asbest#Greenpeace#Burgenland#Ungarn#Gesundheit#Umwelt#Bundesregierung

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